Bulliger Stürmer aus Belgien

Papa rät Romelu Lukaku zu Bayern - unter einer Bedingung

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Romelu Lukakus Vater sähe seinen Sohn gerne beim FC Bayern.

München - Romelu Lukaku, begehrter Stürmer des FC Everton, soll zum FC Bayern wechseln. Das rät ihm zumindest sein Vater. Es gibt da aber eine Bedingung - und die hat es in sich.

Dass der FC Bayern "eine Maschine" ist, das dürften viele Fans des Rekordmeisters freudig unterschreiben. Unter Trainer Pep Guardiola haben die Münchner spielerisch Dimensionen erreicht, die längst auch jene Fußball-Liebhaber begeistern, die nicht explizite Anhänger der Roten sind. So wohl auch Roger Lukaku. Dieser ist der Vater des belgischen Stürmers Romelu Lukaku, der derzeit beim FC Everton spielt und als einer der begehrtesten Angreifer Europas gilt. Anfang des Monats berichteten englische Medien darüber, dass der FC Bayern Chefscout Michael Reschke nach Liverpool geschickt habe, um den bulligen 22-Jährigen zu beobachten.

Dazu hat Lukaku Senior nun Stellung bezogen und seinem Filius öffentliche Ratschläge erteilt. "Bayern ist eine Maschine, in die mein Sohn gut hineinpassen würde", schwärmte Lukaku in der belgischen Tageszeitung Het Laatste Nieuws. Der Papa plauderte noch mehr und berichtete, "dass es Interesse von Atletico Madrid, Bayern München, Juventus, Chelsea und Manchester United gibt." Dabei kämen aber nur zwei Klubs für den Nationalspieler in Frage - zumindest nach Meinung seines alten Herren: "Ich denke, er sollte sich zwischen Bayern München und Manchester United entscheiden." Während für die Bayern oben genannten Gründe sprächen, bemängelt Lukaku an Manchester United, dass es "ein Team im Umbau ohne richtigen Plan sei."

FC Bayern: Lukaku für Lewandowski? Unwahrscheinlich!

Na dann nichts wie ab nach München, oder? So einfach ist es für die Lukakus leider nicht, schließlich hat der FC Bayern einen neuen Top-Stürmer nicht zwingend nötig, man hat ja keinen geringeren als Robert Lewandowski. Und genau darin sieht auch Herr Lukaku das Problem: "Die einzige Bedingung für einen Wechsel meines Sohnes nach München wäre, dass Robert Lewandowski den Klub verlässt", so Lukaku, der dem Polen gleich noch eine Empfehlung für seinen neuen Klub mitgibt: "Zu Paris St. Germain oder wohin auch immer." Da der FC Bayern bei der Kaderplanung für die kommenden Saison das Heft in der eigenen Hand hält, dürfte ein Weggang des Polen allerdings tabu sein. Schließlich beinhaltet das eigene Selbstverständnis unter anderem, dass man kein Verkäufer-Verein ist.

Sollte Lewandowski also in München bleiben - wonach es momentan sehr aussieht - rät Lukaku seinem Filius von den Münchnern ab: "Rotation ist nichts für Romelu. Er muss in einem Klub spielen, bei dem er die Nummer 1 ist."

So geschieht dies derzeit beim FC Everton, wo der Linksfuß (Marktwert 35 Millionen Euro/Vertrag bis 2019) in 37 Pflichtspielen heuer 25 Tore erzielt hat. Beim FC Chelsea konnte sich Lukaku seinerzeit nicht durchsetzen, in Everton ist er in dieser Saison der gefeierte Mann - und offenbar bereit für neue Aufgaben. Dass diese beim FC Bayern auf ihn warten, scheint unwahrscheinlich - zumindest im Moment. 

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