Schwacher Auftritt der Münchner

Bayern beim Telekom Cup Letzter

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Thomas Müller kann es nicht glauben. Die Bayern gaben gegen Augsburg eine 1:0-Führung aus der Hand.

Mönchengladbach - Die meisten Nationalspieler und Stars sind nicht dabei gewesen. Trotzdem war der Auftritt des FC Bayern beim Telekom Cup wenig überzeugend. Die Münchner verloren alle Spiele.

Die Bayern-Fans feierten lautstark den abgewanderten „Fußballgott Schweinsteiger“, 30-Millionen-Euro-Neuzugang Douglas Costa glänzte nach wenigen Minuten als Vorbereiter, doch der erste Auftritt von Rekordmeister Bayern München in der neuen Saison endete mit einer Pleite: Beim Telekom Cup im Mönchengladbacher Borussia-Park verlor der FCB gegen den FC Augsburg und wurde am Ende sogar Letzter.

„Wir haben sie nach 20 Minuten zu sehr ins Spiel kommen lassen, daraus sind dann sechs, sieben Ecken entstanden. Sie waren heute größer als wir, wir hatten keine Innenverteidiger“, sagte Bayern-Trainer Pep Guardiola, der trotzdem „zufrieden war“ mit seinen vielen jungen Spielern - und dass sich niemand verletzt hatte.

„Augsburg hat so gespielt, wie sie spielen - wie sie erfolgreich spielen“, sagte Thomas Müller nach dem 1:2 bei Sat.1. Der Nationalstürmer fand die überlegen geführte Partie vor 50.123 Zuschauern „spielerisch nicht schlecht von uns“, allerdings ließen die Bayern nach der frühen Führung durch Thiago (7.) nach schöner Vorarbeit von Douglas Costa zu viele hochkarätige Chancen ungenutzt. Alexander Esswein (29.) und Jeong-Ho Hong (35.) trafen gegen Neuzugang Sven Ulreich.

Im Spiel um Platz drei unterlag der zweite Anzug von Guardiola dann auch gegen Gastgeber Borussia Mönchengladbach mit 3:4 im Elfmeterschießen, nachdem die 45 Minuten torlos verlaufen waren.

Beide Spiele im Ticker zum Nachlesen

Gegen Augsburg hatte Guardiola neben den Neuzugängen Costa und Ulreich immerhin auch Philipp Lahm, David Alaba, Xabi Alonso, Thiago und Müller aufgeboten, doch einen Tag nach der Saisonvorstellung in der Allianz Arena fehlte den Münchnern bei einem Lattenschuss von Sebastian Rode (10.) und einem Pfostentreffer von Thiago (32.) noch die nötige Durchschlagskraft im Abschluss. Augsburg stand tief und nutzte seine wenigen Möglichkeiten innerhalb der 45 Minuten Spielzeit konsequenter aus.

Zuvor hatte der HSV Nervenstärke bewiesen. Das Team von Trainer Bruno Labbadia setzte sich nach torlosen 45 Minuten mit 5:4 im Elfmeterschießen gegen Gastgeber Borussia Mönchengladbach durch. Den entscheidenden Elfmeter verwandelte Gojko Kacar. HSV-Schlussmann Rene Adler glänzte mit zwei Paraden.

Bayern verlieren alle Spiele beim Telekom Cup - Bilder

sid

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