FCB-Boss zieht auch Bilanz

Rummenigge über Shaqiri-Zukunft und die U19

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Karl-Heinz Rummenigge.

Portland - Karl-Heinz Rummenigge hat am Dienstag auf der USA-Reise des FC Bayern Bilanz gezogen, sprach über eventuelle US-Zugänge und Shaqiris Zukunft.

Seit einer Woche tourt der FC Bayern schon durch die Staaten. Erst ging’s an den Big Apple, seit Samstag ist der Rekordmeister nun in Portland/Oregon unterwegs. Mittlerweile auch mit von der Partie: Karl-Heinz Rummenigge. Nach anfänglichen Visa-Schwierigkeiten ist der Vorstandsboss der Roten nun da und zog gestern Bilanz. Rummenigge über…

…die USA-Reise: „Sinn und Zweck dieser Reise war es, die Internationalisierung des FC Bayern voranzutreiben. Es läuft alles gut, die Ziele werden alle erreicht. Wir vertreten Bayern und die Liga gut.“

…eine Reise pro Jahr: „Die USA, Asien und insbesondere China sind wichtige Märkte. Ich könnte mir vorstellen, dass wir demnächst dort aufschlagen. Denn wir haben das Glück, dass unser Trainer in keiner Weise lamentiert. Es ist geplant, dass nicht nur die Profis, sondern auch das Frauen-, Jugend- und Basketballteam hier aufschlagen.“

…eventuelle US-Zugänge: „Dann müssten wir ja auch Inder, Japaner und Chinesen einstellen. Wir werden das nicht machen, um einen Medienzirkus zu veranstalten.“

…Shaqiris Zukunft: „Wir hatten Anfragen von mehreren Klubs, aber der Trainer ist überzeugt von ihm. Daher sehe ich keine Problematik.

…künftige US-Sponsoren: „Klar ist das unser Ziel. Wir wollen die Marke FC Bayern noch bekannter machen und in die Welt tragen. Auch, um Euros zu verdienen. Wir sind im globalen Wettbewerb. Und zwar mit Real Madrid, Chelsea, Man City und Paris Saint-Germain. Wir müssen aus diesen Aktivitäten Nutzen holen, um Partnerschaften mit dem FC Bayern attraktiver zu machen.“

…ein Farmteam des FC Bayern in den USA: „Das würde zuviel Geld und zuviel Manpower kosten. Wir konzentrieren uns voll und ganz auf den FC Bayern.“

…seinen Appell an die Bundesliga: „Wir müssen in der Bundesliga mehr Gas geben. Bayern geht das Thema aktiv an, ich habe aber Sorgen, dass die Kollegen in Deutschland das etwas schleppend angehen. Es ist kein Zufall, dass die Premier League ganze 800 Millonen Euro durch Auslands-TV-Aktivitäten verdient. Wir müssen raus, wenn wir in diesem Wettbewerb auch bestehen wollen. Es ist ein Muss. Für die Trainer ist es nicht leicht, aber was Bayern München kann, können andere auch.“

…die Rivalität mit dem BVB: „Für seine Singerei hat Bastian Schweinsteiger keinen Oscar bekommen. Er wurde dafür kritisiert. Ich habe aber schon den Eindruck, dass da eine Freundschaft entstanden ist in Brasilien. Mein Kollege Watzke hat ja gesagt, dass wir uns jetzt nicht im Arm liegen werden. Wir haben professionellen Respekt, mehr braucht man dazu auch nicht zu sagen.“

…Real Madrids Superelf: „Angst machen sie mir nicht. Bei Real oder Barca dürfen jetzt auch nur elf Spieler auf den Platz stehen. Ich habe mit dem Trainer gesprochen, aber er meinte, wir hätten keinen Bedarf. Wäre es sein Wunsch gewesen, wären wir zu etwas bereit gewesen.“

…die U19-EM ohne Bayernspieler: „Das gefällt mir nicht, daraus mache ich auch keinen Hehl. Ich habe nachgefragt, warum da kein Spieler von uns dabei war. Wir werden im Thema Nachwuchsarbeit Gas geben.“

Aufgezeichnet: lop

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