Medienbericht

Holt Bayern trotz Hoeneß-Dementi einen Süle-Ersatz? Die Spur führt zu einem Weltmeister

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Bei der WM 2018 glänzten die Franzosen.

Präsident Uli Hoeneß hat die Verpflichtung eines Ersatzmanns für Niklas Süle ausgeschlossen. Dennoch führt die Spur des FC Bayern zu einem amtierenden Weltmeister.

München - Der Schock über die schwere Verletzung von Niklas Süle sitzt bei Fans und Verantwortlichen des FC Bayern noch tief. Der Nationalspieler wurde zwar inzwischen erfolgreich in Innsbruck operiert, wie Bayern-Arzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt Sport1 bestätigte, doch bei dem Eingriff soll eine noch viel schlimmere Verletzung entdeckt worden sein.

Laut Bild soll nämlich auch der Meniskus beschädigt worden sein. Damit dürfte die Genesungszeit länger als die üblichen sechs Monate dauern. Ob es nun für die EM 2020 reicht, wird man sehen. Das ist eher ein Problem, das Nationaltrainer Joachim Löw umtreibt.

Niklas Süle: Holt der FC Bayern Ersatz oder nicht?

Die Bayern vielmehr müssen sich fragen, wie sie den Ausfall kurzfristig kompensieren können. Präsident Uli Hoeneß sagte beim Abflug zum Champions-League-Spiel bei Olympiakos Piräus, „wir holen niemanden“. Und auch Trainer Niko Kovac klang auf der PK nicht so, als bräuchte er unbedingt einen neuen Innenverteidiger. Man habe mit Pavard, Hernandez und auch mit Boateng „drei amtierende oder ehemalige Weltmeister und sehr viel Qualität auf dieser Position, um den Ausfall zu kompensieren.“ Ein Weltmeister von 1990, Jürgen Kohler, sieht es anders. Wollten die Bayern ihre Saisonziele nicht gefährden, müssten sie im Winter Ersatz für Süle holen, sagte er der Abendzeitung.

Video: Salihamidzic reagiert nach Hernandez-Verletzung verärgert

Ohnehin wird über die Personalie viel diskutiert werden, erste Namen kursieren bereits. Das spanische Fußball-Portal Don Balón bericht, dass die Verantwortlichen sehr wohl über einen Süle-Ersatz nachdenken. Ein Auge sollen sie dabei auf Samuel Umtiti vom FC Barcelona geworfen haben.

Niklas Süle: Greift der FC Bayern beim FC Barcelona zu?

Der französische Weltmeister mit Wurzeln in Kamerun spielt bei Trainer Ernesto Valverde keine große Rolle und ist hinter Gerard Piqué und Clément Lenglet nur die Nummer drei. Umtiti soll die Katalanen bei einem entsprechenden Angebot verlassen dürfen. 60 Millionen Euro stehen im Raum.

Ein Wechsel dürfte sich auch für den 25-Jährigen lohnen, schließlich will er mit den Franzosen bei der Europameisterschaft im kommenden Jahr mit von der Partie sein. Umtiti weiß: Spielt er regelmäßig, dürfte für Nationaltrainer Didier Deschamps kein Weg am bulligen Innenverteidiger vorbeiführen.

Schon vor dem CL-Spiel des FC Bayern gegen Piräus kam es zum Eklat: vermumte Fans griffen FCB-Fans an. Es gab offenbar verletzte.

FC Bayern: Sollte Uli Hoeneß einfach mal nichts sagen?

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