Bericht: Blues locken Weltmeister

Müller und FCB - jetzt mischt sich Mourinho ein

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Wo schlägt er demnächst ein: Thomas Müller stellt in den nächsten Wochen wohl die Weichen für seine Zukunft.

München – Kein Bayern-Spieler ist in England so gefragt wie Thomas Müller. Auch der FC Chelsea streckt nun offenbar seine Fühler nach dem Offensiv-Star aus. Muss sich der FCB sputen?

Thomas Müller und der FC Bayern – das passt seit mehr als 15 Jahren perfekt zusammen. Und wenn es nach den Bossen der Roten geht, steht die fußballerische Traum-Ehe noch lange nicht vor dem Ende. Trotz seines noch bis 2019 laufenden Vertrags soll der 26-Jährige zeitnah verlängern. Idealerweise bis 2021 – einen längerfristigen Vertrag lassen die FIFA-Statuten nicht zu.

Doch nun könnte der FC Chelsea den Bayern dazwischenfunken. Wie der Daily Mirror berichtet, wollen sich die Londoner um den Weltmeister bemühen. Bei den Blues soll Müller demnach Diego Costa ersetzen, der aktuell nicht mit Leistung, sondern zuletzt mit seinem Leibchen-Wurf in Richtung Teammanager Jose Mourinho für Schlagzeilen sorgte.

Als Titelverteidiger gestartet, krebst der FC Chelsea nach 14 Spieltagen der Premier League auf Platz 14 herum – 14 Punkte hinter Spitzenreiter Manchester City. Auch die 17 Treffer sind eines europäischen Top-Klubs unwürdig. Da käme Müller den Blues gerade recht – denn der gebürtige Weilheimer hat am Wochenende mit seinem 13. Saison-Treffer ganz nebenbei seinen persönlichen Tor-Rekord in der Bundesliga eingestellt.

Müller äußert sich über Gehälter in Premier League

Der 26-Jährige betont zwar oft und gern, dass er in München wunschlos glücklich sei. Doch sein Blick geht auch über die Landesgrenzen hinaus. „Fußball ist letztendlich unser Beruf, darum muss akzeptiert werden, dass auch das Gehalt eine Rolle spielt. Natürlich üben solche Gehälter ihren Reiz aus, alles andere wäre doch geheuchelt“, gab Müller im Oktober gegenüber der Welt am Sonntag mit Blick auf die gigantischen Gagen in der Premier League ehrlich zu.

Der FC Bayern sollte eine eventuelle Offerte aus London also nicht auf die leichte Schulter nehmen – auch wenn Vorstands-Boss Karl-Heinz Rummenigge und Sportvorstand Matthias Sammer fraglos am längeren Hebel sitzen. Nicht umsonst soll Müller an der Säbener zu den Top-Verdienern aufsteigen. Angeblich winken ihm bei einer Unterschrift bis zu 15 Millionen Euro – neue Dimensionen in der Bundesliga.

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