Torwart beim FCB

Neuer kehrt zurück: Das passiert nun mit Bayern-Keeper Ulreich

+
Sven Ulreich darf in der kommenden Saison wohl nicht mehr so oft zwischen den Pfosten stehen.

Manuel Neuer ist nach dem gebrochenen Fuß und dem bitteren WM-Aus wieder zurück. Das bedeute für Sven Ulreich: Einen Platz auf der Bank - doch damit hat dieser gar kein Problem.

Miami - Sven Ulreich hat sich damit abgefunden. Nach einer aufregenden Saison für den Schlussmann, in der er aufgrund des Mittelfußbruchs von Manuel Neuer auf 47 Partien im Kasten des FC Bayern kam, blickt der 29-Jährige nun auf eine Saison, die für ihn wieder einen Platz auf der Ersatzbank bereithält. Groß zu stören scheint das Ulreich, der erst im Februar diesen Jahres bis 2021 verlängerte, aber nicht. 

„Ich habe immer gesagt, dass ich weiß, was meine Rolle ist“, so der Torhüter nach der Ankunft der Mannschaft in Miami. „Ich weiß, dass Manu (Neuer, d. Red.) die Spiele machen wird, wenn er fit ist. Hätte ich unbedingt spielen wollen, dann hätte ich das woanders tun können. Aber ich wollte hier beim FC Bayern bleiben, das ist ein toller Verein. Mir macht es riesig Spaß, hier mit der Mannschaft.“

Vielleicht interessiert Sie auch das: Kehrtwende! Lewandowski forciert wohl ein letztes Mal seinen Wechselwunsch

Lieber bei Bayern Ersatzkeeper sein als bei einem vermeintlich kleineren Klub im Kasten zu stehen – Ulreichs Entscheidung ist gefallen. Auch wenn der Keeper natürlich dennoch hofft, für die ein oder andere Partie kommende Saison in den Kasten des Rekordmeisters zurückzukehren. „Jeder Spieler möchte gerne spielen, deshalb wird es am Anfang vielleicht komisch sein, wieder auf der Bank zu sitzen“, gab er zu, fügte jedoch an: „Ich hoffe trotzdem, dass ich das ein oder andere Mal zum Zug komme.“

Ulreich geht nicht von Neuer-Problemen aus

Müssen wird es das wohl nicht – das weiß Ulle selbst. „Ich glaube nicht, dass ein Restrisiko bei Manu besteht“, meinte der Ex-Stuttgarter. „Für mich steht außer Frage, dass er alle Bundesliga- und Champions-League-Spiele machen kann.“

Lesen Sie zudem auch: Boateng zu PSG? Französische Zeitung mit überraschendem Bericht

Serge Gnabry könnte das wohl auch, gerade auf den Außenbahnen des Rekordmeisters ist die Konkurrenz aktuell jedoch größer denn je. Im Ex-Hoffenheimer, Kingsley Coman sowie den zwei Routiniers Arjen Robben und Franck Ribéry streiten sich vier Mann um zwei Positionen. Geht es nach Gnabry, kann er selbst allerdings auch woanders spielen. Am wohlsten fühle er sich „auf links oder auf der Zehn“, verriet er während der US-Tour.

Von Superstars wie Robben und Ribéry schaut sich Bayerns Neuzugang auch etwas ab. „Wenn ich rechts spiele, versuche ich meinen linken Fuß noch mehr einzubringen, damit ich noch schwerer auszurechnen bin und von beiden Seiten angreifen kann“, so der 23 Jährige. Von rechts mit links nach innen ziehen und abschließen – ein klassischer Robben eben… 

lop

Auch interessant

Meistgelesen

FC Bayern vor Transfer-Hammer? Britische Medien bestätigen mögliches Interesse an Spurs-Star
FC Bayern vor Transfer-Hammer? Britische Medien bestätigen mögliches Interesse an Spurs-Star
Beförderung von Salihamidzic beim FC Bayern? Rummenigge hat eine klare Meinung
Beförderung von Salihamidzic beim FC Bayern? Rummenigge hat eine klare Meinung
Jerome Boateng: Unerwartete Trennung könnte Abschied vom FC Bayern begünstigen
Jerome Boateng: Unerwartete Trennung könnte Abschied vom FC Bayern begünstigen
Bayern-Boss Rummenigge mit öffentlicher Spitze gegen Trainer Kovac - wegen Müller
Bayern-Boss Rummenigge mit öffentlicher Spitze gegen Trainer Kovac - wegen Müller

Kommentare