Schweini & Poldi: Trennen sich ihre Wege?

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Getrennte Wege? Die Spaßfraktion Podolski/Schweinsteiger gibt es beim FC Bayern schon lange nicht mehr.

München/Florenz - Beim Abschlusstraining im Stadio Artemio Franchi trabten Lukas Podolski und Bastian Schweinsteiger beim Aufwärmen Seite an Seite, in ihren Laufbahnen entfernen sich die beiden dagegen voneinander.

„Bastian macht gerade den nächsten Schritt in seiner Karriere und wird immer mehr zu einem Wortführer“, lobte Trainer Jürgen Klinsmann Schweinsteigers stetige Fortschritte, die er sich auch von seinem Stürmer Nummer drei wünschen würde. „Er muss sich über Arbeit durchboxen. Nur Lukas allein definiert seine Zukunft“, sagte der 44-Jährige, der am Mittwochabend beim Champions-League-Spiel des FC Bayern in Florenz wieder auf Torschützenkönig Luca Toni verzichten musste.

Vor, während und noch lange nach der WM 2006 wurden die zwei jugendlichen Helden „Schweini“ und „Poldi“ stets in einem Atemzug genannt. Als Spaß-Fraktion im Doppelpack gibt es die beiden schon lange nicht mehr. Gerade in diesen Tagen, in denen mit Schweinsteiger über eine Verlängerung des 2009 auslaufenden Vertrages verhandelt wird und der viel kritisierte Podolski einen Wechsel im Winter erwägt, wird der Unterschied zwischen den beiden Nationalspielern aber noch einmal besonders deutlich.

Schweinsteiger ist mit neuer Freundin und neuem Umfeld zielstrebiger und reifer geworden. Podolski, immer noch mit eingebauter Gute-Laune-Garantie unterwegs, scheint sportlich so richtig nur in Sichtweite des Kölner Doms zu funktionieren – oder im Nationalteam.„Wenn Podolski sich nicht nachhaltiger durchsetzt, dann wird er große Probleme kriegen, ein international gefragter Spieler zu sein“, mahnte Manager Uli Hoeneß, der auch Schweinsteiger immer kritisch auf die Finger schaut. „Ich nehme seinen Rat an, genauso wie ich mir seine Kritik zu Herzen nehme“, sagte der Mittelfeldakteur.

Früher hatte er nach manchem Tadel aus der Vorstandsetage auch mal gemurrt, aber letztlich davon profitiert. „Ich bin einfach reifer geworden, persönlich und auf dem Platz.“ Podolski, der nach der WM 2006 zu seinem Bayern-Kumpel nach München gewechselt war, hat sich sportlich deutlich weniger weiterentwickelt.

Podolski will sich bis zur Winterpause „Gedanken machen, wie es weitergeht“. Bei Schweinsteiger wird ohnehin gerade fleißig verhandelt. Zwar sei der FC Bayern „erster Ansprechpartner“, aber in der vereinseigenen Zeitschrift schloss er auch einen Wechsel ins Ausland – italienische Spitzenklubs sollen Interesse haben – nicht aus.

20 Gründe, warum der FC Bayern auf Schalke gewinnt

20 Gründe, warum der FC Bayern auf Schalke gewinnt © 
Das Ruhrpott-Internetportal DerWesten hat 20 Gründe aufgestellt, weshalb der FC Schalke am Sonntag den FC Bayern besiegt. tz-online.de hält mit 20 Gründen dagegen. © dpá
Weil sich Hamit Altintop mit Krücken auf der Tribüne noch mehr bewegt als Halil auf dem Platz. © sampics / dpa
Weil Kevin Kuranyi anfängt zu weinen, wenn er Klinsmann sieht. © dpa
Weil die Spielerfrauen der Bayern hübscher sind als die der Schalker. © dpa
Weil Bayern-Fans wissen, wie ihre Spieler heißen. © dpa
Weil sogar Klinsis Hochdeutsch besser ist als das von Fred Rutten. © sampics / dpa
Weil Rekordmeister sein besser ist als "Meister der Herzen" sein. © dpa
Weil Poldi selbst von der Bank aus noch mehr Torgefahr ausstrahlt als die Schalker Stürmer auf dem Platz. © dpa
Weil der FC Bayern noch Nationalstürmer hat. © dpa
Weil Michael Rensing Bälle fängt und Manuel Neuer nur Fliegen. © dpa
Weil bei Bayern ein Zé Roberto auf dem Platz steht und bei Schalke ein Zé Roberto auf der Tribüne sitzt. © dpa
Weil Orlando Engelaars Rotsperre für die Bayern teuflisch gut ist. © dpa
Weil Bayern-Maskottchen Berni (und eigentlich jedes andere im Weltfußball) attraktiver ist als Schalkes Erwin. © dpa
Weil T-Home besser klingt als Gazprom. © dpa
Weil Helles oder gar kein Bier immer noch besser schmeckt als Ruhrpottgebräu. © dpa
Weil das Schlauchboot Allianz-Arena immer noch schöner aussieht als das UFO Veltins-Arena. © dpa
Weil Bartwuchs noch lange keine Tore schießt. © dpa
Weil der FC Bayern vier Jahre älter ist als Schalke 04. © dpa
Weil Bayerns Aggressiv-Leader Mark van Bommel immer noch "sauberer" spielt als Schalkes Rafinha. © dpa
Weil die Schalker gerne baden gehen. © dpa
Weil's bei Schalke auch ohne die drei Punkte zum Klassenerhalt reicht. © dpa
Die 20 Gründe, wieso Schalke angeblich doch gewinnt, finden Sie auf dem Ruhrpott-Internetportal DerWesten unter http://www.derwesten.de/nachrichten/sport/fussball/2008/11/6/news-88815929/detail.html © 

Quelle: tz

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