Scharfe Kritik an schwacher Abwehr

Paderborn-Präsident hetzt gegen Boateng

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Der Präsident des SC Paderborn, Wilfried Finke.

München - Der Präsident des SC Paderborn, Wilfried Finke, hat den FC Bayern und allen voran Jerome Boateng scharf kritisiert. Letzterer dürfte über den Vorwurf allerdings nur müde lächeln können.

Als wäre die alberne Diskussion um die angebliche Wettbewerbsverzerrung durch den FC Bayern nicht schon genug – jetzt wird der erste FCB-Star sogar persönlich angegriffen. Paderborns Präsident Wilfried Finke hat die Roten, namentlich Jerome Boateng, für die 1:2-Pleite in Freiburg scharf kritisiert. „Wenn man sich das Spiel anschaut, und da meine ich insbesondere die Szene, die zum Siegtor führt, wie brav Boateng den Stürmer eskortiert und nicht einmal einen Abwehrversuch unternimmt, dann ist das für uns enttäuschend“, ätzte der 64-Jährige. Dabei schien er vergessen zu haben, dass seine Mannschaft auf Schalke trotz 90-minütiger Überlegenheit nicht in der Lage war, einen Treffer zu erzielen. Und die Partie am Ende durch ein Eigentor sogar noch verlor. Immerhin machte er Boateng dafür keinen Vorwurf. Der Chef der gleichnamigen Möbelkette sollte lieber vor der eigenen Tür kehren, SCP-Coach Andre Breitenreiter hatte sich im Laufe der Saison mit Blick auf die Trainingsbedingungen gefühlt „wie bei einem Dorfverein“.

Boateng dürfte über die Kritik nur müde lächeln, im Training am Donnerstag gab er mal wieder Vollgas. Als einziger Akteur absolvierte er die Einheit bei bewölkten acht Grad im kurzärmligen Dress, auch vom kleinen Streit vom Vortag mit Robert Lewandowski war nichts mehr zu sehen. Daran hatte auch Pep seinen Anteil: Er steckte die beiden einfach in eine Mannschaft. Dennoch trainierte Lewy gestern wieder mit Maske.

Erfreulich war auch die Tatsache, dass David Alaba zum ersten Mal wieder das komplette Mannschaftstraining mitmachte.

Bilder: Boateng zofft sich mit Lewandowski

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sw

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