1. tz
  2. Sport
  3. FC Bayern

Hat Süle eine Zukunft bei den Bayern? Berater widerspricht Gerüchten mit deutlichen Worten

Erstellt:

Von: Felix Durach

Kommentare

Verteidiger Niklas Süle vom FC Bayern München beim Schlussjubel nach dem Spiel gegen Union Berlin.
Hat Niklas Süle auch über die aktuelle Saison hinaus eine Zukunft beim FC Bayern? © MIS/imago-images

Die Zukunft von Niklas Süle beim FC Bayern bleibt auch weiterhin offen. Der Berater des Innenverteidigers äußerte sich nun öffentlich zu seinem Schützling.

München – Niklas Süle zählt sicherlich zu den Spielern, die am meisten vom neuen Bayern-Trainer Julian Nagelsmann profitiert haben. Der Abwehr-Hüne, der unter Nagelsmanns Vorgänger Hansi Flick eher in die zweite Reihe gerückt war, zählt in der laufenden Saison zu den absoluten Leistungsträgern. Egal ob als Innenverteidiger in der Kette oder als Pavard-Alternative auf der rechten Seite, der 26-Jährige ist bei den Bayern fest eingeplant und stand bisher in jedem Bundesliga-Spiel auf dem Platz.

Vereinsverantwortliche und Fans blicken dennoch mit sorgenvollem Blick auf die Vertragslaufzeit des Innenverteidigers. Denn das Arbeitspapier von Süle, der im Sommer 2017 für 20 Millionen Euro aus Hoffenheim an die Säbener Straße gekommen war, läuft zum Ende der Saison aus. Klar also, dass die Gerüchte um die Zukunft des 1,95-Meter-Manns in der aktuellen Phase heißlaufen. Zuletzt wurde der Nationalspieler wiederholt mit einem Wechsel in die englische Premier League in Verbindung gebracht.

FC Bayern: Nagelsmann hofft auf Süle-Verbleib - „Kann mir gut vorstellen, dass er verlängert“

Nagelsmann, der Süle noch aus gemeinsamen Zeiten in Hoffenheim kennt, sagte im Rahmen der Spieltags-Pressekonferenz am Freitag über den 26-Jährigen: „Ich kann mir gut vorstellen, dass er verlängert. Aber ich weiß auch, dass Spieler immer auch an die Zukunft denken.“

Einer, der Süles Pläne sicherlich am besten kennt, ist sein Berater Volker Struth. Der 55-Jährige ist Geschäftsführer der Spieleragentur Sports360 und vertritt neben Dayot Upamecano und Timo Werner eben auch Süle. Struth sprach im Podcast „Meine Bayern Woche“ von Sport1 über den aktuellen Stand in den Verhandlungen und die Pläne seines Schützlings.

Süle: Hat der Innenverteidiger eine Zukunft bei den Bayern? Berater gibt an - „alles offen“

„Natürlich muss man jetzt erstmal in einen Entscheidungsprozess kommen. So weit sind wir noch nicht“, erklärt Struth und fügt mit Blick auf die unzähligen Gerüchte hinzu: „Es ist alles offen.“ Die Gespräche zwischen den Bayern und Struths Schützling seien aktuell noch nicht voll angelaufen. „Jeder, der sich in dem Business auskennt, weiß, dass es jetzt bald zu Gesprächen kommen wird. Dann muss man schauen, was passiert“, so der Süle-Berater weiter. Entschieden ist beim Münchner Nationalspieler also noch nichts.

Der 26-Jährige soll sich in Stadt und Verein wohlfühlen und deswegen auch weiterhin eine Vertragsverlängerung als Option in Betracht ziehen. Dann müsste Süle beim Gehalt jedoch deutlich aufsteigen. Ein gewisser Reiz gehe für den Innenverteidiger wohl dennoch auch von der Premier League aus, wo er zuletzt mit Newcastle United in Verbindung gebracht wurde.

FC Bayern: Newcastle mit Interesse am Innenverteidiger? Süle-Berater findet deutliche Worte

Diesen Gerüchten erteilte Struth jedoch eine klare Absage: „Nein, es wurden keine Gespräche geführt - und zum Thema Newcastle United: Dort ist jetzt ein Investor eingestiegen, der den Verein angeblich zum reichsten in Europa macht. Da wird es ab sofort jede Woche Gerüchte geben, dass irgendein Spieler dorthin wechselt. Jetzt war es Süle, bald vielleicht Kingsley Coman oder sogar Erling Haaland.“

Die Entscheidung über seine Zukunft lege jedoch allein in den Händen von Süle, wie Struth betonte. Der 55-Jährige hatte in der Vergangenheit auch Mario Götze beraten, als dieser seinen Wechsel zu den Bayern verkündet hatte: „Auch da hat es der Spieler entschieden, nicht ich“, erklärte Struth.

Vor dem Vertragspoker steht jedoch zunächst wieder das Sportliche an. Niklas Süle und der FC Bayern treffen am Samstag im Bundesliga-Topspiel auf den Tabellendritten aus Freiburg. Dann kann der 26-Jährige weiter Argumente für sich sammeln, ehe es in der kommenden Woche zur Nationalmannschaft geht. (fd)

Auch interessant

Kommentare