Bayern II im Live-Ticker

Sasic glaubt an Köln: "Die Bayern haben genug Titel"

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Milan Sasic drückt Fortuna Köln die Daumen.

München – Neben Regisseur Sönke Wortmann war auch Milan Sasic am Mittwochabend im Südstadion zu Gast. Der ehemalige Lautern-Trainer erklärt, warum er der Fortuna die Daumen drückt.

Das Rückspiel im Live Ticker:

Zum Live-Ticker des FC Bayern II gegen Fortuna Köln kommen Sie HIER.

Milan Sasic und Fortuna-Trainer Uwe Koschinat verbindet eine besondere Beziehung. Koschinat war zunächst Spieler, später Co-Trainer des Serben bei der TuS Koblenz und übernahm nach dessen Wechsel zum 1. FCK das Amt des Chefcoaches.

Nach der Partie stellte sich Sasic den Fragen von Fussball Vorort und gab seine Einschätzung ab. „Das Spiel war ein Klassiker. Amateure gegen Senioren“, analysierte er messerscharf. Für seinen ehemaligen Schützling fand er lobende Worte für dessen Taktik. „Uwe Koschinat hat das sehr gut gemacht. Er hat dem Gegner wenig Raum gegeben.“

Obwohl die Bayern optisch überlegen waren, strahlten die Hausherren mehr Torgefahr aus. „Wenn ich die Chancen zähle, steht es 5:2 für Fortuna“, sagte der xy-Jährige weiter. Das 1:0 ist ein sehr ordentliches Ergebnis.“

Sasic drückt Fortuna Köln die Daumen

Für das Rückspiel am Sonntagnachmittag (im Live-Ticker bei tz.de) sieht er die Kölner im Vorteil. „Sie sind eine Mannschaft, die auswärts immer ein Tor macht.“ Gelingt der Auswärtstreffer, müssten die Bayern schon drei Mal ins Schwarze treffen, um den ersehnten Aufstieg in die 3. Liga zu packen.

Nach den Eindrücken vom Mittwoch wäre das eine Herkules-Aufgabe. Die kompakte Defensive der Gäste stellte die jungen Talente vor große Probleme. Auch über Standards strahlte die Elf von Trainer Erik ten Hag wenig Torgefahr aus. Die einzige richtig gute Chance hatte Kevin Friesenbichler, der aber zu genau zielte und den Ball an den Pfosten setzte. Doch dieser Hochkaräter war dem Zufall geschuldet. Vorausgegangen war ein kapitaler Bock der Fortuna-Abwehr – der einzige im ganzen Spiel.

Sasic gibt offen zu, dass er am Sonntag den Fortunen beide Daumen drückt. „Uwe Koschinat war mein Spieler und Co-Trainer. Ich wünsche ihm von Herzen, dass er den Aufstieg schafft.“ Er betont, dass dies nichts mit einer Abneigung gegen den Rekordmeister zu tun hat. „Bitte nicht falsch verstehen, aber die Bayern haben genug Titel“, fügte er lachend und mit einem Augenzwinkern hinzu.

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