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Neue Konstellation für die Stars

Sechs Abwehrspieler? "Aufstellung war Überraschung"

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Bernat, Xabi Alonso, David Alaba und Dante (von links) waren vier der nominell sechs Abwehrspieler, die Pep Guardiola am Samstag in Hannover auflaufen ließ.

München - Mit Boateng, Dante, Badstuber, Rafinha, Alaba und Bernat hatte Pep in Hannover gleich sechs nominelle Abwehrleute aufgestellt. Das überraschte auch einige Spieler.

Karl-Heinz Rummenigge sagt immer, dass er sich unter der Woche nie damit beschäftigt, wie seine Mannschaft am Spieltag auflaufen wird. Er bekommt kurz vor dem Anpfiff die Aufstellung von Medienchef Markus Hörwick und lehnt sich dann in vollem Vertrauen auf Pep Guardiola zurück. Am Samstag dürfte das anders gewesen sein.

Zum einen war der Vorstandsboss gar nicht mit nach Hannover gereist, zum anderen hätte er sich auch mit Blick auf das Tableau kaum einen Reim darauf bilden können, was sich sein Trainer da taktisch überlegt hatte. Denn: Mit Boateng, Dante, Badstuber, Rafinha, Alaba und Bernat hatte er gleich sechs nominelle Abwehrleute, dazu den defensiven Xabi Alonso aufgestellt. Heißt: Wieder einmal ließ er seine Stars positionsfremd loslegen – wie genau, wussten zunächst nur die Spieler selbst. Obwohl diese Konstellation auch für sie neu war, wie Mario Götze eingestand. Er sagte zur Aufstellung: „Das war eine Überraschung, auch für uns. Aber man darf das nicht immer an der Position festmachen, es sind die Räume, die wir besetzen.“

In der ersten halben Stunde bedeutete dies ein 3-4-2-1-System mit den drei Innenverteidigern Boateng, Dante und Badstuber. Als einzige Spitze in dieser Formation trat Thomas Müller in Erscheinung, oder eben auch nicht. In der Offensive war der FCB zunächst sehr harmlos, erspielte sich in Hälfte eins keine Torchance aus dem Spiel heraus, „weil wir hinten eine Fünferkette in Ballbesitz hatten, die aber nicht in die Zwischenräume reingekommen ist“, wie Müller erklärte. „Deshalb haben wir einen Mittelfeldspieler mehr gebraucht und einen – also Lewy –, der dann weiter vorne spielt. Damit wir dann ein paar mehr Männer zwischen den Hannoveranern haben.“

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Guardiola stellte somit auf ein flexibles 4-2-3-1 um, geholfen hatte dies vor allem eben jenem Thomas Müller. Der Ur-Bayer konnte hinter der einzigen Spitze Lewandowski mehr wirbeln, der Pole zog die Abwehrmänner auf sich. Bestes Beispiel: Beim 3:1 stand Müller völlig frei und konnte perfekt einköpfen. Rummenigge wird es gefreut haben.

mic

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