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Zehnte Meisterschaft in Folge „droht“: Stürzt Bayern die Liga in die Bedeutungslosigkeit? Das sagen unsere Leser

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Von: Stefan Stukenbrok

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Kaderprobleme durch Corona-Ausfälle, dennoch Favorit im heutigen Spiel gegen Gladbach: FC Bayern München.
Kaderprobleme durch Corona-Ausfälle, dennoch Favorit im heutigen Spiel gegen Gladbach: FC Bayern München. © Sven Hoppe / dpa

Seit Jahren degradiert der Rekordmeister FC Bayern den Rest zu Statisten. Auch in dieser Saisonrückrunde wird es wohl auf Langeweile statt Titelkampf hinauslaufen. tz.de* befragte dazu die Leser.

München - „Operetten“- statt Bundesliga? Zuletzt konnte in der Saison 2011/12 mit Borussia Dortmund ein anderer Verein den Ton angeben, seitdem dirigiert der FC Bayern München meistens recht mühelos das Orchester. Doch welche Auswirkungen hat diese Dominanz auf die Bedeutung der Bundesliga, wie sollen sich die anderen Vereine in den internationalen Wettbewerben behaupten, wenn schon national keine Chance besteht? Als logische Folge bevorzugen viele namhafte Stars nicht nur wegen der besseren Bezahlung die Ligen in England, Italien oder Spanien, sondern auch wegen der höheren Konkurrenzfähigkeit der dortigen Clubs.

FC Bayern: Rückrundenstart mit 9 Punkten Vorsprung

Schluss mit Winterpause, es geht wieder los. Vor dem Rückrundenstart am heutigen Freitag (Bayern gegen Gladbach, 20.30 Uhr) sieht es jedoch trotz erheblicher Kaderprobleme durch Corona nach der 10. Meisterschaft (31 Deutsche Meisterschaften insgesamt) in Folge aus, der Rekordmeister hat komfortable 9 Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten Borussia Dortmund. Auf tz.de* können Sie wie gewohnt die Partie im Live-Ticker mitverfolgen.

Langweilige Bundesliga? Leser ziehen aberwitzige Vergleiche

Einige Leser sehen Parallelen zur Politik und zu anderen Sportarten:

Es fühlt sich wie bei Merkel an. Irgendwann reicht es auch mal.

Leser Stiev K.

Ja, mittlerweile genauso langweilig wie der Stern bei der F 1.

Leser Peter B.

Revanche gegen Gladbach? Machen Sie mit und stimmen ab

Rekordmeister FC Bayern: Erfolg durch Wegkauf von Leistungsträgern bei der Konkurrenz?

Durchaus kritisch wird die Transferpolitik des FC Bayern gesehen. So meint Leser Thomas S.:

Die Bundesliga hat dadurch schon an Bedeutung verloren. Der BvB wurde personell gezielt durch die Bayern geschwächt, im letzten Jahr RB Leipzig. Das Ergebnis sieht man dann in der Champions League!

Thomas S.

Leser Berthold K. sieht es differenziert:

Grundsätzlich sehe ich das als Bayern-Fan auch so. Aber wer ist Schuld, die Bayern? Weil sie ein gutes Management haben, seit Jahrzehnten solide wirtschaften und der gesündeste Spitzenverein in Europa sind? Also vieles, wenn auch nicht alles richtig gemacht haben. Kommt mir nicht mit wegkaufen, das machen andere auch. Nur halt ein Level darunter. Der BvB holt dann Gladbacher oder Leverkusener usw. Diese Mannschaften müssen gravierende Fehler in ihren eigenen Reihen suchen. Das Bayern-Gen „Mia san Mia“ hat auch immer für viele Erfolge gesorgt. Damit kann man arbeiten. Die CL-Auftritte dieses Jahr sagen auch viel aus.

Leser Berthold K.

Für Otto H. gibt es eine Alternative:

Bundesliga ist so langweilig, dass ich nur noch englische Liga schaue. Bayern gewinnt fast immer, es gibt nur noch bedeutungslose Spiele. Auch spielen die in der Bundesliga viel zu langsam, da ist die englische Liga viel spannender und um 2 Klassen besser.

Leser Otto H.

Bundesliga-Rückrunde: Spannung durch einen Außenseiter?

Leser Stefan S. setzt für mehr Spannung nicht auf die üblichen Verdächtigen wie Dortmund, Leverkusen oder Leipzig:

Freiburg kommt ⚽💪👍

Stefan S.

Wird Spannung gar überschätzt und ist nur eine Frage des Alters?

Basst scho. In meim Oida brauch i koa Spannung mehr.

Christian M.

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