Leihspieler wechselt in die Bundesliga

Alaba-Spezl Friedl verlässt FC Bayern endgültig

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Marco Friedl kehrt dem FC Bayern den Rücken.

Nach einem Jahr an der Weser kehrt Marco Friedl dem FC Bayern endgültig den Rücken und unterschreibt in der Bundesliga. Sein Vertrag in München lief noch bis 2021. 

Jetzt ist es amtlich. Marco Friedl wechselt nach eineinhalb Jahren endgültig zu Werder Bremen. Das gab der Bundesligist am Mittwoch bekannt. „Wir sind mit der Entwicklung von Marco sehr zufrieden und haben bereits früh signalisiert, dass wir gerne mit ihm weiterarbeiten möchten“, wird SVW-Geschäftsführer Frank Baumann in der Pressemitteilung auf der vereinseigenen Website zitiert. „Die Gespräche sowohl mit Marco als auch dem FC Bayern München waren sehr angenehm. Daher freuen wir uns, dass es uns gelungen ist, Marco nun langfristig an Werder zu binden.“

Der österreichische U21-Nationalspieler kam 2008 aus der Jugend des FC Kufstein nach München und durchlief die Jugendabteilung des FC Bayern. An der Säbener Straße entwickelte er vor allem zu seinem Landsmann David Alaba eine enge Bindung. Im Mai 2017 war er Mitglied der A-Junioren, die erst im Finale um die Deutsche Meisterschaft im Elfmeterschießen an Borussia Dortmund scheiterten

Marco Friedl als junger Bursche mit seinem Idol David Alaba.

Friedl bedankt sich beim FC Bayern

In der Winterpause der Saison 2017/18 ließ er sich nach einem halben Jahr in der Regionalliga Bayern an die Hanseaten verleihen. Im Oberhaus absolvierte er in den vergangenen beiden Spielzeiten 15 Partien für Werder. In der Rückrunde 17/18 wurde er von Florian Kohfeldt achtmal eingesetzt, zweimal stand er in der Startelf. In der abgelaufenen Saison sind noch sieben weitere Spiele hinzugekommen. 

„Vom ersten Moment an habe ich mich bei Werder sehr wohl gefühlt. Nicht erst in den letzten Monaten spürt man, dass sich hier sportlich etwas entwickelt. Ich freue mich, dass ich in Zukunft weiterhin meinen Anteil zu dieser Entwicklung beitragen kann“, sagte der 21-Jährige nach der Vertragsunterschrift. „Ich habe bei den Bayern eine sehr gute Ausbildung genossen und bin dem Verein dankbar für die Unterstützung, die ich erhalten habe und denke auch gerne an die schöne Zeit zurück, die ich in München hatte.“

Bei einem Freundschaftsspiel gegen den Neuntligisten SpVgg Lindau ging der Rekordmeister nach einem schmeichelhaften 4:2 als Sieger vom Platz. Abseits des Platzes sorgte eine kuriose Äußerung von Schönheits-Chirurg Prof. Dr. Dr. Werner Mang für Erheiterung.

Nächste Saison wollen die Bayern international wieder angreifen. In der Champions League droht aber eine Hammer-Gruppe. Auf diese Gegner könnten die Münchner treffen.

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