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Kahn weiter eisern bei Lewandowski: „Freuen uns, ihn am ersten Tag im Training zu sehen“

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Von: Momir Takac

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Der Wechsel von Sadio Mané zum FC Bayern ist endgültig perfekt. Was bedeutet das für die Zukunft von Robert Lewandowski? Oliver Kahn antwortet.

München - Endlich ist er eingetütet. Der Königstransfer des FC Bayern ist perfekt: Sadio Mané unterschrieb am Mittwoch einen Vertrag bis 2025, kurz darauf wurde der vom FC Liverpool geholte Weltstar auf einer Pressekonferenz in der Allianz Arena präsentiert.

FC-Bayern-Boss Oliver Kahn denkt nicht an Freigabe für Robert Lewandowski

Die große Euphorie um Mané, für dessen Verpflichtung sich Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic zu Recht feiern lassen durfte, ließ eines zumindest für einen kurzen Moment in den Hintergrund rücken: die Frage nach der Zukunft von Robert Lewandowski. Münchens Toptorjäger, dessen Vertrag 2023 endet, forciert seit Wochen einen Transfer zum FC Barcelona. Bislang konnten die FCB-Verantwortlichen noch ein Veto einlegen.

Bayern-Vorstandsboss Oliver Kahn bei der Vorstellung von Sadio Mané.
Bayern-Vorstandsboss Oliver Kahn bei der Vorstellung von Sadio Mané. © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON

Dieses bekräftigte Vorstandschef Oliver Kahn noch einmal gegen Ende von Manés erster Pressekonferenz. „Wir freuen uns, ihn am ersten Tag im Training zu sehen“, sagte Kahn zu Lewandowski. „Wir sind in der Verantwortung, dass der Klub so erfolgreich wie möglich ist. Robert hat gezeigt, was er beisteuern kann und was er in Zukunft beisteuern wird. Er hat einen Vertrag beim FC Bayern München bis 2023. Mit allen anderen Dingen beschäftigen wir uns nicht“, stellte Kahn klar.

FC Bayern: Sadio Mané als Joker im Vertragspoker mit Lewandowski?

Womöglich erhofft sich der Bayern-Boss insgeheim, Robert Lewandowski mit Top-Transfers noch umstimmen zu können. „Ich weiß, was das innerhalb einer Mannschaft auslösen kann, bei den anderen Spielern“, sagte er. „Die Spieler schauen ganz genau hin: Wen holt der Klub, welche Transfers sind möglich, habe ich die Möglichkeit, das Größte zu gewinnen im Vereinsfußball, die Champions League“, führte Kahn aus.

Dass es gelang, Mané in der Blüte seiner Karriere von den Reds loszueisen, „strahlt natürlich nach innen auf die Mannschaft ab“, betonte Kahn, der zugleich weitere Transfers nicht ausschloss. Auch am Stuttgarter Sürmer Sasa Kalajdzic wird den Bayern Interesse nachgesagt. (mt)

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