Sorge um Magier-Paar: Siegfried entgeht nur haarscharf dem Tod

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Spielerfrau mit eigenem Standbein

Jessica Contento über Vorurteile, Cathy Hummels und Ribéry

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Starke Frau unter Männern: Jessica mit Ehemann Diego und Alaba.

Jessica Contento beweist, dass sich die Frauen der Star-Kicker mit mehr als nur Mode, Kosmetik und Model-Sein beschäftigen können und auch wollen. Sie hat ein Online-Nachhilfe-Portal aufgebaut und damit ein eigenes Standbein.

München - Seit der Instagram-Kritik von Lisa Müller an Bayern-Trainer Niko Kovac („Mehr als 70 Minuten, bis der mal einen Geistesblitz hat“) und den Wut-Postings von Wahiba Ribéry – das mit einem Total-Ausraster von Ehemann Franck endete – ist die Rolle der Spielerfrau wieder in aller Munde. Das gängige Vorurteil: hübsch, aber wenig im Kopf.

Dass sich die Frauen der Star-Kicker mit mehr als nur Mode, Kosmetik und Model-Sein beschäftigen können und auch wollen, beweist Jessica Contento. Die Frau vom früheren Bayern-Spieler und jetzigen Düsseldorf-Verteidiger Diego Contento hat sogar ihr eigenes Unternehmen: Easy-Tutor ist ein Online-Nachhilfe-Portal, das Jessica zusammen mit ihrem Bruder Massimo Cancellara und Kumpel Alexander Liebisch 2017 gegründet hat. Die Schüler bzw. Eltern müssen sich einfach online anmelden, das Nachhilfe-Fach auswählen, sich für einen Lehrer entscheiden – und schon beginnt der Nachhilfe-Unterricht 2.0.

Die Geschäftsfrau: Jessica mit ihren Arbeitskollegen Alexander (l.) und Bruder Massimo (r.)

„Ich bin selbst zweifache Mama. Mir liegt Bildung für Kinder am Herzen. Wenn ein Kind Nachhilfe nimmt, muss es auch von sich aus wollen, sonst bringt das ja nichts. Unser Vorteil gegenüber klassischen Nachhilfe-Einrichtungen: Bei uns bekommen die Schüler keinen Lehrer zugeteilt, können ihn sich selbst aussuchen. Und sollte es nicht passen, können sie ihn einfach wechseln“, sagt Jessica im Gespräch mit der tz. Aktuell sind 120, auf ihre Qualifikationen geprüfte Lehrer im Online-Nachhilfe-Portfolio – vom Studenten im letzten Semester bis zum Uni-Professor.

„Ich fand es eben cool, in Richtung Bildung zu gehen“

Dass andere Spielerfrauen lieber mit Schönheit und Mode statt im Bildungssektor Geld verdienen wollen, findet Jessica Contento nicht schlimm. „Ich bin schon auch modebewusst, und das ist doch schön. Ich bin selbst ein Fan von Cathy Hummels zum Beispiel. Ich fand das Thema Bildung wahrscheinlich aber auch deswegen so interessant, weil ich schon sehr früh meine Kinder bekommen habe. Als Kind wollte ich immer Grundschullehrerin werden. Ich fand es eben cool, in Richtung Bildung zu gehen“, erklärt sie.

Mehr zum Thema: Cathy Hummels mit durchsichtigem Top in Werk - Was sagten da wohl die Arbeiter?

Und wie beobachtet die gebürtige Münchnerin das aktuelle Spielerfrauen-Treiben beim FCB? „Es ist doch ganz normal, dass man seinen Mann verteidigt. Das würde jede andere Frau auch so machen. Ich bin dafür, dass wir unsere Männer in Schutz nehmen. Sie leisten so viel. Wir sind doch alle nur Menschen, die unsere Gefühle aussprechen. Im Fall Ribéry war die Wortwahl nicht so gut – aber vom Grundgedanken her nachvollziehbar.“ Im Hause Contento macht’s die Mischung, wie Jessica erklärt: „Diego hört mir zu, lässt sich von mir in Sachen Fußball aber nicht viel sagen. Das finde ich nicht schlecht, weil ich habe keine Ahnung von Fußball. Und dann wäre es ja totaler Quatsch, wenn ich mich öffentlich äußern würde. Aber klar, über meine Unterstützung freut er sich.“

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