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Ex-Bundeskanzler packt aus

Sorge um den Kaiser! Schröder: „Leider geht es ihm nicht gut“

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Franz Beckenbauer.

Wie steht es um Franz Beckenbauer? Seit Monaten hält sich der Kaiser aus der Öffentlichkeit heraus. Nun äußerte sich sein Freund Gerhard Schröder - und gibt Anlass zur Sorge.

München - Fußball-Deutschland sorgt sich um Franz Beckenbauer! Schon seit längerer Zeit ist der Kaiser aus dem Rampenlicht verschwunden. Auslöser war die Affäre um die Vergabe der Weltmeisterschaft 2006. Das Sommermärchen, das unter Korruptionsverdacht steht. Dazu kamen Herzprobleme, wegen der sich Beckenbauer vergangenen Herbst einer Herz-OP unterziehen musste - mindestens ein Bypass wurde gelegt - ganz zu schweigen von dem Verlust seines Sohnes Stephan (✝46). Das alles scheint dem Weltmeister von 1974 richtig zuzusetzen. Das bestätigte nun sein guter Freund Gerhard Schröder.

In der Bild sagte der ehemalige deutsche Bundeskanzler über den Ehrenpräsidenten des FC Bayern: „Leider geht es ihm nicht ganz so gut. Die Sache mit der Fifa hat ihm wohl doch stark zugesetzt.“

Gerhard Schröder (l.) und Franz Beckenbauer im Jahr 2005.

Schröder: „Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn ...“

Beckenbauer hatte sich zu den Vorwürfen öffentlich stets in Schweigen gehüllt, was ihm einige übel nahmen. Auch Schröder denkt: „Vielleicht wäre es besser gewesen zu reden als zu schweigen.“ Doch abgewendet hat er sich von seinem Freund nicht, zu Geburtstagen telefonieren die beiden miteinander.

Schon Ende 2017 sorgten sich Weggefährten um den Kaiser. "Er sieht nicht mehr so frisch aus wie vorher", verriet zum Beispiel Lothar Matthäus, ergänzte aber, dass der Kaiser "von der Art her, vom Lächeln und von der Unterhaltung her" noch der Alte sei. Klare Worte fand unterdessen Uli Hoeneß am Rande einer Fanklub-Weihnachtsfeier. Er forderte, Beckenbauer „in Frieden leben“ zu lassen. Hoeneß, der in engem Kontakt mit dem Kaiser steht, schimpfte, es sei "eine Riesenschweinerei, was da um seine Person gemacht wird. Er hat Unglaubliches geleistet, nichts in seine Tasche gesteckt, sich den Arsch aufgerissen - jetzt muss irgendwann mal Ruhe sein!“

Beckenbauer war zur Zeit der Vergabe für die WM 2006 WM-Organisationschef und steht seither im Zentrum des Skandals um mysteriöse Millionenzahlungen, die in Zusammenhang mit der deutschen WM-Bewerbung geflossen sein sollen.

Im Video: Talk im Sat.1-Frühstücksfernsehen

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