Bayern-Boss betont gutes Verhältnis

Rummenigge will sich von "Mull" Ratschläge holen

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Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge (r.) mit Ex-Mannschaftsarzt Müller-Wohlfahrt.

München - Karl-Heinz Rummenigge möchte den zurückgetretenen Ex-Mannschaftsarzt Dr. Müller-Wohlfahrt bei der Suche nach dessen Nachfolger möglicherweise einbinden.

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hat sich in einem Interview mit der "Bild-Zeitung zum Abschied von Mannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt geäußert. Darin betonte Rummenigge, dass das Verhältnis zwischen dem altgedienten Doc und ihm durch die jüngsten Geschehnisse nicht belastet sei. "Ich habe inzwischen mit ihm telefoniert. Wir haben da ein absolut intaktes Verhältnis. Ich habe ihm gesagt, dass wir ihn in stilvoller Form bayern-like verabschieden wollen, wenn sich alles beruhigt hat", sagte Rummenigge.

Auf dem Bankett nach der Hinspiel-Niederlage in der Champions League beim FC Porto soll es noch nicht so harmonisch zugegangen sein. Damals soll Rummenigge dem Ärzteteam die Schuld an der Niederlage gegeben haben, als er zur versammelten Mannschaft sagte: "Ihr Spieler macht euch keinen Kopf. Schuld ist die medizinische Abteilung." Rummenigge will diese Äußerungen nicht bestätigen und zeigt sogar gewisses Verständnis für "Mulls" Entscheidung. "Müller-Wohlfahrt ist seit 37 Jahren hier, er war immer wichtiger Bestandteil dieses Klubs. Und dass er jetzt zurückgetreten ist, war auch einer gewissen Emotionalität bei ihm geschuldet."

Die Nachfolge für Müller-Wohlfahrt ist noch nicht geregelt. "Wir werden bis zum Sommer mit Dr. Braun weitermachen", sagt der Aufsichtsratsvorsitzende. Was danach kommt, sei noch offen. Möglicherweise werde der ehemalige Teamarzt sogar in die Suche nach einem neuen Doc einbezogen, so Rummenigge. "In ein paar Wochen werden wir uns mal treffen und das ganze Thema Revue passieren lassen. Erstmal müssen wir ein neues Konzept schaffen. Und vielleicht kann er da Ratschläge geben. Er ist ja ein Mann mit hohen Erfahrungswerten."

Klar ist allerdings, dass sich viele Spieler auch weiterhin von Müller-Wohlfahrt behandeln lassen werden. "Wir sind ja nicht kleinkariert. Wir versuchen, auf allen Gebieten Profis zu sein. Wenn ein Arjen Robben, oder wer auch immer, das Vertrauen zu unserem Doktor hat, dann werden wir das nicht nur akzeptieren, sondern auch respektieren."

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