Was den Stürmer wurmen soll

Lewandowski bald weg? Bayerns Goalgetter angeblich wegen Haaland verstimmt

Topstürmer der Bundesliga im Duell: Robert Lewandowki (FCB) und Erling Haaland (BVB)
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Topstürmer der Bundesliga im Duell: Robert Lewandowki (FCB) und Erling Haaland (BVB).

Der FC Bayern könnte bald seinen Torgaranten verlieren. Womöglich schon nach der laufenden Saison? Es gibt angeblich zwei Faktoren, die Robert Lewandowski aufbringen.

München - Wie lange führen der FC Bayern und Weltfußballer Robert Lewandowski noch ihre Erfolgsstory fort? Aufgeschreckt wurden die Münchner und ihre Fans kürzlich von einem Bericht, dass der polnische Torjäger offenbar einen Wechsel anvisiert.

Der Vertrag des mehrfach ausgezeichneten Angreifers beim FCB datiert noch bis Sommer 2023. Sollte das kursierende Szenario also Realität werden, könnte sich ein Ende nach der laufenden Spielzeit anbahnen, sofern die Münchner noch eine Ablösesumme generieren möchten.

An Interessenten für Lewandowski dürfte es nach wie vor nicht mangeln. Zwar scheinen die finanziell ungezwungenen Zeiten bei den spanischen Topklubs Real Madrid und FC Barcelona vorbei, doch auch in England, Frankreich oder Italien gibt es den ein oder anderen Klub, der potenziell in Frage kommt.

FC Bayern und Lewandowski: Zwei Punkte sollen den Goalgetter sorgen

Über die Faktoren, warum der 32-Jährige den FC Bayern möglicherweise verlassen möchte, veröffentlicht die Bild eine These, die Lewandowski einen Stimmungsverlust bescheinigt: Demnach gäbe es zwei gravierende Gründe, die dem Bundesliga-Torschützenkönig in der jüngeren Vergangenheit sauer aufgestoßen haben.

Mangelnde Kader-Qualität: Lewandowski sei in der Vorbereitung des FC Bayern frustriert gewesen, dass „richtiges Training“ mit einem Rumpfkader kaum möglich gewesen sei. Das lag jedoch zum einen an Urlauben der EM-Teilnehmer, zum anderen an der neuen Kaderausrichtung unter Flick-Nachfolger Julian Nagelsmann. Wie die Bild weiter schildert, würden auch die Abgänge von Jerome Boateng und David Alaba bei Lewandowskis Gedankengängen eine Rolle spielen.

Haaland-Gerüchte: Was Robert Lewandowski „mindestens“ genauso stören würde, sei der FC-Bayern-Flirt mit Erling Haaland von Borussia Dortmund. Nicht gefallen hätten dem Münchner Goalgetter Äußerungen von Sportvorstand Hasan Salihamidzic bei SPORT1, als er über den BVB-Star sagte: „Klar, das ist ein Topspieler, ein Superjunge, wie ich höre. Da schaut man hin.“ Münchens Starstürmer könne angeblich nicht verstehen, dass sich ein Klub schon jetzt intensiv mit einer Verpflichtung des Norwegers befasse, da er selbst weiter Tore am Fließband erziele.

Trennen sich also die Wege von Bayern München und Lewandowski? Alles hat bekanntlich irgendwann ein Ende und diese Erfolgs-Ehe wird da keine Ausnahme sein.

FC Bayern ohne Lewandowski? Es wäre fahrlässig, vor Haaland die Augen zu verschließen

Dass sich der FC Bayern mit einem derart begabten Bundesliga-Stürmer wie Erling Haaland (21) schon jetzt beschäftigt, ist nicht unverständlich: Knipser Robert Lewandowski befindet sich zwar in Topform, zu einer vernünftigen Kaderplanung gehört jedoch, sich nicht taub zu stellen, wenn ein prädestinierter Nachfolger (der zudem elf Jahre jünger ist) in absehbarer Zeit auf dem Markt ist.

Wie ein spanischer Transferexperte aus gut unterrichteten Quellen jedoch wissen will, habe sich der Norweger allerdings unlängst mit einem anderen europäischen Topklub auf die Fortsetzung seiner Fußballkarriere geeinigt. (PF)

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