Rivale Podolski

Inter: Darf Shaqiri nicht international spielen?

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Nicht seine Saison: Xherdan Shaqiri sah in München keine Perspektive mehr.

München - Xherdan Shaqiri wechselt von den Bayern nach Mailand, wird aber vielleicht nicht international spielen dürfen. Der Grund hierfür wäre womöglich Lukas Podolski.

Der ehemalige Bundesliga-Profi und Sky-Experte Jan-Aage Fjörtoft teilt der Welt noch immer regelmäßig seine Ansichten des Fußballs mit, auf Twitter führt der smarte und schlagfertige Norweger einen der beliebtesten Accounts. Zuletzt hat er versucht, gute Stimmung für Xherdan Shaqiri zu machen, er nannte den Bayern-Offensivmann „den besten Spieler, der im Winter in Europa auf den Markt kommt“. Müssten sich nicht Klubs aus der besten Liga, der englischen, für ihn interessieren? Taten zwar welche – Kategorie FC Liverpool –, doch Shaqiri sieht seine Zukunft nicht in der Premier League. Gestern entschied sich der Schweizer für einen Wechsel nach Italien; Inter Mailand, das gerade erst Lukas Podolski geholt hat, wird sein neuer Klub.

Die Konditionen: Bis zum 30. Juni 2015 wird er auf Leihbasis beschäftigt, danach muss Inter ihn ablösen, für 18 Millionen Euro. „Shaq“ bekommt einen Vierjahresvertrag. Gestern war er schon nicht mehr im Training von Pep Guardiola.

Für Xherdan Shaqiri markiert der Wechsel einen Neuanfang. Nach der WM, bei der er für die Schweiz drei Tore im Spiel gegen Honduras erzielte und das Achtelfinale erreichte, war ihm nicht mehr viel geglückt. In der Bundesliga bekam er einen 90-Minuten-Einsatz, achtmal wurde er ein- oder ausgewechselt. Bei den Fans war Shaqiri, seitdem er klagte, die Bayern hätten ihn im Sommer nicht wechseln lassen, unten durch.

Er kann nun wieder mit mehr Spielzeiten rechnen, doch eine Serie wird reißen: Seit Shaqiri Profi ist, gewann er jedes Jahr die nationale Meisterschaft: dreimal mit dem FC Basel, zweimal mit den Bayern – Inter indes ist in Italien aussichtsloser Elfter.

Und womöglich kann Shaqiri in den nächsten Monaten auch nicht international spielen. Zwar steht Inter in der Zwischenrunde der Europa League (gegen Celtic Glasgow) und darf drei Spieler nachmelden – doch nur einen, der diese Saison schon für einen anderen Verein in einem europäischen Vereinswettbewerb angetreten ist. Der Ex-Bayer Shaqiri oder der vom FC Arsenal aus London gekommene Lukas Podolski – Trainer Roberto Mancini wird sich bis zum 1. Februar entscheiden müssen. Podolski war sein erklärter Wunschspieler. Obendrein ist „Poldi“ Weltmeister und halt populärer als der sechs Jahre jüngere Shaqiri (23).

12 Millionen Euro haben die Bayern 2012 für das größte Talent der Schweiz bezahlt. In der ersten Saison war Shaqiri eine Attraktion, geliebt vom Publikum, in der zweiten plagten ihn Muskelverletzungen, das dritte Jahr war nur noch ein halbes. Mit 18 Millionen kommen die Bayern gut aus der Sache raus.

Von Günter Klein

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