Jugendtrainer spricht in der tz

Erkennen Sie diesen FCB-Superstar?

+
Bis Thomas Müller zehn Jahre alt war kickte er beim TSV Pähl unter Trainer Peter Hackl

München - Thomoas Müller begeistert die Nation schon im ersten WM-Spiel mit drei Toren. In der tz spricht sein Jugendtrainer darüber, warum er schon als Fünfjähriger der Traum eines jeden Trainers war.

Drei Tore. Mehr brauchte Thomas Müller nicht, um ein ganzes Land in Jubelstürme zu versetzen. Mit seinem Dreierpack beim 4:0-Triumph über Portugal begeisterte der FCB-Star die Nation. Ganz Deutschland feiert den Knüller-Müller. In Bayern verspürt eine kleine Gemeinde neben der riesigen Euphorie auch eine Menge Stolz. Denn ohne den ansässigen Fußballklub im 2000-Seelen-Ort Pähl wäre die Partie gegen die Portugiesen vielleicht anders verlaufen. Hier hat Müller das Fußballspielen gelernt, und sein erster Jugendtrainer Peter Hackl erinnert sich immer noch gerne an ihn: „Er ist der Traum eines jeden Trainers.“

Und davon gibt es bei den Länderspielen ja bekanntlich rund 80 Millionen. Aber nur auf wenige hat Müller in seiner bisherigen Karriere gehört. Neben Größen wie Pep Guardiola, Jupp Heynckes oder Louis van Gaal gehörte da auch Hackl in ganz jungen Jahren dazu. „Du siehst schon bei einem Fünfjährigen, ob er Talent hat oder nicht“, erklärt der Pähler. Müllers Talent hatte er schon früh erkannt. „Wir hatten eine gute Mannschaft, aber Thomas war der Beste. Er hat die meisten Tore geschossen, die anderen haben ihn unterstützt“, erinnert sich Hackl. Zwar betont er, dass Müllers Entwicklung zum Star erst beim FC Bayern begonnen habe, doch schon in ganz jungen Jahren sei er ein besonderer Spieler gewesen. „Diesen Ehrgeiz, diesen Willen, den der Thomas hat, der muss angeboren sein. Das hat man damals schon gesehen. Und sein Instinkt – unfassbar“, schwärmt der ehemalige Coach des neuen Nationalhelden.

Dem 24-Jährigen gelang der erste Dreierpack bei einer WM im DFB-Dress seit Miroslav Klose 2002. Dabei ist Müller nicht mal der klassische Mittelstürmer, vielmehr Jogis Antwort auf das flexible und bewegliche neumodische Angriffsspiel. „Den Thomas kannst du überall aufstellen. Als Stürmer oder im Mittelfeld, der kann alles“, analysiert Hackl die Fähigkeiten seines ehemaligen Schützlings. Sein großes Plus ist die Vielseitigkeit: „Er schießt Tore, aber ist sich nicht zu schade, die Bälle auch zu holen und zu verteilen. Ein echter Teamspieler eben“, lobt Hackl. Müller und dem DFB drückt er weiter die Daumen: „Mit ein bisschen Glück werden wir Weltmeister.“ Und das Örtchen Pähl dann vielleicht weltbekannt.

sw

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Neuer Versuch: Zidane will Alaba zu Real locken
Neuer Versuch: Zidane will Alaba zu Real locken
Goretzka: Angeblich gibt es eine Tendenz
Goretzka: Angeblich gibt es eine Tendenz
Nach Ancelotti-Trennung: Inter will Vidal im Winter holen
Nach Ancelotti-Trennung: Inter will Vidal im Winter holen
Nagelsmann folgt Hummels: Hoffenheim-Coach spendet ein Prozent seines Gehalts
Nagelsmann folgt Hummels: Hoffenheim-Coach spendet ein Prozent seines Gehalts

Kommentare