Ein Kollege dient ihm als Beispiel

Reservist Wagner glaubt an WM-Teilnahme: „Bin der beste deutsche Stürmer“

Stammplatz Reservebank - und dennoch geht Sandro Wagner von seiner Teilnahme an der Fußball-WM aus.
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Ein Stammplatz auf der Reservebank - und dennoch geht Sandro Wagner von seiner Teilnahme an der Fußball-WM aus.

Sandro Wagner glaubt trotz seiner Reservistenrolle beim FC Bayern an seine Teilnahme an der Fußball-WM. Ein Kollege, der 2016 für Furore sorgte, dient ihm als Beispiel.

München - 24 Minuten Einsatzzeit in zwei Spielen, keine Torbeteiligung - so lautet die Bilanz von Sandro Wagner seit seiner Rückkehr zum FC Bayern. Seine Reservistenrolle wird er er so schnell beim Rekordmeister auch nicht loswerden, das ist angesichts des Stammplatzes von Robert Lewandowski klar. Dennoch glaubt er fest daran, bei der Fußball-WM dabei zu sein (WM-Kader von Deutschland 2018: Wer fährt mit? Wer ist Wackelkandidat?).

„Wenn ich gesund bleibe, bin ich sehr optimistisch, dass mich Jogi Löw mit nach Russland nimmt“, sagt Wagner im Interview mit der Sport Bild. „Ich komme super mit den Jungs im DFB-Team klar, hatte beim Confed Cup eine wichtige Rolle, auch wenn ich nicht immer gespielt habe.“ Einer seiner Kontrahenten für den Kaderplatz heißt Mario Gomez, frisch zum VfB Stuttgart zurückgekehrt. Doch Wagner ist von seinen Qualitäten überzeugt, denn schließlich habe er „die meisten WM-Qualifikations-Tore erzielt. Ich bleibe daher dabei, dass ich aktuell der beste deutsche Stürmer bin.“

Dass er nun in München deutlich weniger Einsatzzeit als in Hoffenheim erhält, sieht der 30-Jährige nicht als Risiko. Bundestrainer Löw habe ihm „im Gespräch Anfang November gesagt, dass es kein Problem ist, wenn ich mal zwei, drei Wochen nicht spiele. Klar hätte ich in Hoffenheim 99 Prozent der Spiele gemacht. Aber jetzt spiele ich international, habe ein sehr hohes Trainings-Niveau. Joshua Kimmich war beim letzten Turnier ein ähnliches Beispiel: Er war bei Bayern auch kein unumstrittener Stammspieler, als er zur EM 2016 fuhr. Aber ein Argument, warum er dann zum Zug kam, war das Wahnsinns-Niveau beim FC Bayern im Training. Meine Chancen, bei der WM dabei zu sein, sind nun viel besser, da ich beim besten deutschen Verein spiele.“

Im Mai muss Löw seinen Kader der FIFA melden. Bewusst habe er sich für einen Wechsel zum FC Bayern entschieden. Und das, obwohl er von Vereinen „sowohl aus England als auch der Bundesliga, die in der Tabelle über Hoffenheim stehen“, Angebote hatte.

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