Auszeichnung für großartige Choreografie

Schickeria gibt Preis an FC Bayern weiter

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Simon Müller von der Schickeria (2.v.l.) mit Rummenigge, Niersbach und Reif (v.l.).

München - Die Schickeria hat den Julius-Hirsch-Preis, mit dem sie für die großartige Choreografie zu Ehren des jüdischen Präsidenten Kurt Landauer ausgezeichnet wurde, an den FC Bayern weitergegeben.

Stimmungsboykott und koan Neuer waren gestern, heute räumt die Schickeria Preise ab – und stellt sie auch noch in die Vitrinen des FC Bayern. Am Donnerstag übergab die Ultragruppe der Münchner den Julius-Hirsch-Preis, mit dem sie der DFB für die großartige Choreografie zu Ehren des jüdischen Präsidenten Kurt Landauer würdigte, an die Erlebniswelt in der Allianz Arena. Dort steht die Auszeichnung gegen Diskriminierung und Rassismus nun zwischen den Meisterschalen und Pokalen, die der FCB bislang in seiner ruhmreichen Historie erringen konnte.

„Das Engagement gegen jegliche Form von Diskriminierung und Antisemitismus ist tief verwurzelt in der Geschichte des FC Bayern“, so Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge gleich nach der Verleihung. „Ich freue mich, dass unsere Fans dieses Bekenntnis mit Leben füllen.“

Damit Kurt Landauer auch weiterhin nicht in Vergessenheit gerät, stellte der Autor Dirk Kämper gestern – ebenfalls im Klubmuseum der Bayern – die Biografie Kurt Landauer – Der Mann, der den FC Bayern erfand vor. Der Muss-Schmöker für Bayern-Fans ist bereits im Handel erhältlich.

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lop

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