Schwere der Verletzung unbekannt

Schweinsteiger: Final-Einsatz in Gefahr?

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In der 37. Minute wurde Bastian Schweinsteiger gegen den VfB Stuttgart ausgewechselt.

München - Gegen den VfB Stuttgart wurde Bastian Schweinsteiger früh angeschlagen ausgewechselt. Nun hat sich der FC Bayern zu seiner Verletzung geäußert.

Rekordgewinner Bastian Schweinsteiger muss weiter um seinen Einsatz im DFB-Pokalfinale bangen. Der 29-Jährige laboriert an einer Reizung der linken Patellasehne und muss in den „nächsten ein, zwei Tagen“ etwas kürzertreten, teilte der FC Bayern München am Montag mit. Von Tag zu Tag soll nun beim deutschen Fußball-Rekordmeister entschieden werden, inwieweit der Mittelfeldspieler nach seiner am Samstag beim 1:0 gegen den VfB Stuttgart erlittenen Blessur die Belastung steigern kann.

Erst einmal steht für den zusammen mit Oliver Kahn als sechsmaligem Sieger erfolgreichsten Teilnehmer im DFB-Pokal aber ein individuelles Übungsprogramm an. Dagagen bekräftigte der zuletzt angeschlagene Philipp Lahm schon am Wochenende, dass es bei ihm für einen Einsatz im Duell mit dem Erzrivalen „auf jeden Fall reichen“ wird.

Auch die Rückkehr der gegen Stuttgart wegen Blessuren nicht aufgebotenen Mario Götze und Franck Ribéry wird erwartet, dazu hat Trainer Pep Guardiola durch die Rückkehr des lange verletzten Thiago eine weitere Option. Keine neuen Informationen gab es über den Gesundheitszustand von Stürmer Mario Mandzukic, der gegen Stuttgart vom Platz gehumpelt war.

Beim Nationalteam wird auch ein Einsatz Schweinsteigers gegen den BVB erwartet. „Wir stehen im engen Kontakt, natürlich auch mit unserem Arzt Dr. Müller-Wohlfahrt. Da ist er in guten Händen“, berichtete Löw-Assistent Hansi Flick. „Ich denke, dass er ihn so hinbekommt, dass er schon am Wochenende spielen kann oder spätestens dann bei uns wieder dabei ist. Wir haben noch keine negativen Informationen bekommen. Wir machen uns da jetzt gar keine Gedanken.“

Allerdings gestaltet sich die WM-Saison für Schweinsteiger persönlich als keineswegs leicht. Er musste gleich zwei Operationen am rechten Sprunggelenk vornehmen lassen, eine Zwangspause im Endspiel um den Pott wäre sehr bitter. Aber Schweinsteiger habe „inzwischen wieder genügend Spiele gemacht“, sagte Löw im „Kicker“ (Montag).

Der Bundestrainer sieht Schweinsteiger schon jetzt „total fokussiert“ auf die WM, „die vielleicht seine letzte ist“, wie Löw ausführte. „Da will er unbedingt den ganz großen Titel gewinnen, und er wird alles dafür tun. Er wird für uns ein überaus wichtiger Spieler, da bin ich mir ganz, ganz sicher.“ Die Nationalmannschaft startet am 21. Mai mit dem Trainingslager in Südtirol in die Vorbereitung auf das am 12. Juni beginnende Turnier.

Schweinsteiger war am letzten Bundesliga-Spieltag in der Begegnung gegen den VfB Stuttgart (1:0) nach einem Schlag aufs Knie in der 37. Minute ausgewechselt worden. Die WM-Teilnahme Schweinsteigers scheint aber nicht gefährdet zu sein.

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SID

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