Auch Lahm und Neuer lädiert

Bangen um Schweini - das sagt der Bayern-Doc

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Bayerns Team-Doc Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt will sich noch nciht festlegen bei Patient Bastian schweinsteiger.

München - Das hatte sich Jogi Löw anders vorgestellt. Der Bundestrainer war nach Berlin angereist, um ein spannendes Pokalfinale zu sehen, musste jedoch hautnah miterleben, wie ein Nationalspieler nach dem anderen zu Boden ging.

Zuerst musste Philipp Lahm verletzt raus, dann bekam auch noch Manuel Neuers Schulter ihr Fett weg. Die wohl besorgniserregendste Personalie jedoch ist eine andere: Bastian Schweinsteiger. Wird sein Knie bis zur WM wieder fit?

Es steht in den Sternen. Selbst Bayerns Team-Doc Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt wollte sich nicht festlegen. „Schweini ist auf einem guten Weg, auch jetzt wieder gegenüber der Voruntersuchung am Donnerstag besser“, meinte er. „Aber es immer schwer vorauszusagen, auch für die WM!“

Heißt: Alarmstufe Rot beim FCB- und DFB-Regisseur, der eigens in die Hauptstadt geflogen war, um seinen Kollegen vor Ort die Daumen drücken zu können. Der 29-Jährige kämpft um die Teilnahme bei der WM in Brasilien, alles hängt von den nächsten Wochen ab.

Immerhin konnte Mull bei Lahm und Neuer erst mal Schlimmeres ausschließen. Der Keeper habe sich das „Schultereckgelenk geprellt und ein bisschen den Kapselbandapparat gezerrt“, beim Kapitän sei das Sprunggelenk „sicher verrenkt“. Die WM sei „nicht in Gefahr“, glaube er, schob aber auch hier vorsichtshalber nach: „Es ist abhängig von der Kernspin am Montag.“

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Lahm selber schien jedoch nicht besonders aufgeregt. „Es fühlt sich nicht gut an, aber ich glaube nicht, dass es schlimm ist“, sagte er. „Ich habe einen Schlag bekommen, da hat sich im Sprunggelenk etwas ein bisschen verschoben. Wir müssen abwarten. Am Montag gibt’s Bilder, aber ich glaube, dass es nicht so wild ist.“ Neuer sagte: „Gut geht’s der Schulter nicht. Mal sehen, was der Fall ist. Schwer zu sagen.“

Ebenfalls auffällig: Während es bei der Borussia in 120 Minuten nicht einen Krampf zu verzeichnen gab, zog’s bei Bayern gleich mehrmals in der Wade. Erst streikte die Muskulatur von Toni Kroos, später auch die von Thomas Müller. Zufall? „Es ist schon komisch“, so Müller selbst. „Aber Spieler auf Mittelfeldpositionen müssen ja mehr investieren als die Dreierkette hinten drin. Und man spielt ja auch nicht jeden Tag 120 Minuten.“ Könnte bei der WM aber durchaus vorkommen…

lop, mic

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