"Ängstlich sein geht gar nicht"

Seeler traut seinem HSV Überraschung in München zu

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HSV-Ikone Uwe Seeler.

Hamburg - HSV-Idol Uwe Seeler sieht vor dem Bundesliga-Auftaktspiel seiner Hamburger beim FC Bayern München nicht schwarz.

 „Wenn man bei Bayern etwas erreichen kann, dann vielleicht im ersten Spiel der Saison. Die Jungs dürfen aber auf keinen Fall ängstlich sein. Das geht gar nicht“, sagte der 78-Jährige der „Bild“-Zeitung am Donnerstag.

Trotz der Pokal-Schlappe bei Carl Zeiss Jena (2:3 n.V.) sei der HSV grundsätzlich auf einem guten Weg und habe in Bruno Labbadia einen engagierten Coach: „Bruno gibt sich unheimlich viel Mühe. Er ist in eine Situation gekommen, in der nicht viele den Mut dazu gehabt hätten. Dafür meinen Respekt.“ Labbadia heuerte als vierter Trainer der Saison sechs Spieltage vor Ende der Spielzeit an und rettete den HSV in der Relegation gegen Karlsruhe.

Die Neuzugänge will Seeler erst nach drei, vier Spielen beurteilen. „Wichtig ist, dass die Mischung stimmt. Denn in den letzten Jahren hatte man das Gefühl, dass nur selten eine echte Mannschaft auf dem Platz stand“, sagte der DFB-Ehrenspielführer.

Wenn ein Team harmoniere, komme die Sicherheit und damit auch der Erfolg. Mit Blick auf das Saisonziel ist Seeler nach zweimaliger Teilnahme an der Relegation bescheiden geworden: „Da kommt es mir auf ein, zwei Plätze gar nicht an. Gut wäre nur, dass wir möglichst zu keinem Zeitpunkt in akuter Abstiegsgefahr sind.“

dpa

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