Vertrag beim FCB läuft 2021 aus

FC Bayern: Erneute Wende bei Thiago? Wirbel um Liverpool - Überraschend sind drei Schwergewichte im Rennen

Kehrt er dem FC Bayern und Trainer Hansi Flick den Rücken? Thiago (l.) denkt offenbar über einen Wechsel nach.
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Kehrt er dem FC Bayern und Trainer Hansi Flick den Rücken? Thiago (l.) denkt offenbar über einen Wechsel nach.

Nach wie vor ist die Zukunft von Thiago völlig offen. Doch der FC Liverpool wirft seinen Hut wahrscheinlich nicht in den Ring. Dafür womöglich drei andere Klubs.

  • Thiago hat seinen bis 2021 laufenden Vertrag beim FC Bayern noch nicht verlängert.
  • Zuletzt deutete sich ein Transfer zum FC Liverpool an - doch diese Option scheint sich zerschlagen zu haben.
  • Nun könnte sein Weg nach Manchester oder Italien führen.

München - Wohin führt Thiagos Weg? Der Mittelfeldmann des FC Bayern hat seine Vertragsverlängerung in München platzen lassen. Seither ranken sich um die Zukunft des 29-Jährigen einige Gerüchte. Das vermeintlich heißeste brachte Thiago mit dem FC Liverpool in Verbindung. Doch der englische Meister scheint gar kein Interesse am Spanier zu haben. Hat Thiago sich verzockt?

Laut ESPN plant der Klub von Jürgen Klopp, der jüngst mit einer coolen Aktion auf sich aufmerksam machte, in diesem Sommer keine großen Aktivitäten auf dem Transfermarkt. Es sei denn, ein Mittelfeldmann verlasse die Liverpooler. Das allerdings gilt als unwahrscheinlich. Der Blick auf Klopps Kader zeigt: Mit Fabinho (26), Georginio Wijnaldum (29), Naby Keita (25), Jordan Henderson (30) und Alex Oxlade-Chamberlain (26) sind die Reds in der Schaltzentrale bestens besetzt. Hinzu kommt Nachwuchstalent Curtis Jones (19), der jüngst einen langfristigen Vertrag unterschrieb. Und: Marko Grujic kehrt nach Leihe zu Hertha BSC an die Anfield Road zurück, darf sich dort in der Vorbereitung beweisen.

Thiago-Zukunft: Ablöse-Forderungen des FC Bayern könnten Interessenten abschrecken

Weitere Gründe, die gegen eine Verpflichtung von Thiago sprechen, sind sein - vergleichsweise - hohes Alter und die Ablöse-Forderungen des FCB. Die Münchner sollen rund 35 Millionen Euro aufrufen - und machten bereits klar, dass ein ablösefreier Abgang nach Vertragsablauf im Sommer 2021 keineswegs eine Option ist.

Thiago weilt derzeit mit seiner Frau Julia Vigas (30) und den gemeinsamen Kindern Gabriel (3) und Siena (6 Monate) in der spanischen Heimat. Dass es ihn auch beruflich dorthin zurückzieht, gilt als unwahrscheinlich. Außer dem FC Barcelona, für den Thiago von 2005 bis 2013 kickte, kommt kein Klub infrage. Ob die Katalanen sich Ablöse und Gehalt des Mittelfeldmannes nach der Corona-Krise noch leisten können, darf mit einem großen Fragezeichen versehen werden.

Thiago-Zukunft: Rummenigge macht wenig Hoffnung auf einen Verbleib

Klar ist: An der Säbener Straße würden sich die Verantwortlichen riesig über ein (erneutes) Umdenken von Thiago freuen. Hansi Flick hatte zuletzt noch einmal erklärt: „Er ist ein Qualitätsspieler, der den Unterschied machen kann.“ Wesentlich nüchterner betrachtete Karl-Heinz Rummenigge die Personalie. Der Münchner Vorstandschef sagte der Bild: „Es sieht so aus, dass er zum Ende seiner Karriere noch einmal etwas Neues machen möchte.“ Wenn nicht Liverpool, was dann?

Laut Daily Mirror sind weitere englische Klubs und sogar ein italienisches Schwergewicht im Rennen. Zum einen könnte es zu einer Reunion zwischen Thiago und seinem Förderer Pep Guardiola bei Manchester City kommen. Zur Erinnerung: Der spanische Coach forderte zu Beginn seiner Amtszeit in München, wo inzwischen die neuen Trikots präsentiert wurden, vehement den Transfer des Edeltechnikers - mit den legendären Worten: „Thiago oder nix.“

Außerdem sollen sich Guardiolas Stadtrivale Manchester United und Juventus Turin mit einer Verpflichtung Thiagos beschäftigen. Sicher ist nur: Die nächsten Wochen werden Klarheit bringen. (Jonas Austermann)

Währenddessen buhlen die Bayern offenbar um zwei Stars aus der Premier League. Und im Gegenzug scheint Manchester City an David Alaba zu baggern. Für Wirbel sorgt außerdem eine Nachricht rund um Cristiano Ronaldo: Er könnte bald in der Ligue 1 stürmen - dank eines Investors.

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