Französisches Fußballtalent

Tanguy Nianzou: Alle Infos zum französischen Abwehr-Talent des FC Bayern – Spielerprofil, Karriere, Stationen

Tanguy Nianzou
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Tanguy Nianzou

Tanguy Nianzou steht mit 19 Jahren noch am Anfang seiner Karriere. Aufgrund seiner guten Leistungen erfolgte der Wechsel zum FC Bayern München.

München – Seit der Saison 2020/2021 absolvierte Tanguy Nianzou nur wenige Spiele für den FC Bayern München. Dabei gilt er als eines der größten Jungtalente auf seiner Position.

Tanguy Nianzou: Leben, Privates und Anfänge seiner Karriere

Tanguy-Austin Nianzou Kouassi wurde am 07. Juni 2002 in der französischen Hauptstadt Paris geboren. Seine Eltern stammen aus der Elfenbeinküste und Tanguy Nianzou besitzt ebenfalls die ivorische Staatsbürgerschaft.

Im Laufe seiner Jugendkarriere durchlief Tanguy Nianzou mehrere Stationen. Im Alter von sechs Jahren begann er als Verteidiger beim FC Épinay Athlético. Vier Jahre später, 2008, folgte ein Wechsel zum US Sénart-Moissy. Der Wechsel bedeutete keinen großen Aufstieg für ihn, denn beide Vereine spielen in der französischen Regionalliga. Tanguy Nianzou spielte weiterhin auf der Position des Innenverteidigers.

2012 wechselte der Fußballspieler zur Entente Fontainebleau-Nemours. 2016 erreichte Tanguy Nianzou den Höhepunkt seiner Jugendkarriere mit dem Wechsel zu Paris Saint-Germain (PSG). Der Fußballspieler, zu diesem Zeitpunkt erst 14 Jahre alt, wurde an der Akademie des Vereins ausgebildet. Nur vier Jahre zuvor hatte sich die Transferpolitik von Paris Saint-Germain grundlegend geändert und es begann eine erfolgreiche Ära, wodurch sich der Verein vor allem in Frankreich als eine angesehene und lukrative Karrieremöglichkeit für Spieler etablierte. Das verschaffte Tanguy Nianzou gute Karriereaussichten.

Tanguy Nianzou: Profidebüt und seine Zeit bei Paris Saint-Germain

Während seiner Zeit auf der Akademie kam Tanguy Nianzou in nur wenigen Partien zum Einsatz. Erstmals lief der Fußballspieler in der Saison 2018/2019 für seinen Verein auf, nämlich in der UEFA Youth League. Hierbei handelt es sich um einen von der UEFA organisierten Wettbewerb für Spieler unter 19 Jahren. Tanguy Nianzou absolvierte in der Saison 2018/2019 sechs Spiele. Noch in derselben Saison beendete der Fußballspieler seine Ausbildung an der Akademie seines Vereins.

2019 schaffte Tanguy Nianzou den Sprung in die Profimannschaft von PSG und gab sein Profidebüt am 07. Dezember 2019. PSG gewann mit 3:1 gegen den HSC Montpellier. Vier Tage später absolvierte der Fußballspieler seine erste Partie in der Champions League. Paris Saint-Germain spielte gegen Galatasaray Istanbul und gewann mit 5:0.

Insgesamt spielte Tanguy Nianzou 13 Partien während der Saison 2019/2020. Die Partien verteilten sich über folgende Wettbewerbe:

  • sechs Spiele in der Ligue 1
  • drei Spiele in der Coupe de France
  • zwei Spiele in der UEFA Champions League
  • zwei Spiele in der Coupe de la Ligue

Während Tanguy Nianzous erster Saison war der Deutsche Thomas Tuchel Trainer von Paris Saint-Germain.

Tanguy Nianzou: Der Wechsel zum FC Bayern München

Nachdem Tanguy Nianzou die französische Meisterschaft in der Saison 2019/2020 gewann, wechselte er zur Saison 2020/2021 zum FC Bayern München. Der Transfer erfolgte ablösefrei und Tanguy Nianzou unterzeichnete einen Vertrag bis zum 30. Juni 2024. Der FC Bayern verpflichtete den Spieler als Ersatz für den verletzungsanfälligen Lucas Hernandez.

Während seiner ersten Saison absolvierte der 1,87 Meter große Innenverteidiger nur sechs Bundesligapartien. Sein Debüt gab der Fußballspieler am 9. Spieltag der Bundesligasaison 2020/2021. Der FC Bayern München spielte am 28. November 2020 gegen den VfB Stuttgart und gewann mit 3:1. Tanguy Nianzou kam erst in der 69. Minute für den damaligen Bayernspieler Jérôme Boateng zum Einsatz. Am Ende der Saison gewann der Franzose mit seinem Verein die deutsche Meisterschaft.

Zu Beginn der Bundesligasaison 2021/2022 absolvierte Tanguy Nianzou bereits vier Partien für den FC Bayern München (Stand: 20. September 2021). Er spielte insgesamt drei Partien in der Liga und eine im DFB-Pokal. Damit hatte der Fußballspieler im Laufe der noch jungen Saison bereits mehr Spielzeit als in der gesamten vergangenen Saison.

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