Keeper ein neuer Libero

Henry adelt Neuer: "Ein revolutionärer Torwart"

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Manuel Neuer wird von Thierry Henry geadelt.

München - Thierry Henry, ehemaliger Stürmer beim FC Arsenal und FC Barcelona, war bei der Weltmeisterschaft von der deutschen Nationalmannschaft begeistert. Besonders Manuel Neuer hat es ihm angetan.

Thierry Henry beendete vor kurzem seine Fußballer-Karriere.

Thierry Henry war als Spieler pfeilschnell und vor dem Tor eiskalt. Der Stürmer hat zwar nie gegen Bayern-Keeper Manuel Neuer gespielt, aber der Franzose ist beeindruckt vom Weltmeister. "Neuer hat die Position wirklich revolutioniert", lobte er den Welttorhüter 2014 in einem Interview mit Fifa.com. "Wir haben schon vorher Systeme gesehen, bei denen viele Spieler sehr hoch gestanden haben, wir haben jedoch nie zuvor einen Torwart gesehen, der so weit vor seinem Tor entfernt war." Der ehemalige Vollblutangreifer hat seine langjährige Profikarriere erst vor kurzem beendet und in seiner Laufbahn viel erlebt. Er zieht bei Neuer sogar einen Vergleich zum legendären Ajax-Team unter Johann Cruyff. "Dort hat der Torhüter auch als Passgeber fungiert, aber er stand nie auf derselben Höhe wie die Verteidiger", erzählte Henry. "Mit Neuer steht praktisch immer ein Feldspieler mehr auf dem Platz." Neuer habe gute Pässe gespielt, wie ein echter Libero.

Die positive Resonanz wird, da ist sich Henry sicher, auch das künftige Torhüterspiel beeinflussen. "Von jetzt an werden sich alle Torhüter ein Beispiel an ihm nehmen", prophezeit der 37-Jährige. Das bedeutet, dass in der nächsten oder übernächsten Generation mehr Keeper so spielen werden wie Manuel Neuer.

MS

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