Torjägerkanone wohl nicht zu verteidigen

Jetzt droht auch Lewandowski eine Niederlage

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Robert Lewandowski.

München - Nach Dortmund und Barça muss sich der FCB jetzt wohl auch noch der Frankfurter Eintracht geschlagen geben. Oder besser gesagt Alexander Meier.

 Ein Spiel vor Schluss liegt der lädierte Knipser in der Torjägerliste nach wie vor drei Kisten vor FCB-Stürmer Robert Lewandowski (16), der in Freiburg ohne Tor blieb. Ob das also noch etwas wird mit der Kanone? Der Pole selbst scheint nicht mehr daran zu glauben. „Es ist möglich, aber es wird schwer“, sagte Lewy nach der 1:2-Niederlage im Schwarzwaldstadion. „Ich muss mindestens drei Tore schießen, aber es ist ja noch ein Spiel.“

Hinzu kommt, dass Bas Dost ebenfalls 16 Buden zählt und kommendes Wochenende mit den Wolfsburgern in Köln zu Gast ist. Will heißen: Der Holländer ist ebenfalls im Rennen, schließlich wäre es nicht das erste Mal, dass er in einer Partie gleich dreimal knipst – in Leverkusen netzte Dost im Februar schon mal vierfach ein.

Bayern patzt in Freiburg: Bilder und Noten

Einen Viererpack bräuchte auch Lewandowski, um seine Marke aus dem Vorjahr zu wiederholen. Mit insgesamt 20 Hütten schnappte sich der Torjäger – damals noch im Dress des BVB – die Kanone vor Mario Mandzukic (18). Fest steht: Die Bayern werden am Samstag alles in ihrer Macht Stehende tun, um den 26-Jährigen bei seinem Ziel zu unterstützen. Will heißen: Zeigt der Unparteiische gegen Mainz am Samstag auf den Punkt oder pfeift einen gefährlichen Freistoß in Strafraumnähe, wird aller Voraussicht nach Lewandowski antreten dürfen. Der Pole selbst sagte dazu in Freiburg: „Heute gab es da ja keine klare Situation, also keinen Elfmeter oder Freistoß.“

Es ist jedenfalls davon auszugehen, dass der Pole am Samstag von Beginn an auflaufen wird – was Claudio Pizarro eventuell etwas traurig stimmen könnte. Nicht dass der Peruaner seinem Kollegen die Kanone nicht gönnt, aber so wie es aussieht, wird die abschließende Partie gegen Mainz auch die letzte von Pizarro im FCB-Dress sein – und die hätte er wohl am liebsten auf dem Rasen verbracht. Noch fehlt zwar die Bestätigung des Klubs, aber der Vertrag des 36-Jährigen wird dem Vernehmen nach nicht verlängert. Ein Engagement in den USA oder Arabien sind laut Pizarro jetzt „die Möglichkeiten“.

lop

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