Er wurde schon einmal gehandelt

Transfer-Überraschung beim FC Bayern? 50-Millionen-Mann plötzlich wieder Thema

Was passiert beim FC Bayern München nach der Ära Robert Lewandowski? Nun rückt offenbar ein alter Bekannter wieder in den Fokus.

München - Der ohnehin selten verletzte Weltfußballer Robert Lewandowski* ist gesetzt, mit Eric Maxim Choupo-Moting hat der FC Bayern* den nahezu perfekten Backup. Eigentlich gibt es keinen Grund, im Sturmzentrum etwas zu tun. In letzter Zeit kreist trotzdem wieder öfter ein Name über der Säbener Straße: Timo Werner*.

Das liegt vor allem an Bayern-Trainer Julian Nagelsmann. Wie Sport1 berichtet, steht er regelmäßig mit Werner in Kontakt. Die beiden kennen sich bestens aus den gemeinsamen Zeiten bei RB Leipzig, Nagelsmann soll ein Fan des DFB-Stürmers sein.

FC Bayern: Timo Werner als Lewandowski-Ersatz? Lukaku-Wechsel heizt Spekulationen an

In den letzten zwei Jahren gab es regelmäßig wiederkehrende Gerüchte um Werner und einen Transfer nach München. Hansi Flick wollte ihn einigen Berichten zufolge schon zu den Bayern locken, letztlich entschied man sich aber für Leroy Sané.

Werners aktuelle Situation beim FC Chelsea* heizt die Spekulationen zusätzlich an, denn die Blues haben dem Deutschen mit Romelu Lukaku einen Weltklasse-Stürmer vor die Nase gesetzt. Der Schwabe muss nun wieder hart um seinen Platz bei Thomas Tuchel kämpfen, während der Belgier gesetzt ist. Werner war im Sommer 2020 für rund 50 Millionen Euro an die Themse gewechselt.

FC Bayern: Robert Lewandowskis Zukunft ungewiss - Werner könnte sein Nachfolger werden

Klar ist aber auch: Solange Lewandowski beim FC Bayern spielt, wird Werner höchstwahrscheinlich nicht nach München wechseln. Doch ob der Pole über sein Vertragsende 2023 hinaus bleibt oder vielleicht sogar vorher schon wechselt, ist offen. Es ist alles andere als ausgeschlossen, dass er nochmal eine neue Herausforderung sucht. Sein Berater wurde jüngst in Paris gesichtet* - Lewandowski ist dort als Nachfolger von Kylian Mbappé im Gespräch, der seinen geplatzten Wechsel zu Real Madrid nächstes Jahr vollziehen könnte.

Sky Sports berichtete vor wenigen Tagen, dass Lewandowski den FC Bayern tatsächlich spätestens 2023 verlassen will. Die Führungsetage ist also gezwungen, sich schon nach Sturm-Alternativen umzusehen, weil niemand sicher sein kann, ob und wann der Pole geht.

Nationalstürmer Werner ist aktuell die naheliegendste Nachfolge-Lösung, weil die Forderungen von BVB-Star Erling Haaland allem Anschein nach zu hoch für die Bosse rund um Sportvorstand Hasan Salihamidzic sein werden. Mit erster Priorität wird man beim Rekordmeister aber alles tun, um Goalgetter „Lewy“ von einem Verbleib zu überzeugen. (epp) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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