Bayerns Sport-Vorstand fühlt mit Geflohenen

Sammer attackiert Flüchtlings-Gegner: "Widerwärtig!"

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Kann die Flüchtlings-Gegner nicht verstehen: Bayerns Sport-Vorstand Matthias Sammer schämt sich für das Aufbegehren einiger Mitbürger.

München – Klare Worte sind Sport-Fans von Matthias Sammer gewohnt. Dieses Mal knöpft sich der Sport-Vorstand der Roten die Demonstranten vor, die öffentlich gegen Flüchtlingen wettern.

Matthias Sammer trägt das Herz auf der Zunge – nicht nur wenn es um Fußball geht. Im Interview mit der Bild äußert sich Bayerns Sport-Vorstand zur Flüchtlings-Problematik, die Europa derzeit in Atem hält. "Es ist widerwärtig. Die Haltung der Flüchtlings-Gegner ist beschämend", schickt der gebürtige Dresdner eine klare Botschaft an rechte Demonstranten wie etwa in den sächsischen Städten Heidenau und Freital, die den aus Kriegsgebieten geflohenen Männern, Frauen und Kindern einen hässlichen Empfang bereiten.

Dem Europameister von 1996 geht das Leid der Flüchtlinge sehr nahe: "Wenn man diese Menschen sieht, die nichts haben und in der Hoffnung auf ein besseres Leben alles hinter sich lassen, dann müssen wir jedem Flüchtling in Deutschland die Hand reichen." Deshalb ist er froh, dass der FC Bayern den Menschen, die ihr Leben riskiert haben und nun vor einem Neuanfang stehen, mit diversen Projekten und einer Millionen-Spende unter die Arme greift: "Jede Hilfe von uns ist wichtig! Diese Menschen haben gegenüber uns so viel Dankbarkeit und die müssen wir ihnen auch entgegenbringen."

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