War er Thema beim FC Bayern?

Paris-Trainer Thomas Tuchel: Jetzt ist seine Zukunft geklärt

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Thomas Tuchel holte mit Paris in dieser Saison die Meisterschaft.

Angeblich hatte der FC Bayern Interesse an Thomas Tuchel von Paris St. Germain. Sollte er Trainer Niko Kovac beerben? Jetzt ist die Zukunft des Ex-Dortmunders klar.

Update vom 25. Mai 2019: Thomas Tuchel ist einer der Namen, die immer wieder mit einer potenziellen Nachfolge von Bayern-Trainer Niko Kovac in Verbindung gebracht werden. Nun ist aber klar: Tuchel wird so schnell nicht an der Säbener Straße aufschlagen.

Wie sein Klub Paris St. Germain nun bekannt gab, hat Tuchel seinen Kontrakt um ein Jahr bis 2021 verlängert. Auf der Homepage des französischen Meisters, der offenbar auch an Bayern-Star James Rodriguez interessiert ist, wird der 45-Jährige folgendermaßen zitiert: „Ich bin sehr glücklich und stolz auf meine Verlängerung bei Paris Saint-Germain.“ Er bedankt sich außerdem für das ihm entgegengebrachte Vertrauen.

Als Nachfolger für Niko Kovac? FC Bayern angeblich an Tuchel interessiert

Erstmeldung vom 7. Mai 2019: München - Noch sitzt Niko Kovac im Trainerstuhl beim FC Bayern München und befindet sich mit seinem Team mitten im erbitterten Kampf um die deutsche Meisterschaft. Doch die Vereins-Offiziellen sind wohl nicht vollends zufrieden mit der Leistung des Kroaten, der ja immerhin noch die Chance auf zwei Titelgewinne hat. Der FC Bayern soll schon Interesse an einem Trainer gezeigt haben, der die Kovac-Nachfolge in München antreten könnte.

Dabei handelt es sich allen Anschein nach um einen alten Bekannten aus der Bundesliga. Wie das Portal Paris United berichtet, hat der deutsche Rekordmeister seine Fühler in Richtung französische Hauptstadt ausgestreckt und sich auf Ex-BVB-Coach Thomas Tuchel fokussiert - wohl nicht zum ersten Mal. Der 45-Jährige ist zwar erst seit dieser Saison bei Paris Saint-Germain im Amt, hat jedoch gerade in den letzten Wochen vermehrt mit Kritik zu kämpfen.

Video: Effenberg stellt sich hinter Kovac

Tuchel konnte mit seinem Team frühzeitig und souverän die Meisterschaft gewinnen, schied jedoch in der Champions League bereits im Achtelfinale gegen Manchester United aus. Auch die Final-Niederlage im französischen Pokal gegen Stade Rennes sorgt dafür, dass die Personalie Tuchel nicht unumstritten bei PSG ist.

Wie schaut sie aus, die Zukunft von Niko Kovac beim FC Bayern?

FC Bayern an Tuchel interessiert? Offenbar Konkurrenz aus England

Gut möglich also, dass der Hauptstadtklub sich dazu entscheiden könnte, den Vertrag von Tuchel - der ohnehin nur bis 2020 läuft - vorzeitig aufzulösen. Sollte dieser Fall eintreten, wären die Bayern wohl bereit Tuchel zu einer neuen Anstellung zu verhelfen. Nach Berichten von Paris United, haben die Münchner beim 45-Jährigen bereits ihr Interesse hinterlegt.

Auch interessantKovac reagiert pampig auf bestimmte Reporter-Frage: „Können wir nächste Woche klären“

Möglich sei - so in den Berichten weiter - aber auch ein Wechsel in die englische Premier League. Demnach habe auch der FC Chelsea Interesse an dem deutschen Übungsleiter bekundet. Die Blues haben noch die Möglichkeit sich über den Gewinn der Europa League für die Königsklasse in der nächsten Saison zu qualifizieren. Sollte das nicht gelingen, würde Trainer Maurizio Sarri wohl nur schwer zu halten sein und auch der englische Top-Klub auf der Suche nach einem neuen Coach sein.

Unterm Strich bleibt aber festzuhalten, dass Nico Kovac - der nach dem 3:1-Sieg über Hannover 96 beste Chancen auf die Meisterschaft hat - noch ein bis 2021 laufendes Vertragspapier in München besitzt. Sollte dem Kroaten neben dem Gewinn der Bundesliga auch der Pokalsieg mit dem FC Bayern gelingen, ist es schwer vorstellbar, dass die Verantwortlichen der Münchner sich um einen Trainer-Wechsel bemühen werden.

Derweil hat sich FCB-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge zur Zukunft von Offensivspieler James Rodriguez geäußert, der zuletzt mit seinem Kurz-Trip nach Barcelona für Aufsehen sorgte. Im Sommer könnte beim FC Bayern München dennoch ein personeller Umbruch anstehen. Im Gespräch sind unter anderem Luka Jovic und Matthijs de Ligt. Gehen werden auf jeden Fall Arjen Robben und Franck Ribery. Der Franzose spricht in einem Video über seinen bevorstehenden Abschied.

Ist die Meisterschaft nach dem BVB-Patzer gegen Bremen bereits entschieden? So wird der FC Bayern München bereits am Samstag gegen RB Leipzig Meister.

fd

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