Taktik, Liga, Geld

So hat sich der Fußball während Heynckes‘ Auszeit verändert

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Die Zeiten haben sich geändert: Jupp Heynckes verließ den FC Bayern 2013 als Triple-Trainer.

Vier Jahre lang war Jupp Heynckes raus aus dem Trainergeschäft. In dieser Zeit hat sich die Fußball-Welt weitergedreht - wir zeigen die wichtigsten Veränderungen.

München - Von der Couch auf den Trainerposten beim FC Bayern: Jupp Heynckes, 72 Jahre alt, macht es vor. Vier Jahre hielt es der Rentner ohne Job im Fußball aus. Jetzt ist er zurück - und verkündete: „Der Fußball wurde nicht neu erfunden.“ Alles beim Alten also seit 2013? Die tz macht den Check.

Die Situation in der Bundesliga

Als Heynckes im Sommer 2011 in München antrat, gab es genau einen nationalen Konkurrenten: Borussia Dortmund. Das blieb auch in der Amtszeit von Jupp so. Heute, vier Jahre später, mischt RB Leipzig sportlich wie finanziell oben mit. Als Heynckes zuletzt das Sagen beim FCB hatte, schaffte der Brause-Klub gerade den Sprung in die dritte Liga. Am 25. Oktober trifft der FCB im DFB-Pokal auf Leipzig - auch für den alten Hasen gibt es noch ein erstes Mal.

Diese Bayern-Stars werden von Heynckes profitieren

Die Lage in Europa

Heynckes verließ München als Triple-Sieger. Im Finale der Champions League kam es zum deutschen Kräftemessen zwischen FCB und BVB. Fußball-Deutschland war schwer im Kommen, das DFB-Team gewann ein Jahr später die WM in Brasilien. Stand heute: Die deutschen Teams laufen in Europa nur hinterher, verloren zuletzt sogar alle sechs Spiele. Real Madrid ist das Maß aller Dinge, verteidigte den CL-Titel. Jupp muss seinen spanischen Ex-Klub wieder einfangen.

Hierarchie, Fitness, Taktik: So baut Heynckes seine Bayern um

Die Taktik

4-2-3-1 - so stellte vor vier Jahren fast jeder Bundesliga-Trainer auf. Heute beherrschen elf Teams eine Dreier- bzw. Fünferkette. Insgesamt ist die Liga taktisch deutlich variabler, dafür sind auch die Trainer-Bubis Julian Nagelsmann (30), Domenico Tedesco (32) und Hannes Wolf (36) verantwortlich. Auffällig außerdem: Die Teams laufen weniger, wollen mehr Ballbesitz.

Erfolgreiche Taktik: Über die Außenbahnen kam der FC Bayern unter Jupp Heynckes häufig zu Treffern.

Das Geld

Die Transfersummen schossen in schwindelerregende Höhen. Vor Heynckes’ Triple-Saison gab die Premier League 768 Millionen Euro für Transfers aus, heute sind es 1,58 Milliarden. Die DFL steigerte sich von 278 auf 595 Millionen. Der FC Bayern macht da nicht mit, kaufte Tolisso für schlappe 41,5 Millionen. Heynckes muss ganz ohne Super-Transfers liefern.

Die teuersten Stars der Welt: Für Kylian Mbappe (l.) und Neymar musste Paris St. Germain zusammen mehr als 400 Millionen Euro zahlen.

Jonas Austermann

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