Tarnat erklärt das Jugendhaus des FC Bayern

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Michael Tarnat gibt in einem Video Einblicke in den Tagesablauf des Jugendhauses.

München - Das Jugendhaus des FC Bayern ist ein wesentlicher Bestandteil der FC Bayern Zentrale. In einem Video kann man einen Blick hinter die Kulissen werfen.

Vielleicht können sich viele gar nicht vorstellen, wozu der FC Bayern ein eigenes Jugendhaus braucht und wer darin wohnt. Im Video wird das "Geheimnis" gelüftet.

Das Jugendhaus darf man sich keinesfalls wie ein Gefängnis vorstellen, sondern eher wie ein modernes Jugendzentrum. Momentan wohnen dort zwölf Spieler im Alter von 15-18 Jahren. Das sind alles Spieler, deren Eltern zu weit von München entfernt wohnen.

Michael Tarnat, Sportdirektor des Junior-Teams, ist einer der Menschen, die entscheiden, wer im Jugendhaus leben darf. "Der Leitfaden ist, dass wir gute junge Fußballer hinbekommen, die charakterlich und ins Team passen", sagt Tarnat.

Auch das Thema Schule wird im Jugendhaus groß geschrieben. Tarnat und dem Verein ist es ein Anliegen, dass die Fußballer einen "vernünftigen Schulabschluss" haben, da es schwer ist, Fußballprofi zu werden. "Die Spieler sollen mit beiden Beinen im Leben stehen", beschreibt der Sportdirektor die Wichtigkeit der schulischen Bildung.

Für jeden, der im Jugendhaus wohnt, besteht die Chance, ins Profiteam zu kommen. Das ist zwar "schwer, aber nicht unmöglich", sagt Tarnat.

Eine weitere wichtige Person ist Gertrud Wanke, die seit 2007 für das Jugendhaus verantwortlich ist.

Sie sieht die jungen Spieler kommen und gehen und hat deshalb schon einiges erlebt. Holger Badstuber wohnte dort und auch Toni Kroos, mit dem Wanke über Whats App noch Kontakt hat. Als größten Streiche-Spieler würde sie Lennard Ingmann bezeichnen. Auch an David Alaba erinnert sich Gertrud Wanke gern.

Jeder, der im Jugendhaus wohnt, hat sein eigenes Zimmer mit Bad und Küche. Der 17-jährige Nicola della Schiava öffnet seine Türen für die Kamera.

Es gibt noch eine Menge weiterer Videos über das Hoheitsgebiet des FC Bayern an der Säbener Straße.

Dort wird neben der Spielerkabinen auch der Spielerbereich gezeigt, in dem die Profifußballer essen, entspannen oder Playstation spielen. Außerdem werden auf der Säbener-Tour noch der Fitness- und Medienbereich, sowie die Kantine, das Trainingsgelände mit Biergarten, der Fan-Shop und das Service Center vorgeführt.

kab

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