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Weil Mbappé in Paris bleibt: Gnabry-Transfer plötzlich wieder heiß diskutiert

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Von: Christoph Klaucke

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Serge Gnabry hat seinen Vertrag beim FC Bayern noch nicht verlängert. Real Madrid hat nach der Transfer-Absage von Kylian Mbappé plötzlich Bedarf.

München – Nach den Vertragsverlängerungen der beiden Führungsspieler Manuel Neuer und Thomas Müller fokussiert sich beim FC Bayern alles auf den Superstar im Team: Robert Lewandowski. Doch der Pole will seinen bis 2023 laufenden Vertrag nicht verlängern. Somit könnten die Bosse nun ihr Augenmerk eigentlich auf das Arbeitspapier von Serge Gnabry richten, allerdings droht zahlungskräftige Konkurrenz.

Serge David Gnabry
Geboren: 14. Juli 1995 (Alter 26 Jahre), Stuttgart
Verein: FC Bayern München
Vertrag bis: 30.06.2023
Marktwert: 70 Millionen Euro

FC Bayern: Real Madrid denkt an Gnabry-Transfer – als Alternative zu Mbappé

Eine Vertragsverlängerung von Lewandowski ist nach den jüngsten Aussagen von Berater Pini Zahavi so gut wie ausgeschlossen. Der FC Bayern München könnte folglich das eingesparte Gehalt des Polen spätestens ab Sommer 2023 in Serge Gnabry investieren, um nicht einen weiteren Offensivstar ablösefrei zu verlieren. Denn auch der Vertrag des Nationalspielers läuft im kommenden Jahr aus.

Gnabry soll aber auch in den Fokus von Real Madrid geraten sein. Wunschstürmer Kylian Mbappé hat den Königlichen einen Korb gegeben und bei Paris St. Germain verlängert. Gnabry stand der Sport Bild zufolge bislang nur auf einer erweiterten Liste, allerdings nicht mit Priorität für den Sommer 2022. Das könnte sich nach der Mbappé-Absage nun schlagartig ändern. Real plant offenbar eine Transfer-Offensive und soll die finanziellen Mittel dafür haben.

Serge Gnabry (re.) soll angeblich bei Real Madrid gefragt sein, weil Kylian Mbappé in Paris bleibt.
Serge Gnabry (re.) soll angeblich bei Real Madrid gefragt sein, weil Kylian Mbappé in Paris bleibt. © Matthias Balk/dpa

Serge Gnabry: Letzte Saison beim FC Bayern ohne Vertragsverlängerung eine Option

Zwischen dem FC Bayern und Gnabry ruhen laut Sport Bild derzeit die Gespräche, die Vorstellungen liegen wohl noch zu weit auseinander. Für die FCB-Bosse gibt es eigentlich nur zwei Optionen: Gnabry-Verlängerung oder Verkauf im Sommer. Der 26-Jährige sieht für sich aber noch eine dritte Möglichkeit. Gnabry soll sich vorstellen können, mit auslaufendem Vertrag in die letzte Saison bei Bayern zu gehen.

Bei Real Madrid würde Gnabry auf seinen Kumpel David Alaba aus gemeinsamen FCB-Zeiten treffen. Der Österreicher soll in Spanien ordentlich die Werbetrommel für den Außenstürmer rühren. Bei Real winkt Gnabry zudem eine etwas zentralere Rolle als in München. Die Flügelspieler genießen neben Stürmer Karim Benzema mehr Freiraum und stoßen immer wieder ins Zentrum – ganz nach dem Geschmack von Gnabry. Allerdings könnte er diese Rolle bei einem Lewandowski-Abgang als interne Notfall-Lösung auch beim FC Bayern einnehmen. (ck)

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