So schwärmt er von Manchester

Schweinsteiger: Seine Münchner Wohnung hat er noch

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In ­Manchester fühlt sich Schweinsteiger wohl.

München - Bastian Schweinsteiger fühlt sich in seiner neuen Heimat Manchester pudelwohl. Lesen Sie hier, was er über die Flüge zum DFB, Old Trafford und das Polen-Spiel zu sagen hat:

Jahrelang sah man Bastian Schweinsteiger fast täglich am Gärtnerplatz. Mit dem Auto, auf dem Rad oder zu Fuß – der ehemalige Star des FC Bayern war in seinem Münchner Viertel gerne unterwegs. Bis sich die Situation vor knapp zwei Monaten schlagartig änderte. Das Urgestein verließ nach 17 Jahren nicht nur den FCB, sondern auch München. Seine Wohnung am Gärtnerplatz besitzt Basti zwar noch, doch anzutreffen ist er dort nur noch selten. Seit dem Wechsel in die Premier League ist Manchester sein neues Zuhause.

Und da fühlt sich der 31-Jährige schon nach kurzer Zeit pudelwohl. „Es ist in Manchester nicht so schlecht, wie man immer hört. Die Leute sind sehr freundlich, sehr respektvoll“, erzählt der neue United-Stratege. Doch nicht nur von der Stadt, auch vom Fußball auf der Insel ist er schwer angetan: „Jeder Spieltag ist hier eine Herausforderung. Das bringt mich weiter, genau das wollte ich.“

Nach acht Meisterschaften, sieben Pokalsiegen und dem lange herbeigesehnten CL-Titel 2013 mit dem FC Bayern erlag der Mittelfeldstar im Sommer dem Werben von Louis van Gaal. Der Holländer holte seinen Ex-Schützling nach Manchester, aus dem „Roten“ wurde ein „Red Devil“. Und Schweinsteiger schwärmt förmlich von seinem neuen Arbeitgeber. „Es ist ein unglaublich gutes Gefühl, für diesen Verein zu spielen. Wir haben einen sehr großen Teamspirit. Und Louis ist ein sehr ehrgeiziger Trainer, er hat das Herz am rechten Fleck“, lobt der neue Antreiber des englischen Rekordmeisters. Auch das Publikum im Theatre of Dreams hat es ihm gleich angetan: „Von der Atmosphäre im Old Trafford war ich schon beeindruckt. Das war neu für mich.“

Die Liga und das Land haben sich zwar verändert, doch ansonsten ist Basti der Alte geblieben. Die Worte des Kapitäns der Nationalelf vor dem wichtigen EM-Qualispiel gegen Polen am Freitag (20.45 Uhr, RTL) in Frankfurt sind wohlüberlegt, Fragen zu seiner Freundin, dem Tennis-Ass Ana Ivanovic, lässt er trotz gemeinsamen öffentlichen Auftritten unbeantwortet. Eine Kampfansage an Tabellenführer Polen ist Löws Leitwolf vor dem wichtigen Duell nicht zu entlocken. aber er versprach, dass „wir es mit aller Macht angehen, uns für die Niederlage in Polen zu revanchieren“. Ob Mesut Özil dabei helfen kann, ist noch unklar, er laboriert an einer Knieverletzung, kann nicht trainieren und fällt wohl aus.

Für Schweinsteiger begann die Konzentration auf das Duell gegen die Polen diesmal schon auf dem Flug zum DFB-Tross. Denn im Gegensatz zu früher hat sich da etwas Grundlegendes geändert. Die Anreise aus England hat für Basti auch Vorteile. „Ich sitze jetzt nicht mehr neben Thomas Müller, der kann mich nicht mehr zuquatschen“, lacht er.

Sven Westerschulze

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