Für Corona-Helfer

Müller spendiert 1000 Mittagessen: Doch die Behörden haben etwas dagegen

Thomas Müller spendierte 1000 Corona-Helfern ein Mittagessen. Doch die Behörden hatten etwas gegen die Art und Weise, wie das geschehen sollte.

  • Bayern-Star Thomas Müller wollte mit einer Hilfsaktion während der Corona-Krise ein Zeichen setzen.
  • Er spendierte 1000 Mitagessen für Helfer aus seiner Gegend.
  • Die Behörden hatten allerdings etwas dagegen.

Pähl - Der Duft von Schweinebraten liegt gleich im Eingangsbereich der „Alten Post“ in Pähl in der Luft. Hektisch wuseln die Angestellten des Wirtshauses umher, um alle Bestellungen für die Fahrer herzurichten. Auch in der „Neuen Post“ wird Essen vorbereitet. Dort gibt es Schnitzel mit Kartoffelsalat oder Käsespätzle.

Der Grund dafür ist die Dankesaktion von Bayern-Star Thomas Müller. Er spendierte den Helden des Corona-Alltags im Radius von 15 Kilometern um seine Heimat Pähl gestern eine warme Mahlzeit.

Coronavirus: Thomas Müllers Vater Gerhard hilft bei Verteilungen mit

Die fleißigen Helfer verteilen den Schweinebraten, die Knödel und das Blaukraut in Styroporverpackungen, damit es für die Lieferung warm bleibt. Eigentlich sollten sich die Leute das Essen vor Ort abholen. Doch die Behörden legten ein Veto ein und kurzerhand wurde die Aktion mit 13 Fahrern, darunter Müllers Vater Gerhard, umgesetzt. Der Senior fuhr zum Beispiel zwei große Ladungen nach Weilheim. Das THW und die Malteser wollten ihren Helfern damit danken.

Bis zum frühen Nachmittag seien in den beiden Pähler Wirtshäusern Bestellungen für über 1000 Essen eingegangen, sagt Christian Romberg, der zum Management von Thomas Müller gehört. „Wir sind sehr zufrieden und mit den Fahrern hat es super geklappt“, sagt Romberg.

„Die Leute, die das Essen in Empfang genommen haben, haben sich sehr gefreut“, so seine Bilanz. Auch die restliche Familie von Thomas Müller habe geholfen: Mutter Klaudia Müller bei der Ausgabe in der „Neuen Post“, Bruder Simon als Fahrer.

Franziska Florian

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Rubriklistenbild: © dpa / Sven Hoppe

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