Keine "Kuscheloase" mehr

Strafenkatalog: So hart greift Pep jetzt durch

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Pep Guardila greift beim FC Bayern jetzt offenbar strenger gegen Disziplinlosigkeiten durch.

München - Beim FC Bayern werden die Zügel in der neuen Saison offenbar angezogen. Einem Medienbericht zufolge hat Trainer Pep Guardiola jetzt eine Art Strafenkatalog aufgestellt.

Bereits im Frühjahr hatte Sportdirektor Matthias Sammer gemäkelt, dass es beim FC Bayern manchmal wie in einer "Kuscheloase" zugeht. Dass es oftmals an Anspannung und Reibung fehle, was unter anderem auch ein Grund für das Ausscheiden im Champions-League-Halbfinale gegen Real Madrid gewesen sein könnte.

Offenbar hat man sich an der Säbener Straße über die Worte des gestrengen Sportchefs Gedanken gemacht, an allererster Stelle Trainer Pep Guardiola. Wie die "Sport Bild" jetzt nämlich berichtet, soll Guardiola eine Art Strafenkatalog aufgestellt haben. Bei bestimmten Verfehlungen müssen die Bayern-Stars demnach ab sofort tief in die Tasche greifen. Vor allem dann, wenn sich die Undiszipliniertheiten häufen.

So habe Guardiola seinen Spielern mitgeteilt, dass es für folgende Vergehen eine Geldstrafe gibt:

- Zu spätes Erscheinen zum Mannschaftstraining (das war allerdings auch in der vergangenen Saison so und stellt keine Besonderheit im Profi-Fußball dar)

- Kleidung nach dem Training nicht ordnungsgemäß in den Wäscheschacht geworfen

- Verzicht auf Essen innerhalb einer Stunde nach Training oder Spiel

- Telefonieren mit dem Handy im ersten Stock des Trainingsgeländes an der Säbener Straße

- Übergewicht vor dem neu eingeführten Wiegen vor jedem Training

- Nicht-Einhaltung der offiziellen Kleiderordnung des Vereins

Laut des Berichts wird jedes Vergehen mit 250 Euro Strafe belegt. Wenn sich ein Spieler mehrfach Verfehlungen leistet, so steigert sich der Betrag in 250-Euro-Schritten. Heißt also: Sollte ein Spieler beispielsweise drei Disziplinlosigkeiten begangen haben, kostet ihn das 1500 Euro. Kassenwart ist Philipp Lahm.

Angeblich soll es den Strafenkatalog allerdings nicht schriftlich geben. Pep Guardiola soll die neuen Verordnungen seinen Spielern Punkt für Punkt diktiert haben, damit sie sich ins Gedächtnis der Akteure einbrennen. Von "Kuscheloase" sollte jetzt bei FC Bayern eigentlich niemand mehr sprechen ...

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