WM-Star verrät

Müller: "War schon immer eine Mischung"

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Thomas Müller bei der Ankunft der Nationalspieler in München.

München - Für Thomas Müller sind die Tage des klassischen deutschen Mittel-Stürmers gezählt. Sich selbst sieht er als eine Mischung aus Stürmer und Mittelfeldspieler. 

Während der WM in Brasilien wechselte Thomas Müller zwischen der Position als klassische Neun im Sturmzentrum und dem rechten Flügel im Mittelfeld. In seiner WM-Kolumne für die Sport Bild erklärt er, wie es zur Entscheidung über seine Rolle im Team in Brasilien gekommen ist.

Müller schreibt: „Es wird ja immer viel über meine Rolle diskutiert, was ich nun eigentlich bin: Stürmer oder Mittelfeldspieler? Ich sage: Ich war schon immer eine Mischung aus beidem. Wer mich kennt, weiß, ich bin offen für alles, in der Offensive flexibel einsetzbar und auf dem Rasen überall auffindbar. Ich will einfach immer den maximalen Zug zum Tor, egal, ob ich nun von rechts, links oder durch die Mitte komme. Auf welcher Position ich aber die Weltmeisterschaft beginnen würde, wusste auch ich lange nicht. Die Entscheidung fiel drei Tage vor dem Auftaktspiel. Der Bundestrainer bat mich vor der Partie gegen Portugal um ein Gespräch. Jogi Löw informierte mich, dass ich als zentraler Stürmer spielen solle. Für mich war es zu diesem Zeitpunkt ehrlich gesagt keine ganz große Überraschung mehr, denn schon beim Abschlusstraining vorm letzten WM-Test gegen Armenien hatte der Trainer mich in einem Vieraugengespräch darauf vorbereitet. Im Grunde war es ja für mich keine große Umstellung, denn der Bundestrainer hatte einen klaren Plan für die Offensive ausgearbeitet. Unser WM-Konzept für die Stürmer lautete: Wir spielen mit drei flexiblen Spielern. Sehr variabel und mit vielen Wegen in die Tiefe. Das hieß für uns: Immer spielen und gehen, kurz kommen und wieder steil gehen. Permanent durch Bewegung glänzen und nicht zwingend mit Wucht. Die Tage, in denen der deutsche Stürmer vorne mit dem Rücken zum Tor angespielt wird oder auf hohe Bälle lauert, sind gezählt.“

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