Ex-Capitano spricht über den FC Bayern

Sport1-Doppelpass: Ballack wundert sich wegen Robben

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In Topform: Arjen Robben.

Mit hochkarätiger Besetzung fand am Sonntag der Sport1-Doppelpass statt. Michael Ballack wunderte sich, warum der FC Bayern seinen Flügelflitzer Arjen Robben noch hinhält.

Ex-Capitano Michael Ballack war am Sonntag zu Gast in „Der Check24 Doppelpass“ auf Sport1 und hat über das Top-Duell Borussia Dortmund gegen den FC Bayern, Bayern-Star Arjen Robben und die Dortmunder Krise gesprochen. Sport1-Experte Marcel Reif ging auf das System von Dortmunds Trainer Peter Bosz ein. Erstmals wurde der Doppelpass aus einem neuen Set gesendet.

Hier die wichtigsten Aussagen aus dem TV-Talk im Wortlaut:

Michael Ballack (früherer Kapitän der Nationalelf und des FC Bayern München) ...

… über Dortmunds Defensive und Keeper Roman Bürki: „Bürki hat eine schwierige Phase. Ich frage mich, ob das Champions-League-Niveau ist. Wir haben die Chancen gesehen, Dortmund kann Chancen kreieren, sie haben hervorragende Spielzüge. Aber in der Defensive hakt es. Das hat für mich kein Champions-League-Niveau. So kann man keine Spiele gewinnen. “

einen Wechsel von Dortmunds Pulisic zu den Bayern: „Er ist in Dortmund gut aufgehoben. Er muss noch ein, zwei Jahre auf diesem Niveau spielen und nicht gleich den Druck bei Bayern haben. Ich weiß nicht, ob er schon so weit ist. Er ist jetzt gebunden und man sollte ihm die Zeit geben. Dortmund hat jetzt genügend Geld bekommen und muss nicht sofort verkaufen. “

… über Arjen Robben: „Er ist in Topform. Sein Vertrag läuft aus, das reizt ihn noch mehr. Er kennt Bayern seit langer Zeit, ist ein absoluter Führungsspieler, auch in der schwierigen Zeit. Jetzt geht er wieder voran unter dem neuen Trainer Jupp Heynckes. Die Frage ist, ob Bayern mit ihm weitermachen will. Ich wundere mich, warum sie noch nicht verlängert haben. “

… über die Arbeit von FCB-Trainer Jupp Heynckes: „Er hat Reize gesetzt, die Spieler sind spritziger. Alaba ist ein gutes Beispiel, er geht wieder die Wege. Er marschiert wieder hoch und runter und ist aktiver. Jupp Heynckes ist relativ entspannt, weil er eine Mannschaft übernommen hat, in der die Ergebnisse nicht gestimmt haben und in der es rumort hat. Es ist für ihn überschaubar, er hat keinen Druck, aber weiß genau, was zu tun ist. “

… über den Videobeweis: „Man sollte klare Definitionen finden, wann oder wie oft eingegriffen wird. Es besteht großer Handlungsraum für den Schiedsrichter und was in dem Zimmer in Köln passiert, weiß man ja überhaupt nicht. Man sollte es reglementieren und vielleicht nur ein oder zwei Mal pro Spiel eingreifen.“

Sport-Experte Marcel Reif ...

… über Bosz' System: „Es ist auch eine Systemfrage. Er hat in dem System auch gegen Real Madrid, Tottenham und Leipzig gespielt. Und plötzlich merkst du, dass das nicht funktioniert. Das Dranbleiben an seinem System fand ich merkwürdig. Dann ändert er das System gegen Bayern und es geht wieder schief. Ich frage mich, wie lange das gut geht.“

Sport1-Schiedsrichter-Experte Bernd Heynemann ...

… über die Anpassung des Videobeweises: „Köln entscheidet jetzt, was auf dem Platz passiert und das ist falsch. Es kann nicht sein, dass der Schiedsrichter auf dem Platz die arme Sau ist. Es geht um dezidiert krasse Fehlentscheidungen. Die Regeln sind so undefiniert, dass es keinen Spaß macht. “

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