Bayern-Unterschriften futsch

"Ich dachte, mich trifft der Schlag"

Weiden - Nachdem eine Putzkraft die Unterschriften mehrerer aktueller oder ehemaliger Bayern-Stars weggewischt hat, ist der Schock in Weiden groß. Doch man gibt sich kämpferisch.

Deutschlands Fußballer des Jahres Jérôme Boateng, Bayern-Torwart Manuel Neuer, Franck Ribéry, sein Ex-Trainer Pep Guardiola und Liverpool-Trainer Jürgen Klopp haben eins gemeinsam: Sie alle haben sich mit einem Autogramm auf einer Glasscheibe verewigt, hinter der das Vereinswappen der SpVgg Weiden prangt. Doch jetzt hat eine eifrige Reinigungskraft die Stars einfach weggeputzt – sie hatte wohl gedacht, dass es sich bei den Namenszügen um Schmierereien von Jugendlichen handelt!

Die Autogramme waren der ganze Stolz des Bayerligisten aus der Oberpfalz, das eingerahmte Wappen hing abgeschirmt von Besuchern im VIP-Bereich der Geschäftsstelle. „Damit es niemand klaut“, sagte die geknickte Vereinssekretärin Susanne Böhm zur tz. Die Stars hatten auf der Glasscheibe unterschrieben, als sie zu Pokal-oder Freundschaftsspielen in Weiden weilten.

Irgendwann vergangene Woche muss das Malheur passiert sein. Eine neu eingestellte Putzfrau hielt das Gekritzel auf der Glasscheibe für das Werk von jugendlichen Vandalen, vermutet die gute Seele des Vereins, Susanne Böhm. Mit einem Fensterleder und reichlich Scheibenklar bewaffnet muss die Dame den prominenten Schriftzügen den Garaus gemacht haben, berichtet der Weidener Neue Tag.

Als schließlich Susanne Böhms Blick auf das eingerahmte Vereinswappen fiel, konnte sie es erst gar nicht glauben. „Ich dachte, mich trifft der Schlag.“ Immerhin: Die Glasscheibe vor dem Wappen strahlte in streifenfreier Sauberkeit! „Jetzt will es natürlich keiner gewesen sein“, seufzt Vereinssekretärin Böhm.

Pressesprecher Stefan Nörl versucht, die Autogramme wiederzubekommen. „Ich hab die Sache mal per Mail den Bayern erklärt. Wie ich die kenne, sind die schon hilfsbereit.“ An Jürgen Klopp will Nörl über soziale Netzwerke rankommen. „Der macht bestimmt mit.“ Nur bei einem hat er Zweifel: „Man kann es ja mal bei Manchester City versuchen, aber so wie ich Pep Guardiola einschätze, wird das eher nichts.“

tz

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Rubriklistenbild: © picture-alliance / dpa/dpaweb

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