Begehrter Hoffenheimer

Plant Bayern mit ihm als Ribéry-Nachfolger?

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Roberto Firmino macht durch seine Torgefährlichkeit bei Hoffenheim von sich reden.

München  - Der FC Bayern plant schon für die Zeit nach Frank Ribéry und Arjen Robben. Als Nachfolger soll der Rekordmeister einen Spieler von Hoffenheim im Auge haben.

Dass der FC Bayern immer noch abhängig ist von seinen Weltklasse-Dribblern Arjen Robben und Franck Ribéry wurde am Samstag beim Sieg gegen Hannover 96 mal wieder mehr als deutlich: Robben allein gelang es nicht, entscheidende Lücken in die Reihen der Niedersachsen zu reißen, deswegen kam nach 55 Minuten der Filou aus Frankreich.

Am Ende stand es 3:1, die beiden Tore zum Sieg bereitete Ribéry vor. Auch beim CL-Rückspiel gegen Schachtjor Donezk wird wohl wieder das Duo "RibRob" den Unterschied machen. Das Problem für die Münchner ist allerdings weniger die Abhängigkeit von beiden, sondern eher das Alter. Beide Superstars sind schon 31 Jahre alt und ihre Spitzenform werden sie wohl so nur noch über ein oder zwei Spielzeiten halten können.

Diese Tatsache und der vorzeitige Abgang von Xherdan Shaqiri im Winter in Richtung Inter Mailand sind Grund genug für die Bayern-Bosse, sich über Nachfolger Gedanken zu machen. Und laut Sportbild gibt es auch schon einen sehr konkreten Kandidaten: Roberto Firmino macht schon seit längerem bei Hoffenheim auf sich aufmerksam. Der Brasilianer traf in dieser Saison in Bundesliga und DFB-Pokal in insgesamt 26 Spielen schon acht Mal und bereitete 9 Treffer vor. Offenbar bekamen die Kraichgauer schon im Winter ein Angebot über 25 Millionen Euro für ihn - und lehnten ab.

Firmino fühlt sich durch beides offenbar sehr geschmeichelt: "Ich freue mich über das Interesse der großen Vereine", so der Außenstürmer. "Madrid, Barcelona und Bayern sind großartige Klubs." Die Konkurrenz schläft also offenbar nicht.

Die TSG ist in Sachen Firmino auch eher realistisch eingestellt, wie diese Aussage von Manager Alexander Rosen vor drei Monaten zeigt: "Uns ist bewusst, dass er ein Spieler ist, der Hoffenheim sicher nicht als letzte Station in seiner Laufbahn haben wird."

Die Sportbild will auch von einer Ausstiegsklausel für Firmino wissen, 20 Millionen Euro sollen aufgerufen sein. Für die genannten Vereine also eher eine kleine Summe. Nun müssen die Bayern Argumente suchen, Firmino zu einem Wechsel an die Säbener Straße zu überzeugen.

So lange laufen die Verträge der Bayern-Stars

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bix

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