Streit vor Gericht

Ex-Bayern-Doc Müller-Wohlfahrt kämpft um Geld

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Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt fordert von seinem Ex-Anwalt Geld.

Es ist ein Streit mit harten Bandagen: Vor dem Landgericht kämpft Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt (75) um sein Geld. Von seinem früheren Anwalt fordert der Ex-Mannschaftsarzt des FC Bayern rund 12.000 Euro.

München - Das Geld hatte Müller-Wohlfahrt als Vorschuss gezahlt, Anwalt René H. sollte für ihn einen Spezialauftrag erledigen. Angeblich hatte der Mediziner Ärger mit seiner langjährigen Steuerberaterin wegen schiefer Bilanzen. In diesem Zusammenhang sollte H. eine Auskunftsklage vorbereiten, die aber nie beim Gericht einging, wie Richter Michael Baumgartner bereits im März feststellte.

Anwalt legte einen Widerspruch ein

Zum ersten Verhandlungstermin waren weder Müller-Wohlfahrt noch sein Ex-Anwalt erschienen. Folge: René H. erhielt ein Versäumnisurteil, der Bayern-Arzt gewann den Prozess vorläufig. Doch der Anwalt legte einen Widerspruch ein, deshalb gab es nun einen erneuten Termin, zu dem D. erschien und seine Version vortrug.

Demnach schulde Müller-Wohlfahrt eigentlich ihm Geld, und zwar insgesamt 21.000 Euro – aus früheren Mandaten. Folglich stünden ihm nun noch 9000 Euro zu, wenn man die Forderung des Ex-Bayern-Docs verrechne. Darauf pocht H. im Rahmen einer Gegenklage. Müller-Wohlfahrt bestreitet diese Schulden.

Es geht also nur ums Geld – und da will niemand zurückstecken. „Eine gütliche Einigung scheint hier nicht möglich“, erkannte auch der Richter. Er will nun eine genaue Auflistung, wann René H. den Arzt anwaltlich vertreten hatte. So sollen die gegenseitigen Forderungen aufgedröselt werden.

Lesen Sie auch Bericht: Bayern arbeitet an Rückkehr von Müller-Wohlfahrt

tz

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