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Beckenbauer-Sohn pöbelt gegen Schiedsrichter (14)

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Von: Gregory Straub

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Stephan Beckenbauer ist Trainer der U12 des FC Bayern. © Stefan Matzke / sampics

München - Stephan Beckenbauer, Jugendtrainer beim FC Bayern, ist einem Zeitungsbericht zufolge bei einem Spiel seiner Mannschaft ziemlich ausgeflippt. Die Bestrafung folgte bereits.

Stephan Beckenbauer, Jugendtrainer beim FC Bayern, ist einem Zeitungsbericht zufolge bei einem Spiel seiner Mannschaft ziemlich ausgeflippt. Die Bestrafung folgte bereits.

Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, soll sich der Vorfall Ende Oktober ereignet haben: Damals habe die von Beckenbauer betreute U12 des FC Bayern ein Punktspiel beim FC Ismaning bestritten, als es von Seiten des Kaiser-Zöglings zu lautstarken Beschimpfungen in Richtung des erst 14-jährigen Schiedsrichters und des ebenfalls anwesenden Vaters des Referees gekommen sein soll.

"Halt die Fresse", soll Stephan Beckenbauer den Vater angebrüllt haben. Weitere Beschimpfungen: "Du hast keine Eier" und: "Bist du eine Schwuchtel?"

Beckenbauer wollte den Vorfall gegenüber der "SZ" nicht überbewerten. "Nichts Dramatisches" sei an jenem Nachmittag passiert. Mit dem Schiedsrichter selbst habe er gar kein großes Problem gehabt. Dafür habe es im Vorfeld einige verunglimpfende Zwischenrufe auf dem Fußballplatz gegeben. "Da habe ich deutlich gemacht, dass ich mir das nicht gefallen lasse." So soll Beckenbauer, das bestätigten Zeugen, die oben genannten Aussprüche getätigt haben.

Der jugendliche Unparteiische namens Alexander ("Ich war richtig geschockt") habe zunächst noch versucht, beruhigend auf Beckenbauer einzuwirken. Doch dessen Streit mit dem Vater des Schiris ließ sich offenbar nicht mehr aufhalten. Dabei habe der Vater laut Zeugen "in höflichem Ton" darauf hingewiesen, dass sein Sohn doch erst 14 Jahre alt ist und noch nicht so viel Erfahrung habe.

Als sich der Streit verselbstständigte, stand Alexander daneben und habe Tränen in den Augen gehabt, heißt es in dem Bericht.

Der Fall landete bereits beim Sportgericht: Beckenbauer und sein Stiefsohn Dominik (er war als Betreuer der Bayern ebenfalls involviert) wurden jeweils zu 20 (!) Euro Strafe verurteilt.

wi

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