Sorgen um den Spanier

Sammer: Darum holten wir Xabi statt Khedira

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Xabi Alonso (links) verstärkt seit August den FC Bayern. Zuvor war spekuliert worden, dass die Bayern Interesse an Alonsos Real-Teamkollegen Sami Khedira hätten.

München - Matthias Sammer, Sportvorstand des FC Bayern, hat erklärt, warum der Verein Xabi Alonso von Real geholt hat - und nicht dessen Teamkollegen Sami Khedira. Xabis Gesundheit bereitet dem Verein jedoch Sorgen.

Dieser Last-Minute-Transfer hat sich für Matthias Sammer definitiv gelohnt. In der aktuellen "Sport Bild" schwärmt er von Xabi Alonso: "Seine Erfolge und seine Ausstrahlung geben unserer Mannschaft Sicherheit und eine gute Balance." Sammer erklärt dem Magazin auch, warum die Wahl auf Real-Mittelfeldmann Alonso und nicht etwa Sami Khedira gefallen ist - über den im Sommer in dem Medien ebenfalls als mögliche Mittelfeld-Verstärkung bei den Bayern spekuliert worden war: „Wir haben einen klaren Sechser gesucht. Das ist er. Xabi hat sportlich überragende Fähigkeiten: sein Passspiel, seine Ballsicherheit. Er ist ein echter Taktgeber. Er kann Pässe in allen Geschwindigkeiten spielen, er antizipiert, hat ein gutes Abwehrverhalten und ist physisch stark. Er muss nur gesund bleiben, dann haben wir viel Freude an ihm.“

FC Bayern in Sorge wegen Xabi Alonsos Gesundheit

Die Gesundheit des Spaniers dürfte den Bayern laut "Sport Bild" durchaus Sorgen bereiten. Für das Magazin ist es ein Fakt, dass Alonso zwei Problemzonen hat: Sprunggelenk und Schambein. Der Bericht gibt einen Einblick in die Krankenakte des Spaniers: Schon die gesamte Saison 2012/2013 - seine vorletzte bei Real bereitete eine Schambeinentzündung Alonso massive Probleme. Im Juni 2013 ließ er sich in München-Bogenhausen zwar am Unterbauch operieren. Doch lehnte er eine mehrmonatige Auszeit ab, die zu einer vollständigen Genesung nötig gewesen wäre. Um sich zu schonen, trainierte er nur ein-, zweimal pro Woche bei Real mit der Mannschaft. Dieses Pensum hält er aktuell auch beim FC Bayern durch. Somit fehlt er bei den meisten Trainingseinheiten an der Säbener Straße. "Die Physiotherapeuten des FC Bayern kennen den Körper des spanischen Weltmeisters nach nur vier Wochen dagegen bereits sehr gut", schreibt die "Sport Bild" und bringt die Angst der Bayern um den lädierten Leistungsträger Alonso auf den Punkt: "Der Ex-Real-Star ist Bayerns neuer Chef - um den Pep Guardiola jedoch Spiel für Spiel zittern muss." Welch entscheidende Rolle der Spanier bei Bayern aktuell spielt hat man in den Spielen gegen Hamburg und anschließend gegen Paderborn gesehen. Beim Tabellenletzten HSV stolperte der FCB mit einem 0:0. Gegen die Ostwestfalen - als Xabi von Anfang an auf dem Platz stand - holten die Bayern ein überzeugendes 4:0. Ein Ausfall von Alonso wäre aktuell also fatal für den Verein.

Bayern schlägt Paderborn - Zweimal Note eins!

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fro 

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