Trainer-Ticker 

Löw zu Bayern? Jetzt nehmen Bierhoff und Grindel die Luft raus

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Im Rennen um das Traineramt beim FC Bayern München gibt es einen neuen Namen: Jogi Löw. 

Auf die Pleite von Paris folgten Konsequenzen: Carlo Ancelotti wurde beim FC Bayern entlassen. Am Freitag wurde sein Nachfolger bekanntgegeben: Es ist Jupp Heynckes. Hier der News-Ticker!

  • Bayerns neuer Trainer Jupp Heynckes ist am Sonntag am Münchner Flughafen angekommen. Am Montag um 11.30 Uhr gibt er seine erste Pressekonferenz, das erste Training steigt um 15.30 Uhr
  • Zur neuen Saison könnte dann Julian Nagelsmann auf der Trainerbank Platz nehmen. Jüngste Spekulationen sehen Bundestrainer Jogi Löw ab 2018 auf der Trainerbank der Bayern
  • Carlo Ancelotti musste nach dem 0:3 des FC Bayern in Paris seinen Hut nehmen.
  • Vergiftetes Klima und ein D-Jugend-Vergleich: Schwere Vorwürfe gegen Ancelotti.
  • Mats Hummels bestreitet, etwas mit der Entlassung Ancelottis zu tun gehabt zu haben und hat offenbar verraten, dass sich die Bayern-Verantwortlichen bei ihm nach Thomas Tuchel erkundigt haben.

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21.31 Uhr: Ex-Bundestrainer Berti Vogts glaubt, dass der deutsche Fußball-Rekordmeister Bayern München mithilfe des neuen Trainers Jupp Heynckes "eine neue Ära beginnt". Das sagte Vogts (70) dem SID im Mercedes-Benz Sportpresse Club im Vorfeld des Länderspiels zwischen Deutschland und Aserbaidschan in Kaiserslautern.

"Ich glaube, man muss jetzt wieder zur Ruhe finden - und man wird unter Jupp Heynckes zur Ruhe finden", sagte Heynckes' langjähriger Weggefährte Vogts: "Er ist ein sehr erfahrener Trainer, er kennt die Spieler und den Klub. Ich finde es großartig, dass Jupp wieder Trainer wird."

21.06 Uhr: Oliver Bierhoff hat aufgekommene Diskussionen um ein mögliches Engagement von Bundestrainer Joachim Löw als Coach des deutschen Fußball-Rekordmeisters Bayern München im Keim erstickt. "Zum einen hat Jogi bis 2020 Vertrag. Zum anderen: Wenn die Bayern um die Ecke schauen, werde ich schon einen Riegel vorschieben", sagte der Teammanager der Nationalmannschaft bei Sport1. Auch DFB-Präsident Reinhard Grindel verwies bei RTL auf den "langfristigen Vertrag, der die EM 2020 einschließt. Ich weiß, dass Joachim Löw noch ein großes sportliches Ziel hat: Europameister zu werden. Ich sehe seine vertragliche Situation daher äußerst gelassen."

17:16 Uhr: Wie die italienische Zeitung „Il Messaggero berichtet, wäre Carlo Ancelotti 2015 möglicherweise gar nicht beim FC Bayern gelandet! Im Herbst dieses Jahres wurden dem Erfolgscoach Avancen vom AS Rom unterbreitet. Doch Ancelotti verriet der Zeitung: „James Palotta (amerikanischer Präsident des Hauptstadtklubs, Anm. d. Red.) rief mich an, doch ich hatte zu diesem Zeitpunkt schon in München unterschrieben“, so der „Mister“.

16:44 Uhr: Der ehemalige TV-Experte Günther Netzer reiht sich in Gratulanten des Deals zwischen dem FC Bayern und Jupp Heynckes ein und beglückwünscht den deutschen Rekordmeister zu der Reaktivierung des 72-Jährigen. „Meines Erachtens gab es keine bessere Wahl – für den Augenblick jedenfalls“, sagt der frühere DFB-Nationalspieler in der Sport Bild. Besonders eine Stärke werde dem deutschen Rekordmeister zugute kommen, glaubt Netzer: „Er kann auf jeden Fall das, was von ihm gefordert wird. Und das ist, den derzeit aufgewühlten Verein zu beruhigen.“ Auch zu der Entscheidung gegen Thomas Tuchel bezieht Netzer in dem Interview Stellung: „Tuchel jetzt zu holen und ihm diese Aufgabe aufzubürden, wäre meiner Meinung nach ein Fehler gewesen.“ Außerdem trage der Ex-Dortmund-Coach „den Ballast mit sich, als menschlich schwierig zu gelten. Unter diesen Umständen jetzt bei den Bayern einzusteigen, wäre eine gewaltige Aufgabe gewesen.“

15.25 Uhr: Jupp Heynckes ist da! Am Nachmittag twitterte ein Reporter von Sky ein Foto, das den neuen Bayern-Trainer bei seiner Ankunft am Flughafen Franz-Josef-Strauß zeigt.

10:30 Uhr: Im Rennen um das Traineramt beim FC Bayern München gibt es einen unerwarteten Namen, der im Gespräch ist: Jogi Löw (57). Immer wieder gab es Spekulationen, der Bundestrainer würde seinen Job beim DFB nach der WM 2018 in Russland an den Nagel hängen. Jürgen Klinsmann, unter dem Löw bei der WM 2006 in Deutschland als Co-Trainer agierte, hatte sich im Interview mit „SPORT BILD“ gewünscht, dass Löw beim DFB in ferner Zukunft in Rente geht. Damit nicht genug: Klinsmann orakelte, dass Jogi Löw keinen Klub mehr trainieren werde. Doch jetzt äußert sich der Bundestrainer selbst und sagt:  „Ich denke nicht an die Rente und ich kann mir vorstellen, noch mal einen Klub zu übernehmen.“ Löw kann sich sogar einen Job im Ausland vorstellen. Aber Angebote aus England und Spanien schlug er in der Vergangenheit immer wieder aus. Dass Löw Titel gewinnen will, ist kein Geheimnis. Da trifft es sich gut, dass der FC Bayern München gerade einen Chef-Coach ab der neuen Saison 2018/19 sucht. Löw zu den Bayern? Möglich wärs! Team-Manager Oliver Bierhoff (49) äußerte sich in der ARD sogar dazu und antwortete auf die Frage, ob Löw im Sommer zum Rekordmeister an die Säbener Straße wechselt: „Im Fußball ist alles möglich, das sollte man nie ausschließen. Dass er jeden Weltverein trainieren kann, steht ja außer Frage. Mit seiner Qualität. Und ich glaube auch, dass Interesse da ist.“ Wie bild.de berichtet, spielt Löw nach zwölf Jahren als Chef-Trainer mit dem Gedanken, seinen Posten rechtzeitig für einen Nachfolger zu räumen! Ab 2018 besitzt Löw in seinem DFB-Vertrag, der bis 2020 läuft, eine Ausstiegsklausel. Die Trainersuche bei den Bayern bleibt weiter spannend...mk

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Samstag: Auf neuerliches Triple setzen bringt richtig viel Geld!

18.19 Uhr: Wir haben die Pressestimmen zur Rückkehr von Jupp Heynckes zusammengestellt. Nicht alle Medien feiern den Coup.

15.15 Uhr: Auf Jupp Heynckes kommt beim FC Bayern noch einiges an Arbeit zu. Die Probleme, die den Rückkehrer beim FC Bayern erwarten, gibt es hier im Überblick.

12.28 Uhr: Auch die Wettbranche hat auf die Installation von Jupp Heynckes reagiert. Beim Anbieter bwin kann beispielsweise mit einem erneuten Triple richtig viel Geld verdienen.

Auch ein Double der Bayern bringt noch ordentliche Quoten. Und auch wenn‘s den Bayern-Fans wehtut: Eine titellose Saison der Roten ist als Wetter nicht ganz unattraktiv.

11.57 Uhr: Nach dem Sieg der deutschen Nationalmannschaft in Nordirland wurde Jerome Boateng zu Jupp Heynckes gefragt. Der Innenverteidiger sparte nicht mit Lob für den neuen Bayern-Trainer und schickte auch einen Seitenhieb in Richtung Carlo Ancelotti.

11.38 Uhr: Bei der Trainersuche des FC Bayern München hat Julian Nagelsmann für ein paar Irritationen gesorgt. Die Äußerungen des Hoffenheimer Trainers zum FC Bayern waren durchaus kontrovers. 

11.00 Uhr: Otto Rehhagel, der im Ranking der ältesten Bundesliga-Trainer aller Zeiten vor Heynckes liegt, hat sich zu Wort gemeldet.

In der Bild vergleicht „Rehakles“ ältere und jüngere Trainer mit der Entscheidung zwischen einem Medizin-Professor und einem talentierten Jungarzt. Bei einer anstehenden OP „warte ich doch lieber, bis der Professor zurück ist.“

Und die Trainer-Legende legte in Bezug auf Fußball nach. „Sie können in der Bundesliga auch nicht mit einer A-Jugend Deutscher Meister werden.“

10.33 Uhr: Viele Fans haben die Pressemitteilung des FC Bayern zur Rückkehr von Jupp Heynckes gelesen. Beim genauen Hinsehen dürften sich aber viele Anhänger geärgert haben.

Freitag: Heynckes-Rückkehr zum FC Bayern perfekt

19:35 Uhr: Was ist in dieser Saison noch drin für den FC Bayern? Geht es nach dem ehemaligen Bundestrainer Berti Vogts, nicht viel. Den Grund dafür sieht er im Bayern-Kader. Auch zu einer möglichen Verpflichtung von Julian Nagelsmann hat er eine ganz klare Meinung. Mehr dazu lesen Sie in einem separaten Artikel.

18:15 Uhr: Mittlerweile ist klar: Am Montag wird der FC Bayern Jupp Heynckes als neuen Trainer vorstellen. Und wie es sich für eine Legende gehört, wird das auf ganz großer Bühne vonstatten gehen. So wird die Präsentation ablaufen.

17:06 Uhr: Der FC Bayern München soll nach Informationen der Rheinischen Post für die Freigabe von Fortuna Düsseldorfs Co-Trainer Peter Hermann bis zu zwei Millionen Euro Ablöse bezahlen. Das schreibt die in Düsseldorf erscheinende Zeitung in ihrer Freitagausgabe und beruft sich dabei auf „gut unterrichtete Kreise“.

Demnach sollen für den Assistenten von Jupp Heynckes sofort 1,75 Millionen Euro fällig werden. Der Betrag könne sich im Erfolgsfall auf zwei Millionen Euro erhöhen, schreibt die Zeitung. Ein stolzes Sümmchen für einen Co.-Trainer, der nicht mal eine ganze Saison im Amt sein soll.

17:01 Uhr: Willy Sagnol wird beim FC Bayern München nicht dem Trainerstab von Jupp Heynckes angehören. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Freitag nach der Bekanntgabe, dass der 72 Jahre alte Heynckes bis zum Saisonende als Chefcoach die Nachfolge des vor einer Woche freigestellten Italieners Carlo Ancelotti antreten wird.

Der 40 Jahre alte Sagnol war als Interimscoach eingesprungen. Der ehemalige Bayern-Profi war erst zu Saisonbeginn als Assistent von Ancelotti zum deutschen Rekordmeister zurückgekehrt.

Sagnol hatte die Bayern-Profis beim 2:2 in der Bundesliga bei Hertha BSC einmal als verantwortlicher Trainer betreut. Sein Vertrag beim FC Bayern läuft bis zum 30. Juni 2019. Mit Sagnol sollen dem Vernehmen nach zeitnahe Gespräche über dessen Zukunft geführt werden.

16:45 Uhr: Er war auch im Gespräch um die Nachfolge Carlo Ancelottis: Thomas Tuchel hat Jupp Heynckes für dessen neue Aufgabe beim FC Bayern via Twitter „alles Gute“ gewünscht. Dazu setzte er noch den Hashtag „Legende“.

16:27 Uhr: Unter Jupp Heynckes gewann David Alaba 2013 die Champions League und entwickelte sich unter dem 72-Jährigen zu einem der besten Linksverteidiger der Welt. Auf Twitter hat er seinen alten und neuen Coach schon begrüßt.

16:16 Uhr: Welche Rolle Interimstrainer Willy Sagnol künftig übernehmen soll, ist bislang noch unbekannt. Der Franzose war Co.-Trainer unter Carlo Ancelotti und nach dessen Entlassung Interimstrainer für die Partie in Berlin. Der gefeuerte Italiener hat sich derweil in einem Interview zu Wort gemeldet und eine kleine Spitze gegen den FC Bayern losgelassen.

15:59 Uhr: Fortuna Düsseldorf hat den Abgang von Co.-Trainer Peter Hermann bestätigt. Eine Ablöse wurde nicht genannt, jedoch dementiert, dass es eine Vereinbarung über ein Freundschaftsspiel gibt, welches dem aktuellen Zweitliga-Spitzenreiter zu Gute kommen könnte.

15:45 Uhr: Es ist perfekt! Jupp Heynckes und der FC Bayern bestätigten die Rückkehr des 72-Jährigen ins Traineramt des Rekordmeisters. „Ich wäre zu keinem anderen Verein der Welt zurückgekehrt, aber der FC Bayern München ist eine Herzensangelegenheit für mich. Mein Trainerteam und ich werden nun alles daransetzen, dass die Mannschaft den Fans bald wieder erfolgreichen Fußball präsentieren wird. Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe“, sagte Heynckes auf der Homepage der Münchner. Der Triple-Macher von 2013 übernimmt bis Saisonende die Mannschaft des entlassenen Carlo Ancelotti. Seine Assistenten werden Peter Hermann und Hermann Gerland, der seine Tätigkeit als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums vorerst ruhen lassen wird. Lesen Sie hier die Pressemitteilung der Bayern im Wortlaut.

14:19 Uhr: Jupp Heynckes ist bekennender Fan des 4-2-3-1-Systems, also mit Viererkette, einer „Doppel-Sechs“, einer offensiven Dreierreihe samt Zehner und Flügelspieler und einem Stoßstürmer. Einer der beiden defensiven Mittelfeldspieler vor der Abwehr könnte wie im Triple-Jahr 2013 Javi Martinez sein. Der Spanier wurde unter Pep Guardiola und Carlo Ancelotti dann aber als Innenverteidiger eingesetzt, unter „Don Jupp“ könnte sich das wieder ändern. Problem: Auf der sogenannten Sechs stapeln sich förmlich die FCB-Spieler. Einer von ihnen könnte dann sogar seine Koffer packen

14:06 Uhr: Lange Zeit galt eigentlich Thomas Tuchel als Favorit für die Nachfolge von Carlo Ancelotti. Doch irgendetwas ließ ihn bei den Bayern-Bossen durchfallen. Was der Grund war, erfahren Sie hier.

13:10 Uhr: Düsseldorfs Trainer Friedhelm Funkel  meldet sich nun in der Posse um seinen Co.-Trainer Peter Hermann zu Wort. Man schaue jetzt mal, sagte der Fortuna-Chefcoach bei Sport1, "wie wir das lösen können, dass beide Seiten damit leben können". Es sei aber "noch nichts klar. Es kann auch sein, dass es nicht zustande kommt. Wenn die Fortuna nein sagt, dann geht es nicht, weil er einen Vertrag bis 2018 hat."

Fortuna-Vorstand Robert Schäfer hatte am Donnerstag abgeblockt und auf den laufenden Vertrag Hermanns verwiesen. Bei einer entsprechenden Ablösezahlung der Bayern dürfte sich das Problem aber wohl lösen lassen.

Friedhelm Funkel.

12:37 Uhr: Wir haben Sie gefragt: „Triple-Trainer Jupp Heynckes soll zum FC Bayern zurückkehren. Was halten Sie von dieser Entscheidung?“ Und ihre Meinungen sind relativ eindeutig. Nach etwas mehr als 9000 abgegebenen Stimmen halten 74% unserer Leser die Verpflichtung des 72-Jährigen als Übergangslösung für richtig. 26 Prozent sind dagegen der Meinung, das man lieber einen anderen hätte nehmen sollen. 

Heynckes-Wunsch-Co. Hermann bittet um Freigabe bei Düsseldorf

11:07 Uhr: Co-Trainer Peter Hermann hat beim Zweitliga-Tabellenführer Fortuna Düsseldorf um seine Freigabe gebeten und will künftig wieder als Assistent von Jupp Heynckes beim deutschen Fußball-Meister Bayern München arbeiten. „Ja, ich will das machen“, bestätigte Hermann der Bild. „Ich glaube schon, dass es eine Einigung geben wird“, sagte der 65-Jährige nach dem Training am Freitag: „Es fällt mir sehr, sehr schwer. Aber mich verbindet mit Jupp Heynckes sehr viel und ich möchte ihm den Gefallen tun. Ich habe ihm viel zu verdanken und möchte ihm etwas zurückgeben.“

Der 65-Jährige arbeitete bereits in Leverkusen und während einer früheren Amtszeit in München als Co-Trainer von Heynckes (72) - unter anderem beim Gewinn des Triples 2013. Düsseldorfs Vorstandsvorsitzender Robert Schäfer hat bisher stets auf den bis 2018 laufenden Vertrag des Assistenz-Trainers hingewiesen.

10:54 Uhr: Sollte Jupp Heynckes tatsächlich erneut das Traineramt beim FC Bayern übernehmen, wäre er bei einem möglichen Amtsantritt am Montag der drittälteste Coach der Bundesliga-Geschichte. Heynckes wäre dann 72 Jahre und 153 Tage alt. Nur Fred Schuld, der mit 74 Jahren und 184 Tagen in der Saison 1977/78 Werder Bremen trainierte, und „König“ Otto Rehagel, der in der Saison 2011/12 noch einmal Hertha BSC übernahm und damals 73 Jahre und 194 Tage alt war, liegen in dieser Statistik noch vor „Don Jupp“.

9:42 Uhr: Fußball-Weltmeister Jérôme Boateng hat sich begeistert über die erwartete Rückkehr von Jupp Heynckes zum FC Bayern München geäußert. „Das ist ein ganz großer Trainer“, sagte der Nationalspieler nach dem 3:1 der deutschen Nationalmannschaft am Donnerstagabend in Belfast gegen Nordirland.

Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff würde eine Rückkehr von Heynckes zum FC Bayern ebenfalls gutheißen. „Er ist eine herausragende Trainerpersönlichkeit. Das wäre sicherlich eine Topwahl.“ Genauso sieht es auch Bundestrainer Joachim Löw: "Er ist ein unglaublich erfahrener Trainer, der natürlich auch eine tolle Ausstrahlung hat", sagte der 57-Jährige nach dem 3:1 (2:0) in der WM-Qualifikation in Nordirland bei RTL: "In der Situation, in der sich der FC Bayern befindet, ist das eine sehr gute Lösung."

8.29 Uhr: Bayern-Ehrenpräsident Franz Beckenbauer ist erstaunt über die sich anbahnende Rückkehr von Jupp Heynckes auf die Trainerbank der Münchner. „Ich bin überrascht, dass sich der Jupp das Wagnis antut. Je mehr ich darüber nachdenke, desto besser gefällt mir seine Rückkehr“, zitierte die Bild am Freitag den früheren Fußball-Weltmeister. 

8.00 Uhr: Wie bild.de berichtet, soll Jupp Heynckes (72) bereits am Montag das Training an der Säbener Straße leiten. Zu seinem Team sollen auch Peter Hermann (65) und Hermann Gerland (63) zählen, mit denen er schon in der Triple-Saison erfolgreich zusammengearbeitet hat. Kurios: Eine offizielle Bestätigung, dass Heynckes zum FC Bayern München zurückkehrt, fehlt noch. Die Verhandlungen hängen wohl auch an der Verpflichtung von Heynckes Wunsch-Co-Trainer Peter Hermann, der vertraglich aber noch an Zweitligist Fortuna Düsseldorf gebunden ist (wir berichteten weiter unten im Ticker).

6.10., 6.05 Uhr: Bei dem Spiel der Nationalmannschaft am Donnerstagabend wurde auch der geschasste Bayern-Trainer Carlo Ancelotti gesehen. Es sieht so aus, als hätte der Italiener bereits einen neuen Job. Alle Infos hier im Artikel von Matthias Kernstock

Donnerstag: Daran hakt die Heynckes-Verpflichtung noch

21.32 Uhr: Das Comeback von Jupp Heynckes beim FC Bayern München scheint noch an einer Personalie zu haken: Der erfahrene Coach will unbedingt seinen alten Gefährten Peter Hermann wieder mit als Co-Trainer an die Säbener Straße bringen. Und Hermann Gerland, derzeit verantwortlich für das neue Bayern-Nachwuchsleistungszentrum, soll das damalige Erfolgstrainertrio komplettieren. Doch wie die Bild berichtet, steht die Freigabe für Hermann noch aus. Der ist aktuell bei Zweitligist Fortuna Düsseldorf als Assistent von Chefcoach Friedhelm Funkel tätig. Robert Schäfer, derzeit Vorstandschef bei der Fortuna und von 2010 bis 2013 als Geschäftsführer beim TSV 1860 München aktiv, sagte zur Bild: „Wir haben den Bayern auf Nachfrage mitgeteilt, dass Peter Hermann bei uns einen Vertrag bis zum 30.6.2018 hat.“

Eine mögliche Lösung: Damit Jupps bevorzugter Co die Freigabe bekommt, könnten die Bayern ein Freundschaftsspiel gegen die Düsseldorfer absolvieren, das dem Zweitligisten einen Erlös von bis zu einer Million Euro bescheren könnte. Wenn sich die Vereine einigen, könnte Heynckes schon am Montag das Bayern-Training leiten...

Fortuna-Vorstandschef Robert Schäfer.

17.15 Uhr: Wir haben uns für Sie übrigens mal Gedanken gemacht. Und zwar über fünf Gründe, warum Jupp Heynckes der Richtige für den FC Bayern ist - und fünf Gründe, warum nicht.

16.17 Uhr: Die Nachricht der bevorstehenden Rückkehr von Heynckes zum FC Bayern hat auch im fernen Texas für Verwunderung gesorgt. Basketball-Superstar Dirk Nowitzki von den Dallas Mavericks twitterte: „Jupp is baaaaack?!?!???“ Der Ausnahmesportler aus Würzburg ist Fußball-Anhänger und Sympathisant des deutschen Rekordmeisters aus München.

15.27 Uhr: Es scheint, als setzt man beim FC Bayern auf altbekannte Gesichter. Den Trainerstab an der Säbener Straße soll nämlich ein weiterer bekannter Name erweitern.

15.17 Uhr: Wer steckt eigentlich hinter dem Mann, vor dem sich sogar ein Uli Hoeneß verneigt? Hier finden Sie ein Porträt über Jupp Heynckes.

14.05 Uhr: Laut Informationen von Sky sind zwischen dem FC Bayern München und Jupp Heynckes nur noch Kleinigkeiten zu klären. Der Rekordmeister will sich demnach am Donnerstagabend äußern.

13.36 Uhr: Nun hat sich Jupp Heynckes das erste mal seit den Gerüchten über eine mögliche Bayern-Rückkehr geäußert. „Es ist noch nichts klar oder in trockenen Tüchern“, betonte der 72-Jährige in der Rheinischen Post. „Ich muss das Ganze zunächst mal analysieren. Schließlich sind viereinhalb Jahre vergangen, seit ich bei Bayern aufgehört habe, und der Fußball hat sich weiter verändert.“ Einen Zeitpunkt für eine Entscheidung nannte er nicht.

13.33 Uhr: Wie denken unsere User über das Hammer-Comeback von „Don Jupp“? Wir haben die Stimmen in einem separaten Artikel zusammengefasst - und die sind überwiegend positiv.

12.29 Uhr: Viele vermuten, dass Trainer-Veteran Jupp Heynckes beim FC Bayern nur „Platzhalter“ für Shooting-Star Julian Nagelsmann sein wird. In Hoffenheim reagiert man auf mögliche Avancen aus München mit demonstrativer Gelassenheit.

10.36 Uhr: Für unseren Reporter Lukas Schierlinger ist das Comeback von Jupp Heynckes die Ideallösung für den FC Bayern. Warum? Das erklärt er in seinem Kommentar.

10.31 Uhr: Es scheint wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis die Verpflichtung von Jupp Heynckes offiziell bekannt gegeben wird. Dennoch die Frage, liebe Bayern-Fans: Ist die Entscheidung der Vereinsführung, den Triple-Trainer zurückzuholen, die richtige?

10.10 Uhr: Es waren eigentlich ganz andere Namen, die als Ancelotti-Nachfolger beim FC Bayern im Gespräch waren. So stand Thomas Tuchel vermeintlich hoch im Kurs und auch Julian Nagelsmann wäre an der Säbener Straße ein gern gesehener Neuzugang gewesen. Was die Verpflichtung von Heynckes nun für Tuchel und Nagelsmann bedeutet, lesen Sie hier.

08.50 Uhr: Vor einer Woche verkündete der FC Bayern die Trennung von Cheftrainer Carlo Ancelotti. Doch noch immer sorgt das Aus des Italieners für Verwunderung und Kritik - nicht nur in Deutschland.

07.47 Uhr: Noch wurde die Heynckes-Verpflichtung nicht offiziell bestätigt. Dennoch ist die Vorfreude der Bayern-Fans auf den Triple-Trainer riesig. Wir haben die besten Reaktionen aus dem Internet für Sie zusammengefasst.

06.25 Uhr: Damit hatte kaum jemand gerechnet: Der FC Bayern hat sich bei seiner Trainersuche offenbar für Altmeister Jupp Heynckes und gegen junge Kandidaten wie Thomas Tuchel entschieden. Der inzwischen 72 Jahre alte Coach würde den Rekordmeister zum vierten Mal trainieren - bei seiner bis dato letzten Amtszeit holte Heynceks 2013 das Triple aus Meisterschaft, Pokalsieg und Triumph in der Champions League.

Mittwoch: Tuchel oder Klopp? Hummels-Zitat sorgt für Verwirrung

22.24 Uhr: Julian Nagelsmann, ebenfalls heiß gehandelter Kandidat für den vakanten Posten des Bayern-Trainers, war wohl am heutigen Mittwoch in der bayerischen Landeshauptstadt. Angeblich auf Familienbesuch. 

22.09 Uhr: Nun gibt es noch einmal eine neue Entwicklung, was die Aussage von Mats Hummels von vor zwei Stunden angeht. Offenbar hat der Bayern-Verteidiger verraten, dass sich die Bosse bei ihm nach Thomas Tuchel erkundigt haben. Wir liefern hier den Bericht der Deutschen Presse-Agentur:

„Mats Hummels ist einem Bericht von Sky Sport News HD zufolge von den Verantwortlichen beim deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München zu seinem früheren Trainer Thomas Tuchel befragt worden. ‚Sie haben mit mir gesprochen und mich etwas gefragt. Ich habe meine Meinung gesagt‘, sagte der Nationalspieler am Mittwoch in Belfast dem britischen Partnersender Sky UK. Im Internet waren am Abend Zweifel aufgekommen, ob sich die Aussage des Nationalspielers auf Tuchel oder dessen Dortmunder Vorgänger und heutigen Liverpooler Coach Jürgen Klopp bezog. Auf Nachfrage blieb der deutsche Sender Sky Sport News bei seiner Darstellung. Der Weltmeister will am Donnerstag in Nordirland mit der deutschen Nationalmannschaft die WM-Qualifikation perfekt machen.

Hummels war von einem Reporter gefragt worden, ob er von den Vereinsoberen in München zu einen möglichen Nachfolger von Carlo Ancelotti, vielleicht zu Tuchel, um Rat gebeten worden sei. Bevor er darauf antwortete, wurde im zweiten Teil der Frage die aktuelle Situation Klopps in Liverpool thematisiert. Zunächst äußerte sich Hummels zuversichtlich, dass sein langjähriger Trainer mit den Reds wieder in die Spur kommen werde. ‚Ich hab mich gefreut, dass er in diesem Jahr einen guten Start hatte, aber derzeit sieht es für ihn und den Verein ein bisschen hart aus‘, sagte der Abwehrspieler. Aber Klopp und das Team würden die Situation schon meistern.

Mit Blick auf die Trainersuche beim FC Bayern bestätigte der 28-Jährige dann, dass er von den Verantwortlichen angesprochen worden sei. ‚Ich weiß aber nicht, ob er der passende Kandidat für den Job ist, oder ob es noch ein, zwei andere gibt‘, fügte Hummels mit Blick auf Tuchel hinzu. ‚Wir sind da genauso neugierig wie alle anderen, lesen die Zeitungen und sehen, was passiert.‘ Auch Sky UK brachte auf seiner Website am Abend das entsprechende Zitat in diesem Zusammenhang.“

19.57 Uhr: Mats Hummels weilt derzeit bei der deutschen Nationalmannschaft, um sich auf das WM-Qualifikationsspiel gegen Nordirland vorzubereiten. Dort plauderte er gegenüber den Kollegen von Sky Sports UK ein bisschen aus dem Nähkästchen. Demnach räumt der Abwehrspieler des Rekordmeisters freimütig ein, dass sich die Verantwortlichen des FC Bayern bei ihm über Jürgen Klopp erkundigt haben, den er aus gemeinsamen Zeiten bei Borussia Dortmund ja noch sehr gut kennt.

„Sie haben mich etwas gefragt und ich habe meine Meinung gesagt“, erklärte der 28-Jährige. Allerdings betonte er auch: „Aber ich weiß nicht, ob Klopp der wahrscheinlichste Kandidat für den Posten ist oder ob es noch ein oder zwei andere gibt. Ich habe keine Ahnung.“ Er sei genauso neugierig wie alle anderen und verfolge die Nachrichten, um zu sehen, was passiert. Klopp steht beim FC Liverpool noch bis 2022 unter Vertrag.

17:25 Uhr: Im Rahmen der Länderspielpause haben die Profis des FC Bayern die Möglichkeit, etwas Abstand vom Münchner Rummel um die Trainerfrage zu gewinnen. Glaubt Bundestrainer Joachim Löw eigentlich, dass die noch offene Nachfolge von Carlo Ancelotti die Leistung von Mats Hummels und Co. beeinträchtigen könnte? Dazu hat sich Löw auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Nordirland geäußert.

13.22 Uhr: Auch dem englischen Star-Autor und Sport-Experten Rob Hughes ist der Wirbel beim FC Bayern nicht verborgen geblieben. Er ist überrascht von der fixen Entlassung Ancelottis, hätte damit bei den Roten nicht gerechnet. Hughes bringt in seiner Kolumne bei der Bild einen Namen ins Spiel, der bislang nicht gefallen ist: „Ich kenne einen Trainer, der die ganze Welt bereist hat und die Rebellen mit Charme und Härte in den Griff bekäme. Rafa Benitez hat die Champions League gewonnen und war Trainer in Spanien, England und Italien. Doch er wird wohl kaum nach München eingeladen werden.“

12.13 Uhr: Thomas Tuchel scheint beim FC Bayern momentan der Favorit auf die Nachfolge von Carlo Ancelotti zu sein. Doch die Bayern-Bosse wollten den 44-Jährigen offenbar schon seit geraumer Zeit haben.

11.44 Uhr: Thomas Tuchel gilt als Topfavorit auf die Nachfolge von Carlo Ancelotti. Doch für was steht der ehemalige Mainzer und Dortmunder Trainer? Wir stellen sein System vor.

9.00 Uhr: Die Entscheidung über die Trainer-Personalie beim FC Bayern soll in den kommenden Tagen kommuniziert werden. Bis dahin wird weiter spekuliert. Die wohl wildeste: Louis an Gaal. Der Ex-Bayern-Trainer ist zwar mittlerweile im Ruhestand, wurde aber von der WAZ ins Spiel gebracht. Sport1 will zudem erfahren haben, dass Luis Enrique, Ex-Coach von Barcelona, ein Kandidat sein soll. Mehr noch, der Spanier soll ein konkretes Angebot des FC Bayern vorliegen, sich aber noch nicht entschieden haben.

Dienstag: Hoeneß traf Pep - Spekulation um van Gaal

Uli Hoeneß kennt wohl schon Carlo Ancelottis Nachfolger als FCB-Coach

21.15 Uhr: Eine weitere kleine Info: Pep Guardiola traf in München offenbar nicht nur Uli Hoeneß - sondern war am Dienstag auch mit zwei Trainerkollegen auf der Wiesn zu Gast. Markus Weinzierl (Ex-FCA und -Schalke) und Ralph Hasenhüttl (RB Leipzig) waren mit ihm unterwegs...

20.35 Uhr: Die Bayern haben offenbar ihren neuen Trainer schon parat! Und Bescheid weiß schon jetzt... Pep Guardiola. Das hat Uli Hoeneß am Dienstag am Rande des Spiels der Bayern-Basketballer verraten. „Ich habe ihm die Lösung, die wir in den vergangenen Tagen präsentieren werden, vorgestellt. Und er war einverstanden“, sagte der Bayern-Präsident mit Blick auf das sonntägliche Treffen mit Ex-FCB-Coach Guardiola. Wir sind gespannt!

17.50 Uhr: Trotz Pep Guardialos Stippvisite (siehe unten) und Thomas Tuchel in der Pole-Position als neuer Bayern-Trainer ist, sollte man ihn trotzdem auf dem Zettel haben: Julian Nagelsmann. Sky-Experte Lothar Matthäus sieht ihn sogar als Nachfolger von Carlo Ancelotti, trotz Vertrages bis 2021 in Hoffenheim: „Ich glaube, dass Nagelsmann ganz oben steht. Er ist der Wunschkandidat von Hoeneß. Die Drähte zwischen Hoffenheim und München werden glühen.“

Nagelsmann selbst ist von den Spekulationen genervt: „Ich habe alle zwei Tage 14 Pressevertreter bei mir. Irgendwann reicht’s mal“, polterte er nach der 2:3-Pleite der TSG in Freiburg. Zur Trainersuche werde er sich gar nicht äußern. Wenn der deutsche Rekordmeister einen neuen Trainer sucht, brodelt die Gerüchteküche ohnehin gewaltig: Gestern kamen mit Nizza-Trainer Lucien Favre und dem früheren Barcelona-Coach Luis Enrique noch zwei weitere Namen auf die Liste. 

16.22 Uhr: Oh la la, da schau an: Gerade hat die Länderspielpause begonnen, nach der die Bayern eine Lösung gefunden haben wollen, da taucht Pep Guardiola in München auf - und trifft sich mit Uli Hoeneß in einer Osteria in Schwabing. 

16.02 Uhr: Und der nächste Bitte: Wie die chilenische Ausgabe der AS soeben vermeldet, ist auch Atletico-Trainer Diego Simeone Kandidat für die Nachfolge von Carlo Ancelotti. Der 47-jährige Erfolgstrainer zeichnet sich für die starke Entwicklung der Colchoneros in den vergangenen Jahren verantwortlich. Zweimal erreichte Simeone mit seinem Teams das Champions-League-Finale und musste beide Male dem Stadtrivalen Real den Vortritt lassen.

15.03 Uhr: Mittlerweile wird auch ein alter Bekannter auf der Trainerbank des FC Bayern gehandelt: Nach einem Bericht der WAZ wird beim deutschen Rekordmeister intern über eine Rückholaktion von Louis van Gaal diskutiert. Der 66-Jährige war bereits von 2009 bis 2011 Trainer der Münchner. Der Abschied verlief aber alles andere harmonisch und Uli Hoeneß und „LvG“ äußerten sich mehrfach negativ öffentlich übereinander. Unsere Meinung: Wohl eher ein verrücktes Gerücht, denn ernsthafter Option.

„Carlo ist ausgelaugt, leer“

14.22 Uhr: Nun taucht erneut der Biograf von Carlo Ancelotti auf der Bildfläche auf. Zu der Sport Bild sagte Professor Chris Brady: „Carlo ist ausgelaugt, leer. Damit hatte er nicht gerechnet“, meint der 70-Jährige, der das Innenleben Ancelottis wie kaum ein anderer kennt. 

Dass der Italiener allerdings keine glorreiche Zukunft als Bayern-Trainer mehr bevor stand, wusste er offenbar selbst: „Carlo wusste immer: Nach der Saison wird er nicht mehr da sein.“

Brady bezog auch klar Stellung zum Spielermaterial, dass der FCB Ancelotti zur Verfügung gestellt hat: „Carlo würde das nie selbst sagen, aber er ist über die Vereins-Politik sehr enttäuscht. Die Verantwortlichen haben ihm eine Mannschaft gebaut, welche die großen Ziele nicht erreichen konnte. Carlo ist pragmatisch, er versucht immer, mit den Gegebenheiten so gut wie möglich umzugehen.“

Erst am Montagabend schoss Ex-Bayern-Profi Markus Babbel gegen die Leistungen einiger Bayern-Stars - vor allem gegen Franck Ribery. Auch der Ancelotti-Biograf nahm sich den Franzosen, der offenbar auch für Unruhe innerhalb des Vereins sorgte zur Brust: „Aber Franck Ribéry ist seit zwei Jahren nicht mehr gut genug für internationales Top-Niveau. Auch Robben hat zunehmend Schwierigkeiten.“ 

13.45 Uhr: Nachdem Carlo Ancelotti sich bereits gestern Abend zu Wort gemeldet und über seine Zukunft Auskunft gegeben hat, spricht jetzt sein Sohn Davide. In der Gazzetta dello Sport sagt der ehemalige Assistenzcoach des FC Bayern zu den Vorwürfen, es habe eine „Clan-Bildung“ beim deutschen Rekordmeister gegeben: „Das habe ich gelesen, aber in Wahrheit ging es nicht darum. Jeder Trainer hat sein Team hinter sich. Ein Coach vertraut seinen Leuten, ob das nun Familienmitglieder sind oder nicht.“

Ist Lucien Favre ein Kandidat für den FC Bayern?

10.06 Uhr: Da schau her: Die Onlineausgabe der Welt bringt plötzlich einen ganz neuen Kandidaten für den Trainerposten des FC Bayern ins Spiel: Lucien Favre. Demnach soll der Rekordmeister gleich aus mehreren Gründen ein Auge auf den Schweizer geworfen haben: er kennt die Bundesliga aus dem Eff-Eff, er spricht Deutsch und hat bereits bewiesen, dass er mit jungen Spielern arbeiten kann.

In Deutschland wurde er in seiner 26 Jahre andauernden Trainerkarriere insgesamt dreimal zum Trainer der Saison gewählt. Zuletzt sorgte er in der deutschen Beletage bei Borussia Mönchengladbach für Furore, rettete den Klub vor dem sicher geglaubten Abstieg und führte ihn danach wieder in höhere Regionen. Am Ende spielten die Fohlen sogar in der Champions League.

Aktuell steht Favre in der Ligue 1 bis 2019 bei der OGC Nizza unter Vertrag. An der Cote d‘Azur erreichte er in der vergangenen Saison einen respektablen dritten Platz in der Ligue 1 - hinter den beiden Giganten AS Monaco und PSG.

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge und Favre sind sogar alte Bekannte. Ende der 1980 Jahre spielten beide zur gleichen Zeit in der Schweiz bei Servette Genf und waren auf Auswärtsfahrten offenbar Zimmernachbarn. Über Favre sagte Rummenigge einst:„Er ist ein Fußball-Verrückter im Positiven. Er hat damals Tag und Nacht Fußball gelebt, mit dem Trainer stundenlang über Taktik diskutiert. Dann hat er es uns Spielern erklärt.“

Vom Fußball-Chef des Schweizer Nachrichtenportals Blick.ch gibt es aber aktuell keinen Kontakt zwischen Lucien Favre und dem FC Bayern

9.44 Uhr: Arjen Robben wies nach seiner Ankunft bei der niederländischen Nationalmannschaft alle Vorwürfe, er habe gegen Ancelotti nachgetreten von sich. „Leider stehen in den Medien Dinge, von denen ich mich distanzieren muss“, sagte Robben zu NUsport und fügte an: „Die sogenannten Zitate sind Blödsinn. Ich hasse es, wenn solche Dinge passieren. Ich bin die letzte Person, die gegen einen Trainer, einen Spieler oder sonst irgendeiner Person nachtreten würde.“

Am Montag kursierten Meldungen mit dem Tenor, Robben hätte moniert, dass sein Sohn in der D-Jugend von Grünwald ein besseres Training angeboten bekommen würde als die Stars von der Säbener Straße.

Montag: Ancelotti will Pause machen, Experten diskutieren über Nachfolge

21.16 Uhr: Carlo Ancelotti will in der laufenden Saison kein neues Engagement mehr annehmen. Bei „Sky Sport Italia“ sagte der Italiener: „Ich werde mich in den nächsten zehn Monaten entspannen und so lange keine andere Mannschaft übernehmen.“ Zur Entlassung beim FC Bayern will er nichts mehr sagen: „Es ist besser, darüber zu schweigen.“ Das lässt zumindest Interpretationsraum. 

19.11 Uhr: Für Lothar Matthäus ist die Wahl des neuen Trainers „dieses Mal extrem wichtig“, weil dem Team in seinen Augen die Balance fehlt. Da in der jüngeren Vergangenheit die Kandidaten von Uli Hoeneß deutlich erfolgreicher gewesen seien als die von Karl-Heinz Rummenigge Auserkorenen, hofft der Sky-Experte, „dass bei der jetzigen Trainerwahl das Wort von Uli Hoeneß ein kleines bisschen mehr Gewicht hat, als das von Rummenigge“. Wie der Rekordnationalspieler erfahren haben will, setzt der Präsident auf Julian Nagelsmann, Thomas Tuchel sei Rummenigges Favorit. Deshalb tippt er: „Wenn Uli sich durchsetzt, wird es Nagelsmann.“

15.39 Uhr: „Ich liebe Carlo. Für mich ist er der Beste, einer der unglaublichsten Trainer und Menschen, die ich kenne.“ Diesen Satz hat David Beckham am Rande eines Werbetermins zur britischen Zeitung Daily Mail gesagt, der einst beim AC Mailand und Paris St. Germain unter Carlo Ancelotti trainierte. Um die berufliche Zukunft seines früheren Trainers macht sich „Becks“ keine Sorgen: „Carlo ist einer der erfolgreichsten Männer in diesem Geschäft.“

David Beckham (r. ) und Carlo Ancelotti.

15.28 Uhr: Die Sport Bild berichtet auch am Montagnachmittag wieder, dass Tuchel der Favorit sei.

13.39 Uhr: Die SZ berichtet weiter, dass Julian Nagelsmanns Chancen gesunken seien. Grund: Mit Michael Reschke habe ein prominenter Nagelsmann-Fürsprecher den FC Bayern verlassen. Zudem heiße es, dass Nagelsmann der Abschied Reschkes aus München nicht gefallen habe.

13.20 Uhr: Es habe „bereits Gespräche gegeben“, erklärte Hasan Salihamidzic am Sonntag laut SZ - ohne dass dies auf den Namen Tuchel oder irgendeinen anderen bezogen worden sei.

Veh: „Bin mir sicher, dass Tuchel neuer Trainer beim FC Bayern wird“

12.35 Uhr: Während in ganz Fußball-Europa eifrig über die Absetzung von Trainer Carlo Ancelotti sowie dessen Nachfolge beim FC Bayern diskutiert wird, ist der italienische Erfolgscoach erstmal weitestgehend abgetaucht und widmet sich anderen Vorhaben. Was das interessantes ist, haben wir hier zusammengefasst.

12.00 Uhr: Vergiftetes Klima und ein ungeheuerlicher D-Jugend-Vergleich: Schwere Vorwürfe gegen Ex-Trainer Ancelotti gibt es unterdessen laut Kicker! Das Tischtuch zwischen den Spielern des FC Bayern und Ex-Trainer Carlo Ancelotti schien am Ende völlig zerschnitten zu sein. Das Fachmagazin berichtet von unüberwindbaren Differenzen zwischen weiten Teilen des Teams und dem italienischen Coach... Hier gibt‘s mehr Infos.

11.49 Uhr: Seine Expertenkolumne bei Sport1 hat Armin Veh auch der Trainersuche beim FC Bayern gewidmet. „Ich bin mir sicher, dass Thomas Tuchel neuer Trainer beim FC Bayern wird. Ich glaube, Uli Hoeneß weiß das längst. Nur gesagt hat er es noch nicht“, haut Veh gleich einen raus. Nur wegen dem zwischenmenschlichen Thema hat Veh weiter gewisse Bedenken. „Ich hoffe, dass Tuchel daraus seine Lehren gezogen hat. Sonst bekommt er auch bei Bayern Probleme.“ Auch Julian Nagelsmann könnte er sich vorstellen. „Aber vielleicht ist er noch zu jung für Bayern.“

11.35 Uhr: ...und die Frage ist ja auch, ob der deutsche Rekordmeister überhaupt (noch) Interesse an Hoffenheim-Trainer Nagelsmann besitzt. Schließlich hat die TSG besonders bei den vier bisherigen Europapokalauftritt alles andere als geglänzt - es setzte durchweg Niederlagen. Der SID hat verraten, ob der FC Bayern die Hoffenheimer schonmal bezüglich ihres Übungsleiters kontaktiert hat.

10.52 Uhr: Klaus Augenthaler glaubt nicht, dass der FC Bayern an Jürgen Klopp oder Julian Nagelsmann herangeht. „Es pressiert, man hat die Länderspielpause, man kann nicht ein halbes Jahr warten“, so „Auge“ zum BR. „Der einzige, der mir da einfallen würde, man hat ja so Sachen gehört: eventuell Tuchel.“

10.51 Uhr: Miroslav Klose würde der Job auch reizen. „Bei Bayern wäre jeder gerne Trainer; ich wohne ja in München“, sagte er dem Kicker. Damit meint er aber vermutlich eher eine perspektivische Anstellung.

10.35 Uhr: BVB-Verteidiger Sokratis lobt Thomas Tuchel: „„Er ist ein sehr guter Trainer, niemand hat je etwas Anderes behauptet“, sagte er laut Reviersport. Und schiebt eine Kampfansage hinterher: „Wenn er zu Bayern geht, sind wir natürlich Gegner. Aber so ist es eben im Fußball.“

10.29 Uhr: Auch Jürgen Kohler hat sich Gedanken gemacht - und äußert diese im Welt-Interview. „Du musst ein Menschenfänger sein. Jemand, der stark ist in der Kommunikation – mit den Spielern und der Vereinsführung“, so der Weltmeister von 1990, der Bayern gleich einen Vorschlag unterbreitet. „Für mich kommt einer infrage: Jürgen Klopp. Seine Art ist zwar hin und wieder gewöhnungsbedürftig, aber er ist ein Trainer mit einer großen Überzeugungskraft. Der Spitzenfußball ist zwar extrem schnelllebig, doch wenn die Bayern einen Trainer wollen, mit dem sie über Jahre Ruhe und Kontinuität auf dieser Position haben werden, dann sollten sie sich um Klopp bemühen. Ich habe allerdings Zweifel, ob er bereit wäre, Liverpool zu verlassen. Das würde eigentlich nicht zu ihm passen.“ Auch die beiden naheliegenden Kandidaten hält Kohler für geeignet - allerdings mit Einschränkungen sowohl bei Tuchel („Allerdings muss es auch menschlich passen“) und Nagelsmann („Bayern München ist eine ganz andere Herausforderung“).

10.05 Uhr: Auch der Kicker berichtet jetzt, dass der FC Bayern wegen Thomas Tuchel beim BVB angerufen und sich Erkundigungen eingeholt hat.

9.42 Uhr: Mats Hummels ein „Königsmörder“? Der Weltmeister möchte nach dem Ancelotti-Rauswurf etwas klarstellen: „Ich finde es nicht in Ordnung, dass immer von fünf geredet wurde. Für die anderen kann ich nicht sprechen, aber: Ich hatte kein Gespräch mit irgendwem, dass ich unzufrieden war, weil ich nicht gespielt habe oder ähnliches. Dass da so ein bisschen was von einem Königsmörder geschrieben wird, finde ich echt nicht in Ordnung. Keine Ahnung woher die Infos kommen, das hat mir nicht gefallen. Das würde ich ganz einfach nicht machen.“ Klartext vom FCB-Innenverteidiger!

Mats Hummels bestreitet, gegen FCB-Trainer Carlo Ancelotti interveniert zu haben.

9.20 Uhr: Wenn es um seinen ehemaligen Vorgesetzten und aktuellen Vorgänger, Carlo Ancelotti geht, hat Bayerns Interimscoach Willy Sagnol äußerst lobende Worte parat: Der Italiener sei eine „Riesenpersönlichkeit“, so Sagnol. In der Mannschaft habe Ancelotti außerdem „ein Riesenloch hinterlassen“, sagt der Franzose weiter. Zu der Frage, ob er möglicherweise bis Saisonende auf dem Trainerstuhl der Münchner bleibe, äußert sich der frühere Verteidiger bescheiden. Das wichtigste sei, dass das Team „wieder erfolgreich“ werde.

Sonntag: FC Bayern bei Sagnol-Debüt nur remis 

20.15 Uhr: Wie lange kann kann der FC Bayern noch mit der Entscheidung für einen neuen Chef-Trainer warten? Die Bayern-Bosse Karl-Heinz Rummenigge und Präsident Uli Hoeneß saßen nach dem 2:2 in Berlin mit verzerrter Miene auf der Tribüne im Olympiastadion. Zwar gab es nach dem Spiel von beiden kein Statement zur aktuellen Trainersituation, doch innerlich dürfte es den Verantwortlichen unter den Nägeln brennen: Wann verkünden die Bayern, wie es auf der Trainerbank in Zukunft aussieht? Die Forderungen der Bayern-Fans nach einer schnellen Entscheidung werden immer lauter. Bei Twitter hagelt es bereits Tuchel-Rufe:

19.09 Uhr: Nach dem Spiel wurde Willy Sagnol zu seinen Ambitionen befragt, den Trainerjob bei Bayern befragt. “Die Frage ist nicht, ob ich Interesse habe oder nicht. Die Frage ist ob wir eine Lösung finden und wieder erfolgreich sind“, sagte der Franzose im Interview.

Hier geht‘s zu den Stimmen zum Spiel Hertha BSC Berlin gegen FC Bayern München

17.26 Uhr: Im ersten Spiel unter Interimscoach Willy Sagnol reichte es für den Rekordmeister nicht zum Sieg. Nach 2:0-Führung stand bei Hertha BSC Berlin am Ende nur ein 2:2.

17.07 Uhr: Julian Nagelsmann, der als zukünftiger Bayern-Trainer gehandelt wird, hat sich am Sonntag ebenfalls geäußert: „Zu der Trainersuche äußern sich so viele Experten, da muss man nicht auch noch meine Meinung hören“, sagte der Coach der TSG Hoffenheim im Eurosport-Interview.

12.55 Uhr: In den Augen von Heribert Bruchhagen, dem Vereinsboss des Hamburger SV, spielt bei den Querelen beim FC Bayern eine Person eine wichtige Rolle, die mittlerweile gar nicht mehr in vorderster Front auftritt, die aber zwischen Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge stets gut vermittelt habe.

11.07 Uhr: In der Fußball-Talksendung „Wontorra - der Kia Fußball-Talk“ auf Sky Sport News HD fanden die Studiogäste äußert kritische Stimmen zur Entlassung von Carlo Ancelotti beim FC Bayern. Zu Gast waren neben Moderator Jörg Wontorra auch Sky-Experte Dietmar Hamann, HSV-Boss Heribert Bruchhagen sowie die Journalisten Frank Hellmann (freier Journalist), Julien Wolff (Welt) und Carli Underberg (Bild). „Solange sich Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge nicht einig sind, ist der Verein führungslos“, so Hamann. Es gebe zu viele Widersprüche zwischen den beiden, die Struktur beim FC Bayern müsse hinterfragt werden. Julien Wolff dazu: „Carlo Ancelotti kam bei Real Madrid bestens zurecht - beim FC Bayern aber nicht. Lag es also am Trainer oder am Verein?“

8.43 Uhr: Thomas Tuchel ist mittlerweile wieder in München und gilt als der Topfavorit auf den Trainer-Posten beim FC Bayern. Aber würde der Ex-Mainz- und Ex-BVB-Coach zum Rekordmeister passen? „Ich kenne Thomas seit meiner Jugend“, sagte Nationalspieler Sami Khedira der Bild am Sonntag. „Er ist ein sehr cleverer Mensch, der unheimlich viel Ahnung vom Fußball hat. Mit seiner Spielidee würde er sehr gut zu den Bayern passen.“ Ähnlich sehen es auch die Ex-Bayern-Spieler Giovane Elber und Alexander Zickler. Auch Dietmar Hamann, Sky-Experte und ebenfalls ein ehemaliger FCB-Akteur sieht Tuchel in der Pole Position - trotz menschlicher Probleme in der Vergangenheit: „Die Tatsache, dass er in Dortmund Probleme hatte, bedeutet ja nicht automatisch, dass er auch in München Probleme hätte.“

Sind sich immer seltener einig: Der FCB-Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge (l.) und Präsident Uli Hoeneß.

Das geschah am Samstag: Jürgen Klopp äußert sich

19:45 Uhr: Auf einer Pressekonferenz in England bei seinem Verein Liverpool FC hat sich Jürgen Klopp zum FC Bayern München geäußert. Zu der Entlassung von Ancelotti und der schlechten Saison der Bayern bisher meinte Klopp ganz nüchtern: „Das ist nicht mein Problem.“ Seine Aussagen sehen Sie im Video: 

15.36 Uhr: Auch TV-Experte Christoph Metzelder hat sich bei Sky geäußert. Und eine andere Ideallösung. „Aus meiner Sicht wäre Jürgen Klopp direkt bereit. Er ist ein totaler Menschenfänger und könnte das komplizierte Machtverhältnis wunderbar moderieren. Nagelsmann ist ein herausragendes Trainertalent, aber der FC Bayern hat natürlich eine andere Größe.“

Matthäus und Köhler glauben an Nagelsmann als Favoriten

15.19 Uhr: Auch Lothar Matthäus erwartet nicht, dass Thomas Tuchel ganz oben steht auf der FCB-Liste. „Ich glaube, dass Nagelsmann ganz oben steht“, so der Rekordnationalspieler bei Sky. „Er ist der Wunschkandidat von Hoeneß. Die Drähte zwischen Hoffenheim und München werden glühen. Wenn man etwas will, dann will man auch die 1A-Lösung. Bis es dazu kommt muss man eine Übergangslösung finden. Deswegen glaube ich nicht, dass Thomas Tuchel Trainer beim FC Bayern wird. Das wäre dann wieder eine langfristige Lösung.“

14.40 Uhr: „Im Moment, glaube ich, favorisieren die Bayern ihren mittelfristigen Plan“, meint Bayern-Reporterlegende Uli Köhler bei Sky. Was er meint? Julian Nagelsmann ab kommenden Sommer - und solange eine Interimslösung, eventuell Willy Sagnol mit einem Mann an seiner Seite. Als andere Option neben Nagelsmann sieht Köhler natürlich auch Thomas Tuchel.

14.22 Uhr: Nach dem Rauswurf von Carlo Ancelotti sind die Bayern-Profis im Duell bei Hertha BSC gefordert. Nur ein klarer Erfolg verhindert noch größeren Druck. Bei der Trainersuche gibt es mehrere Optionen.

13.31 Uhr: Auch Andreas Brehme hat eine Meinung - und zwar eine sehr deutliche. Der Weltmeister von 1990 stellt sich via Gazzetta dello Sport gegen die Bayern-Bosse: „Die Entscheidung wurde von Hoeneß und Salihamidzic getroffen, aber nicht bin auf Carlos Seite.“ Brehme hätte Ancelotti nicht entlassen, stellt er klar.

13.28 Uhr: Nicht dass er von jemandem ernsthaft als Kandidat gehandelt worden wäre - aber Ralph Hasenhüttl von RB Leipzig hat schon mal den Bayern abgesagt. „Nie eine Sekunde Gedanken darüber gemacht. Null“, sagte er laut heute.at.

11.47 Uhr: Für alle, die über das Thema lachen können und wollen: Das Internet-Fanzine schwatzgelb.de hat ein fiktives Gesprächsprotokoll des Bewerbungsgesprächs von Thomas Tuchel niedergeschrieben.

11.02 Uhr: Im Hintergrund laufen nach Informationen von Sport Bild und Sportbuzzer schon die Gespräche mit Thomas Tuchel. Der 44 Jahre alte Trainer, dessen Fußballanschauung stark der des Ancelotti-Vorgängers Pep Guardiola ähnelt, wäre nach seiner geräuschvollen Entlassung bei Borussia Dortmund im vergangenen Mai sofort verfügbar. Angeblich hat Tuchel in den letzten Monaten hochdotierte Angebote aus China, Russland und der englischen Premier League ausgeschlagen, um für einen Klub vom Kaliber des FC Bayern zur Verfügung zu stehen.

10.42 Uhr: Auch 1860-Trainer Daniel Bierofka hat sich zur Ancelotti-Entlassung geäußert. Und sich verwundert gezeigt.

10.22 Uhr: Wie geht‘s für Carlo Ancelotti nun weiter? Sein erster Termin ist ein ungewöhnlicher. Und auch, was er danach macht, ist wohl inzwischen klar

9.44 Uhr: Wie Sky-Reporterlegende Uli Köhler erfahren haben will, hat Sagnol keine längere Zukunft auf der Bayern-Bank. Auch dem TV-Sender zufolge kristallisiere sich Tuchel als Favorit heraus. Laut des Berichts ist der Tuchel-Vertrag in Dortmund inzwischen aufgelöst.

9.42 Uhr: Dieser Twitter-User vermutet, dass sich beim FC Bayern nicht jeder über Tuchel freuen würde:

9.40 Uhr: Nach Sport1-Informationen herrsche in München Skepsis gegenüber Tuchel, weil es erneut ein charakterlich anspruchsvoller Typ wäre.

9.09 Uhr: Über die Bild ist auch eine weitere Alternative auf den Trainerjob durchgesickert: So soll Willy Sagnol durchaus Chancen haben, dauerhaft FCB-Coach zu bleiben! Er dürfe in der kommenden Woche sein Konzept vorstellen.

9.00 Uhr: In Sachen Thomas Tuchel tätigte Karl-Heinz Rummenigge einen ganz besonderen Anruf: Laut Bild klingelte er bei Pep Guardiola durch. Der katalantische Ex-Bayern-Coach und Tuchel liegen bekanntlich auf einer Wellenlänge, unvergessen das „Salzstreuer-Treffen“ der beiden einst. Dem Bericht zufolge sollen auch BVB-Boss Watzke sowie Mats Hummels Auskunft geben - ob erstere den Bayern aber so gern helfen will?

8.59 Uhr: Auch die Bild berichtet, dass Thomas Tuchel am Freitag nach München geflogen ist. Die Maschine in Düsseldorf hob um 14.56 Uhr ab.

8.50 Uhr: In der Mannschaft hatte es sich Ancelotti mit einigen Spielern wohl verscherzt. Gab es wirklich eine Anti-Ancelotti-Fraktion? Dieser Frage gehen wir hier nach.

8.30 Uhr: Ein neuer Tag und neue News. Willkommen im Samstag! Gestern hat sich Matthias Sammer zum Thema Ancelotti geäußert. Er versteht die Entlassung, kritisiert aber gleichzeitig auch die Bayern-Bosse.

Das geschah am Freitag: Tuchel auf dem Weg nach München

21.15 Uhr: Bei Twitter fasziniert das Thema #Tuchel die Nutzer. Immer wieder gibt es Spekulationen um den möglichen Trainer-Hammer in München. Ein Tweet von Simon Schlenke am Freitag soll den ehemaligen Dortmund-Coach am Flughafen zeigen. Angebliches Ziel: München. Die „Bild“-Zeitung bestätigt am Freitagabend, dass Tuchel wirklich nach München flog. Das Foto ist echt. Doch ob es mit dem Flug LH2011 und gepackten Koffern Richtung neuer Arbeitsplatz ging - der Fall #Tuchel bleibt spannend. Zumindest ein kleiner Hinweis fiel einem Twitter-User auf: „Die rote Tasche hat er ja schon.“

19.00 Uhr: Nachdem der FC Bayern München und Carlo Ancelotti getrennte Wege gehen und Neuer-Vertreter Sven Ulreich in den vergangen Spielen nicht die beste Figur machte, könnte die Stunde von Youngster Christian Früchtl geschlagen haben, wie Michael Gruber und Jonathan Balzer in ihrem Artikel auf fupa.net berichten. Den ganzen Bericht zum lesen gibt es hier

Nach den durchwachsenen Leistungen von Sven Ulreich könnte Christian Früchtl eine Option bei den Profis werden.

16:47 Uhr: Wird es jetzt schon ernst zwischen Bayern und Tuchel? Laut übereinstimmenden Berichten von SportBild und Sportbuzzer haben bereits erste Gespräche zwischen dem Ex-BVB-Trainer und dem Rekordmeister stattgefunden. In Berlin am Sonntag wird Interims-Coach Willy Sagnol auf der Trainerbank Platz nehmen. Doch vielleicht ist das das einzige Mal. Nach der Länderspielpause könnte Tuchel bereits das Amt des in Ungnade gefallenen Ancelotti übernehmen.

15.23 Uhr: Nach nicht mal 20 Minuten ist die PK mit Sportdirektor Hasan Salihamidzic beendet. Der gutgelaunte „Brazzo“ verabschiedet sich von den Zusehern. Wir werden Sie hier im Live-Ticker natürlich weiter über die neuesten Entwicklungen auf dem Laufenden halten.

15.21 Uhr: Ist die Dominanz des FC Bayern in Deutschland nun in Gefahr? „Brazzo“ wiegelt ab: Glauben Sie mir, Sie brauchen sich um Bayern keine Sorgen machen. Wir sind keine Amateure sondern Vollprofis. Wir werden versuchen, den besten Trainer für den FC Bayern zu finden. Nur das was wir intern besprechen, werden wir auch machen.“

15.19 Uhr: Haben Sie den Glauben, dass der FC Bayern den Glanz der letzten Jahre zurückbekommen kann? „Dass wir uns Gedanken machen, ist doch klar. Wir brauchen einen Trainer, der alle diese Probleme die wir haben, anpackt und für den FC Bayern gute Lösungen findet. Es ist keine einfache Aufgabe, aber wir werden sicher eine gute Lösung finden.“

15.17 Uhr: Warum hat das mit Ancelotti nicht funktioniert? „Wir haben nicht den feinen Fußball gespielt, den wir beim FC Bayern gewohnt sind. Deswegen mussten wir reagieren“

15.15 Uhr: Salihamidzic über die sportliche Situation: „Der FC Bayern möchte nicht nur Spiele gewinnen, er muss auch gut spielen. Wir haben das nicht gut gemacht und haben Schwächen gesehen, darum mussten wir reagieren.“

15.13 Uhr: Wird die Mannschaft in Berlin nun befreit aufspielen können? „Es geht um die Reaktion der Mannschaft, ganz klar. Das Spiel in Berlin muss gewonnen werden.“

15.11 Uhr: Salihamidzic über die Aufstellung gegen Paris und ob das eine Provokation Ancelottis war: „Nein, das glaube ich nicht. Er war überzeugt von der Aufstellung. Wir haben leider das Tor schon in der zweiten Minute bekommen, sonst wäre es vielleicht anders gelaufen. Natürlich war das gewagt, aber der Trainer war absolut davon überzeugt.“

15.08 Uhr: Salihamidzic über die Stimmung in der Mannschaft: „Ich hab mit Uli gesprochen und mit der Aufstellung in Paris hat der Trainer nochmal einige Spieler gegen sich aufgebracht. Wenn die nicht spielen dann ist das klar, dass die unzufrieden sind.“

15.05 Uhr: Salihamidzic über das Ancelotti-Aus: „Wir haben es beobachtet und zwar mit Sorge. Wir haben natürlich gehofft, dass es besser wird. Aber das Spiel in Paris war nicht gut. Dieser Tropfen hat das Fass dann zum Überlaufen gebracht. Wir hatten die Situation natürlich schon seit längerer Zeit beobachtet.“

15.03 Uhr: Salihamidzic beginnt dann doch fast pünktlich! Und präsentiert sich ordentlich in Redelaune...

15.00 Uhr: Plangemäß müsste jetzt PK 1 nach dem Aus von Carlo Ancelotti beim FC Bayern vonstatten gehen. Doch die Anwesenden werden noch ein kleines bisschen vertröstet.

13.37 Uhr: Bei der Pressekonferenz nachher wird KEIN neuer Trainer vorgestellt. Das versicherte der FC Bayern eben auf Anfrage unserer Onlineredaktion. Es handelt sich lediglich um die übliche Spieltags-Pressekonferenz. Nur wird diese eben nicht Interimscoach Willy Sagnol (der nicht dabei sein wird), sondern Hasan Salihamidzic bekleiden - auch um Fragen zu allen anderen Themen beantworten zu können, so der FC Bayern. Spannend wird‘s also allemal nachher. Bei uns gibt es die Pressekonferenz ab 15 Uhr live im Ticker.

13.31 Uhr: Der AC Mailand hat mittlerweile Stellung zu den Gerüchten über eine Rückkehr von Trainer Carlo Ancelotti genommen. Kann es sein, dass der verlorene Sohn bald wieder die Geschicke der "Rossoneri" leitet? Zumindest läuft es bei dem Traditionsklub aktuell alles andere als rund... Hier gibt's die Auflösung!

13:17 Uhr: Neben einer Liste mit möglichen neuen Bayern-Trainern haben wir auch eine Liste mit Coaches zusammengestellt, die wohl definitiv ausscheiden. Aber Vorsicht, Ironie!

Wer wird neuer Trainer des FC Bayern?

13.02 Uhr: Der FC Bayern hat für 15 Uhr heute zu einer Pressekonferenz an die Säbener Straße geladen. Dass dort der neue Trainer vorgestellt wird? Sehr unwahrscheinlich. Es ist wohl eher die „normale“ Pressekonferenz vor dem Spieltag - bei der diesmal natürlich gar nichts normal sein wird. Interimscoach Willy Sagnol wird nicht dort sein, sondern Sportdirektor Hasan Salihamidzic.

12:51 Uhr: Apropos Spielerrevolte. Fünf Führungsspieler sollen sich intern gegen den Trainer ausgesprochen haben. Ancelotti soll sie vor allem gegen sich aufgebracht haben, da er sie zu oft oder zu unpassenden Zeitpunkten auf der Bank schmoren ließ.

12:32 Uhr: Auch in deninternationalen Medien ist das Echo auf die Entlassung von Carlo Ancelotti groß. Vor allem in seiner Heimat Italien nimmt man den „Mister“ in Schutz und spricht gar von einer Spielerrevolte.

Nachfolger von Ancelotti beim FC Bayern: Tuchel Favorit

11:37 Uhr: Er soll es also richten: Nach Informationen der SportBild, die gestern Vormittag auch bereits von der Entlassung Ancelottis berichtete, soll Ex-Dortmund-Trainer Thomas Tuchel Nachfolger von Carlo Ancelotti werden. Der 44-Jährige ist derzeit vereinslos und könnte bereits nach der Länderspielpause das Amt beim FC Bayern übernehmen. Tuchel ist großer Fan des ehemaligen Bayern-Coaches Pep Guardiola und gilt als taktisches Genie. Zudem hat er in München eine Wohnung. Die Voraussetzungen passen also.

10:43 Uhr: Wäre vielleicht ein deutscher Trainer mal wieder was für die Bayern? Da gäbe es einen, der bereits seit vielen Jahren im Amt ist und den einen oder anderen Erfolg vorzuweisen hat. Weltmeister zum Beispiel. Die Rede ist von niemand anderem als Joachim Löw. Der deutsche Bundestrainer wurde in der Vergangenheit schon einmal mit dem Rekordmeister in Verbindung gebracht und hat sicherlich das Know-How um die Münchner wieder in die Erfolgsspur zu bringen. Doch scheint die Verpflichtung mehr als unwahrscheinlich. Zum einen hat Löw seinen Vertrag beim DFB erst im Oktober verlängert, zum anderen reizt den 57-Jährigen wohl eher das Ausland.

10:31 Uhr: Gibt es doch eine überraschende Wende beim Trainerposten? Uli Hoeneß bringt offenbar zwei Legenden des FC Bayern ins Spiel.

09:54 Uhr: Kaum ist Carlo Ancelotti beim FC Bayern entlassen, buhlen bereits zwei europäische Klubs um seine Gunst. Neben seiner alten Liebe AC Mailan d, mit dem der 58-Jährige 2007 die Champions League gewann, ist auch ein englischer Verein am italienischen Coach interessiert.

08.12 Uhr: Übergangslösung auf der Cheftrainerposition ist Willy Sagnol. Der ehemalige Profi und bisherige Co-Trainer der Münchner wird den FC Bayern am Sonntag bei Hertha BSC betreuen. Danach ist Länderspielpause. Dann will der Rekordmeister eine Lösung präsentieren. „Wir haben keine Zeitdruck, aber nach der Pause von zwei Wochen wollen wir eine Lösung haben“, sagte Uli Hoeneß der WAZ.

07.45 Uhr: „Ich glaube, es war eine ganz bittere Niederlage über die es zu sprechen gilt, die es zu analysieren gilt und aus der wir auch in Klartextform Konsequenzen ziehen müssen“, sagte Karl-Heinz Rummenigge auf dem Bankett am Mittwochabend. Nur wenige Stunden später, um 3.30 Uhr in der Nacht zu Donnerstag, soll die Entscheidung gegen Carlo Ancelotti gefallen sein. Das berichtet die Westfalenpost und beruft sich auf eine Aussage von Klub-Präsident Uli Hoeneß.

Das geschah am Donnerstag

23.11 Uhr: Das war‘s für heute mit den Informationen zur für viele überraschenden Entlassung von Carlo Ancelotti. Am Freitag gibt‘s an dieser Stelle weitere Informationen.

21.38 Uhr: Am Abend hat Carlo Ancelotti die angekündigte Erklärung (siehe 19.10 Uhr) folgen lassen - kurz, knapp und wie ein Gentleman. Der Italiener schrieb auf seinem Instagram-Account:

Kein böses Wort, kein Nachtreten. Ein ganz Großer des internationalen Fußballs.

21.20 Uhr: Ein anderer würde jederzeit bereitstehen: Peter Neururer hat sich per Tweet - und vermutlich mit kleinem Augenzwinkern - beim FCB ins Gespräch gebracht.

21.15 Uhr:Der Sportdirektor der TSG Hoffenheim, Alexander Rosen, zeigt hingegen in Sachen Nagelsmann klare Kante - er schließt einen Wechsel seines Coaches (fast) aus. Die Gefahr eines Wechsels sei so gering, er könne gar nicht sagen, wie gering, sagte er am Donnerstagabend. „Ich würde ja sagen, dass mich das Thema nervt. Aber das tut es nicht mal. Es langweilt mich einfach nur.“

Freundlicher Abschied von Lewy und Arturo Vidal

20.50 Uhr: Trotz Uli Hoeneß‘ Schelte - Ein Bayern-Kicker scheint keinen Groll gegen Carlo Ancelotti zu hegen: Robert Lewandowski hat sich am Donnerstagabend mit einem Tweet bei seinem Ex-Coach bedankt. Wenig später tat Arturo Vidal es ihm gleich.

20.30 Uhr: Hoffenheim-Trainer Julian Nagelsmann hat unterdessen vor dem Europa-League-Spiel bei Ludogorez Rasgrad Fragen zur Trainer-Diskussion beim FC Bayern abgewehrt. „Ich habe mich heute nicht damit beschäftigt, ich befasse mich nicht mit Spekulationen. Meine Medienabteilung hat alles von mir ferngehalten, was nichts mit dem Spiel zu tun hat“, sagte der 30-Jährige am Mittwoch kurz vor dem Anpfiff dem Fernsehsender Sport1. Eine klare Absage klingt anders...

20.26 Uhr: Stefan Effenberg hat mittlerweile ebenfalls seine Meinung zum Thema kundgetan - und der zuletzt beim SC Paderborn freigestellte Ex-Coach steht klar auf Carlo Ancelottis Seite. Er schießt gegen die FCB-Vereinsführung: "Die Bosse machen es sich aus meiner Sicht manchmal zu einfach. Deshalb sollen und müssen jetzt auch die Verantwortlichen, und das sind vor allem Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge, hinterfragt werden", schrieb der ehemalige Kapitän der Münchner in seiner Kolumne bei t-online.de.

19.30 Uhr: Jetzt meldet sich Präsident Uli Hoeneß zu Wort: Die Trennung von Ancelotti sei „alternativlos“ gewesen, sagt er am Donnerstagabend dem Radiosender FFH. Ihm zufolge kriselte es zuletzt zwischen Team und Coach. „Du kannst als Trainer nicht deine prominentesten Spieler als Gegner haben“, erklärte Hoeneß: "Der Trainer hat fünf Spieler auf einen Schlag gegen sich gebracht. Das hätte er niemals durchgestanden". Der Patron des Klubs ergänzte: „Ich habe in meinem Leben einen Spruch kennengelernt: Der Feind in deinem Bett ist der gefährlichste. Deswegen mussten wir handeln.“ Hoeneß‘ gesamte Äußerung finden Sie in diesem Artikel.

19.10 Uhr: Es gibt erste Worte von Carlo Ancelotti nach der Entlassung. Der Ex-Bayern-Coach kündigt ein eigenes Statement an:

18.30 Uhr: Natürlich schwelt schon jetzt die Frage nach Ancelottis dauerhaftem Nachfolger. Ein wenig Expertise bringen in solchen Momenten immer die Buchmacher ein - in Deutschland und England kursieren bereits ein paar heiße Tipps.

Hat Carlo Ancelotti die Entlassung provoziert?

17.45 Uhr: Gerüchten zufolge verhielt sich Ancelotti zuletzt bemerkenswert... Hat der erfahrene Trainerfuchs seinen Rauswurf absichtlich forciert? Mehr Informationen gibt‘s in diesem Artikel.

17.35 Uhr: Eine kuriose kleine Randnotiz: Carlo Ancelotti hatte sich - angeblich - im Sommer selbst Willy Sagnol als Co-Trainer an seine Seite gewünscht. Jenen Mann, der ihn jetzt vorerst als Chefcoach beerbt.

17.25 Uhr: Ein historischer Moment? Hier gibt es Carlo Ancelottis letzte Minuten als Bayern-Coach noch einmal im Video zu sehen:

16.50 Uhr: Lothar Matthäus hat sich bereits zum Ancelotti-Rauswurf geäußert - sich selbst hat der Ex-Bayern-Kapitän dabei nicht als Nachfolger ins Spiel gebracht. Zumindest nicht direkt: "Wenn man jetzt schon eine längerfristige Lösung haben will, wäre es am einfachsten, Thomas Tuchel anzurufen, weil er frei ist", sagte Matthäus Sky Sport News HD. "Anderseits glaube ich, dass sich der FC Bayern zeitlich nicht unter Druck setzt und, dass man Willy Sagnol in den nächsten Wochen vertraut, bis man von einer Entscheidung hundertprozentig überzeugt ist."

16.41 Uhr: Von Ancelottis „Aufpasser“ zum Kumpel zum Interimscoach: In diesem Artikel gibt‘s Infos zu Bayerns neuem Chef an der Seitenlinie, Willy Sagnol.

16.35 Uhr: Sport1-Journalist Martin Volkmar will von Insidern erfahren haben: Ancelotti habe seinen Rauswurf zuletzt geradezu provoziert - unter anderem mit einer seltsamen „Vorbesprechung“ beim Match gegen PSG:

16.27 Uhr: Für Ancelotti ist es übrigens beileibe nicht der erste frühzeitige Abschied von einem großen Club: Auch bei Juve, Chelsea, PSG und Real war für den Italiener nach maximal zwei Saisons Schluss.

16.10 Uhr: Unserer Umfrage zufolge (siehe unten) haben die Bayern-Fans zwei klare Favoriten für die Ancelotti-Nachfolge: Thomas Tuchel und Jupp Heynckes. Es kann weiter abgestimmt werden.

16.02 Uhr: Auf Twitter blühen unterdessen bereits die Spekulationen über den dauerhaften Nachfolger für Ancelotti - unter den zehn meistgenutzten Hashtags findet sich derzeit neben „FC Bayern“ und „Carlo Ancelotti“ auch... „Tuchel“!

15.57 Uhr: Hier gibt es die Pressemitteilung des FC Bayern im Wortlaut.

15.54 Uhr: Interimstrainer wird tatsächlich der bisherige Co Willy Sagnol. Mit Ancelotti müssen auch seine Assistenten Davide Ancelotti, Giovanni Mauri, Francesco Mauri und Mino Fulco gehen.

Offiziell: Carlo Ancelotti ist beim FC Bayern entlassen

15.50 Uhr: Jetzt ist es fix! Der FC Bayern bestätigt die Trennung von Carlo Ancelotti auf seiner Homepage. 

15.40 Uhr: Sky Sport News HD will nun ebenfalls die Bestätigung aus erster Hand haben: „Sky Info: Carlo Ancelotti ist nicht mehr Trainer des FC Bayern“, meldet der Sender.

15.35 Uhr: Auch die Nachrichtenagenturen vermelden nun das mutmaßliche Aus für Ancelotti. Die Bayern schweigen weiter.

15.17 Uhr: Dafür gibt es nun eine zweite Quelle: Sport-Bild Fußballchef Christian Falk schreibt auf Twitter, die Trennung sei fix. Willy Sagnol übernehme als Interims-Coach.

15.15 Uhr: Auf Twitter wollen User ein weiteres Indiz für Ancelottis Abschied ausgemacht haben: Der Trainer habe den FCB auf dem Kurznachrichtendienst „entfolgt“ - das ist allerdings eine Fehlinfo. Stand jetzt folgt Ancelotti weiter allen Bayern-Kanälen.

15.02 Uhr: Wir haben jetzt aus technischen Gründen einen zweiten Stream - den alten finden Sie unten auf dieser Seite. Bei Minute 26 steigt Carlo Ancelotti an der Säbener Straße aus dem Bus.

14.57 Uhr: Mittlerweile schreiben verschiedenste Medien - darunter etwa Sport1 - vom Aus für Carlo Ancelotti. Einzige Quelle ist aber immer noch der Bericht von ESPN, weitere Hinweise oder ein offizielles Statement aus der Säbener Straße gibt es derzeit nicht. Vorsicht ist also nach wie vor geboten.

Aus den USA: Der erste Bericht über Ancelottis Entlassung

14.47 Uhr: Weiter berichtet ESPN, es sei noch für Donnerstagnachmittag eine Pressekonferenz des FC Bayern angesetzt. Warten wir‘s mal ab.

14.40 Uhr: War es das für Carlo Ancelotti? Der Sportsender ESPN will aus Vereinskreisen erfahren haben, dass der Italiener das Traineramt niedergelegt hat.

14.35 Uhr: Ein alter Bekannter, Didi Hamann, fällt ein hartes Urteil über die jüngsten Leistungen der FCB-Elf - und denkt schon jetzt über mögliche Ancelotti-Nachfolger nach.

14.30 Uhr: Abwegig scheint das nicht. Klare Loyalitätsbekundungen sind nach der PSG-Niederlage Mangelware. "Es ist besser, wenn ich dazu nichts sage. Ich muss erst darüber nachdenken", sagte etwa Franck Ribéry am Donnerstag.

14.20 Uhr: Nach wie vor gibt es keine definitive Ansage aus der Säbener Straße. Der kicker will aber erfahren haben, dass einige FCB-Spieler von einem Ende von Ancelottis Amtszeit ausgehen.

14.10 Uhr: Und was meinen Sie? Wen würden Sie sich für den Rest der Saison als Chef-Coach der Bayern wünschen? Hier geht‘s zu unserer Umfrage:

14.00 Uhr: Wie könnte es nach Carlo Ancelotti beim FC Bayern weitergehen? Eine Auswahl der Top-Favoriten als Nachfolger auf dem Trainerstuhl haben wir in diesem Artikel zusammengestellt.

13.41 Uhr: Unsere Video-Kollegen sind vor Ort an der Säbener Straße und berichten im Live-Stream (siehe oben).

13.25 Uhr: Die Mehrzahl unserer User hatte da wohl schon eine Vorahnung. Im Artikel mit dem Titel „Wie oft muss Bayern noch verlieren, bis man Trainer und Torwart tauscht?“haben wir die Stimmen unserer Nutzer zusammengefasst.

13.00 Uhr: Der Flieger des FC Bayern ist planmäßig um halb eins auf dem Münchner Flughafen gelandet. Nach Ankunft wurde Carlo Ancelotti nach seiner Zukunft beim Rekordmeister gefragt. Die kurze Antwort des Trainers: „Kein Kommentar.“

Carlo Ancelotti droht beim FC Bayern München schon heute das Aus

Die Laune nach dem Abpfiff war schlecht, doch mit einer solchen Entwicklung konnte keiner rechnen: Wie die Sport Bild berichtet, steht Trainer Carlo Ancelotti nach der bitteren 0:3-Klatsche im Champions-League-Gruppenspiel bei Paris St. Germain vor dem Aus!

Der Italiener hatte mit seiner Aufstellung gegen die mit Superstars gespickten Franzosen für einige Verwunderung gesorgt. Franck Ribéry und Arjen Robben saßen ebenso nur auf der Bank wie Weltmeister Mats Hummels. Jerome Boateng saß gar nur auf der Tribüne. Stattdessen liefen im Prestigeduell die gerade erst von einer Verletzung genesenen Thiago und David Alaba auf. Im Kreativbereich vertraute Ancelotti seinem Wunschspieler James Rodriguez - und sorgte mit dieser Startelf nicht nur bei Experten für Rätselraten.

„PSG zerquetscht die Bayern“ - Pressestimmen zur Bayern-Pleite

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Die Bayern in Bier getaucht (L‘Equipe) © Screenshot
PSG zerquetscht die Bayern (Le Monde) © Screenshot
Paris gewinnt mit Auszeichnung (France Football) © Screenshot
Paris gelingt ein heftiger Schlag (Le Parisien) © Screenshot
Neymar, Cavani und Alves treffen auf eindrucksvolle Art gegen den deutschen Champion (The Sun) © Screenshot
Neymar und Edinson Cavani treffen und umarmen sich bei dominantem Sieg (Daily Mirror) © Screenshot
Bayern geht gegen PSG im „Park der drei Fürsten“ unter (Marca) © Screenshot
Neymar und Cavani kombinieren mehr mit Mbappe (Mundo Deportivo) © Screenshot
PSG zerschmettert Ancelotti (Gazzetta dello Sport) © Screenshot
PSG dominiert die Bayern (Tuttosport) © Screenshot

Seit Sommer 2016 führt Ancelotti die Geschicke an der Säbener Straße. In seinem ersten Jahr holte der erfahrene Coach „nur“ die Meisterschaft. Auch in dieser Saison läuft nur wenig nach Wunsch beim Rekordmeister - schwache Spielen gegen Hoffenheim und Wolfsburg in der Bundesliga und glanzlose Auftritte in der Champions League gegen Anderlecht und zuletzt PSG präsentierten nicht den gewohnten Leistungsstand. „Das, was wir gesehen haben, war nicht Bayern München“, polterte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge am Mittwochabend in seiner Rede beim obligatorischen Bankett nach der Partie. Der Bayern-Boss forderte Konsequenzen, äußerte sich allerdings nicht im Detail dazu, wie diese Konsequenzen aussehen könnten.

Übernimmt Sagnol den Interimsjob?

Doch bereits am Donnerstagnachmittag treffen sich laut Sport Bild die Verantwortlichen zu einer Krisensitzung. Dort soll es um eine mögliche Entlassung des dreifachen Champions-League-Siegers gehen. Interimsmäßig könnte Co-Trainer Willy Sagnol die Geschäfte übernehmen. Der Franzose wurde im Sommer auf Wunsch der Bosse als eine Art „Aufpasser“ für Ancelotti installiert und bringt die Erfahrung von zwei Jahren als Chefcoach von Girondins Bordeaux mit.

Perspektivisch könnte laut Sport Bild Thomas Tuchel ein Kandidat für die Nachfolge Ancelottis sein, sollte dieser tatsächlich vorzeitig entlassen werden. „Thomas Tuchel hat mir immer gut gefallen, schon, als er noch in Mainz war“, hatte sich Rummenigge in der Vergangenheit positiv über den im Sommer bei Borussia Dortmund entlassenen Trainer geäußert.

Zuletzt hatte es zudem Gerüchte gegeben, wonach Ancelotti ein lukratives Angebot aus China vorliegen soll. Der Italiener hatte dies allerdings stets dementiert.

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