Rummenigge macht den Deckel drauf!

Götze bleibt, kein De-Bruyne-Angebot, Pep-Frage weiter offen

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Karl-Heinz Rummenigge.

München - Die Saison steht vor der Tür, und es gibt noch immer ein paar ungeklärte Fragen beim FC Bayern. Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge bezog am Donnerstag Stellung.

Das mag nicht allzu schlimm sein, es ist längst nicht so, als würde der Rekordmeister mit einem Rucksack voller Probleme ins erste Spiel gehen. Trotzdem waren sich nicht zuletzt in dieser Woche viele Experten einig: Gerade die ungeklärte Trainerfrage könnte zu einer Belastung werden für den FCB!

Karl-Heinz Rummenigge lächelte genau diese Befürchtungen gestern weg. „Zu dem Thema habe ich alles gesagt“, erklärte der Vorstandsboss des FC Bayern. „Es ist kundgetan worden, dass dazu in der zweiten Jahreshälfte eine gemeinsame Entscheidung gefällt wird. Und alles andere werden wir entspannt und in Ruhe abwarten. Ich glaube, wir sind da wesentlich ruhiger und entspannter mit dem Trainer, als es die Öffentlichkeit ist.“

Es scheint nicht mal eine Tendenz absehbar, wie sich Pep Guardiola entscheiden wird. Rummenigge selbst hat aber „keinen Hinweis darauf, dass es keinen Grund zum Optimismus gibt. Wir haben ein sehr gutes Verhältnis zu ihm und ich bin sehr davon überzeugt, dass wir einen sehr guten Trainer haben. Den Rest werden wir in aller Ruhe abwarten.“

In Ruhe abwarten können und müssen er und seine Kollegen auch die Causa Götze. Die Frage nach dessen Zukunft ist mittlerweile keine mehr, die man den Verantwortlichen des FC Bayern stellen muss. Sie geht nur noch an den Mittelfeldstar. Rummenigge: „Mario muss am Ende des Tages die Entscheidung fällen. Natürlich gibt es auf seiner Position große Konkurrenz. Aber seine Vertragslaufzeit ist bekannt, er hat noch zwei Jahre Vertrag. Er hat dem Klub mitgeteilt, dass er gerne hierbleiben möchte, dass er sich durchsetzen möchte in diesem Jahr. Dazu wünsche ich ihm persönlich viel Glück.“ Und dann: „Wenn keine neue Initiative von ihm kommt, ist der Deckel drauf!“

So klar, wie der Vorstandsboss diesen Stand der Dinge erklärte, hatte man das vorab noch nicht gehört. Das war bei Thomas Müller schon anders. Bei dieser Personalie wiederholte Rummenigge den Status, wonach ein Müller unverkäuflich sei. Und dass auch Manchester United und der „sture“ Louis van Gaal langsam die Offerten einstellen können.

Gar nicht erst starten wird von FCB-Seite die Offerten-Offensive in Richtung Wolfsburg. Deren Alpha-Kevin, Superstar De Bruyne, ist zunächst kein Thema für die Roten. Rummenigge: „Ich bin ein Freund davon, Laufzeiten eines Vertrages zu respektieren. Es ist bekannt, dass der Spieler bis 2019 einen Vertrag hat. Wir werden da sicherlich dem VfL Wolfsburg kein Kopfzerbrechen bereiten, wie das vielleicht der ein oder andere Klub aus England im Moment versucht.“

Es waren ausführliche Äußerungen zu den noch immer drängenden Fragen. Bezüglich der Transferpolitik konnte Trainer Pep Guardiola das Ganze kürzer zusammenfassen. Er sagte wenig später: „Ich wusste das schon vor zwei, drei Wochen. Thomas bleibt, Mario bleibt und De Bruyne bleibt – in Wolfsburg.“

mic, sw

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