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Der Titan taucht ab: Kahn will sich nicht mehr äußern

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Oliver Kahn hat sich in Sachen FC Bayern eine Schweigepause auferlegt. © Sampics

München - Nach dem Rummenigge-Rüffel will Oliver Kahn sich die „die nächsten Monate“ nicht mehr zum Thema FC Bayern äußern. Der Titan taucht ab...

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Oliver Kahn hat wenig Zeit. Mittagspause an der Sportschule Oberhaching, der Trainer-Lehrling klingt gehetzt, als er das Handy abnimmt. Die Worte, die er spricht, sind kurz und klar – doch sie handeln nicht vom FC Bayern, sind keine Replik auf Karl-Heinz Rummenigges Aussagen in einem Interview mit der Welt. Dort hatte Bayerns Vorstandsboss dem ehemaligen Torwart Effekthascherei vorgeworfen. Er respektiere Kritik, aber bei Kahn falle ihm auf, dass dieser „exklusiv über die Öffentlichkeit“ gehe und sich „vor allem kritisch über den FC Bayern äußert, weil damit die meiste Aufmerksamkeit erzeugt wird“.

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Worte, die anscheinend saßen. Denn Kahn will sich nun eine Auszeit nehmen. Keine Äußerungen mehr zum FC Bayern, volle Konzentration auf die A- und B-Lizenz als Trainer und sein Studium, dass er im September in Salzburg abschließen will. Der Titan taucht ab!

Sein Entschluss nach dem Rummel der letzten Tage: „Ich will in der Öffentlichkeit überhaupt nicht mehr sprechen. Von mir wird es zum Thema FC Bayern nichts mehr geben.“ Und zwar nicht nur die nächsten Tage. Kahn zur tz: „Das Ganze nimmt inzwischen Auswüchse an, die mir zuviel sind. Ich werde mich in den nächsten Monaten nicht mehr äußern.“ Keine Statements zu Bayern, auch keine Interviews zur Nationalmannschaft.

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Nur noch seiner offiziellen Tätigkeit als ZDF-Experte wird er nachkommen, das nächste Mal bereits am Sonntag beim Testspiel gegen Uruguay. „Ich bin weder beim FC Bayern angestellt noch Bayern-Pressesprecher“, erklärt der Titan seine Entscheidung, „ich will ein wenig raus aus der Öffentlichkeit. Es ist nicht meine Aufgabe, permanent die Geschehnisse beim FC Bayern zu kommentieren.“

Anfragen gibt es bei Kahn täglich. Seine Meinung ist gefragt. Nicht nur in den Medien, sondern auch beim FC Bayern. Man berät sich gerne und oft mit Kahn – ab sofort gibt es die Ratschläge des dreimaligen Welttorwarts aber nur noch hinter verschlossenen Türen…

ta

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