Aufmunterung von allen Seiten

Okotie hat viel Mitleid mit Kumpel Alaba

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Rubin Okotie (l.) hat Mitleid mit David Alaba.

München - Nach seiner im Spiel gegen den AS Rom erlittenen Knieverletzung erhält David Alaba Zuspruch von allen Seiten. Besonders sein Kumpel Rubin Okotie zeigt Mitgefühl mit seinem Landsmann.

Sportlich läuft's derzeit wunderbar beim FC Bayern, doch die Knieverletzung von David Alaba, die einen mehrwöchigen Ausfall des Allrounders nach sich ziehen wird, trübt nach dem vorzeitigen Einzug ins Achtelfinale der Champions League die Stimmung beim Rekordmeister. Besonders der Spieler selbst, der in dieser Saison in allen Liga-, Pokal- und Champions-League-Spielen in der Startelf stand - und dabei lediglich 53 Minuten verpasste - ist frustriert. "Das ist im Moment ganz bitter für mich", sagte Alaba am Donnerstagabend, "denn sowohl in der Mannschaft als auch für mich ist es zuletzt so gut gelaufen."

Ein Trost dürfte der immense Zuspruch sein, den Alaba von diversen Teamkollegen und Freunden erfährt. Einer seiner engsten Kumpels, Löwen-Stürmer Rubin Okotie vom Lokalrivalen TSV 1860 München, hat großes Mitleid mit der Situation seines österreichischen Landsmannes. "Ich habe David schon geschrieben. Ich leide extrem mit ihm", sagte Okotie der "Bild"-Zeitung. Überhaupt hat die Meldung über Alabas Verletzung in Österreich hohe Wellen geschlagen. In verschiedenen Medien wird von einer "nationalen Katastrophe" gesprochen, schließlich steht für die Alpenrepublik in der kommenden Woche das ungemein wichtige EM-Qualifikationsspiel gegen Russland an. "David ist das Herzstück unserer Nationalmannschaft, sein Ausfall ist ganz schlimm", sagt Okotie über die Verletzung des frischgebackenen "Sportler des Jahres" in Österreich (siehe Video unten). Kein Wunder: Die Österreicher machen sich als derzeitiger Tabellenführer der Quali-Gruppe G berechtigte Hoffnungen auf einen Startplatz bei der EM 2016 in Frankreich.

Neben Okotie haben sich aber auch andere Kollegen über die sozialen Netzwerke mit Genesungswünschen an Alaba gewandt. So meldeten sich unter anderem Mario Götze, Sebastian Rode und Thomas Müller über ihre Twitter-Accounts, um dem Pechvogel aufmunternde Grüße zu schicken.

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