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Rummenigge zum BVB-Clinch

"Warum macht man so ein Drama daraus?"

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Karl-Heinz Rummenigge.

München - Bayerns strahlende Weltmeister genossen den stimmungsvollen Empfang ihrer Fans, doch schon beim Weg aus der heimischen Arena rückte mehr und mehr das heiße Supercup-Duell gegen Borussia Dortmund in den Fokus.

„Es ist im Prinzip ein Finale, es geht vor ausverkauftem Haus um den Supercup. Es ist ein Spiel gegen den großen Rivalen in Deutschland“, erklärte Welttorhüter Manuel Neuer mit viel Vorfreude. „So einen Trainingsstart hier abliefern zu dürfen, ist ein Traum. Die Zuschauer haben uns die Trainingseinheit versüßt“, schwärmte der Nationaltorwart nach der offiziellen Saisoneröffnungs-Feier mit Team-Präsentation und Showtraining vor 65 500 Fans in der ausverkauften Arena.

Für noch mehr Brisanz als ohnehin sorgen vor allem die immer wiederkehrenden Sticheleien in den Vorstandsetagen. Zuletzt nervte die Borussen das bayerische Gerede um eine Ausstiegsklausel von Marco Reus. „Ich weiß auch nicht, warum man so ein Drama darum macht. Borussia Dortmund hat sich in den letzten Jahren regelmäßig zu Dingen von Bayern München geäußert, die wir dann auch nicht kommentiert haben“, wunderte sich Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge im ZDF. „Wir nehmen das zur Kenntnis, kommentieren das aber nicht. Vielleicht ist man etwas sensibler in Dortmund“, zeigte sich Rummenigge cool. „Wir lassen uns von niemandem den Mund verbieten“, ergänzte Sportvorstand Matthias Sammer in „Sport 1“.

FC Bayern: Team-Präsentation und Show-Training in Bildern

FC Bayern: Team-Präsentation und Show-Training in Bildern

Rund 30 000 Anhänger von insgesamt 90 000 Besuchern eines BVB-Familientages feierten ihre Stars und Weltmeister am Samstagabend in der Arena. Auch beim Vize-Meister waren die Gedanken schon auf den Kampf um die erste Trophäe der Saison gerichtet. „Gegen die Bayern steht ja auch Prestige auf dem Spiel“, erklärte WM-Reservist Roman Weidenfeller in der „Bild am Sonntag“. „Wir wollen auf jeden Fall den ersten Titel der Saison holen“, betonte Kevin Großkreutz.

Doch noch einmal wollen die Münchner das erste große Kräftemessen der Spielzeit, bei dem die Weltmeister beider Reihen angesichts des großen Trainingsrückstands wohl nur am Rande mitmischen werden und auch Bayern-Star Franck Ribéry verletzt fehlt, nicht wie vor einem Jahr gegen die Westfalen verlieren. „Natürlich ist die Rivalität da, wenn das Spiel anfängt. Während dem Spiel ruhen die Freundschaften“, sagte Bastian Schweinsteiger und nahm nach dem ersten Training des gesamten Teams noch einmal eine Extra-Portion Motivation mit in die neue Saison. „Wenn man in so ein Stadion reinkommt, in ein ausverkauftes Haus, dann ist die Lust sofort wieder da“, erklärte Schweinsteiger und lachte. „Das Problem ist nur: Die Luft ist ein bisschen schneller weg. Aber in ein paar Wochen sieht das wieder anders aus.“

dpa

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